FAQ
© 2018 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Veranstaltungen 2018

Mittwoch, 7. März 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 14. März 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Brigitte Nolden – La prima idea“
Einführung in das Werk von Brigitte Nolden durch Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Helms-Museums. Die Künstlerin ist anwesend.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr und Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr
Konzerte: „Polydorus“ – Erstwiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704–1759)
Das für seine außergewöhnlichen Projekte und Programme bekannte Ensemble barockwerk hamburg setzt die Konzertreihe im Lichthof mit der Erstwiederaufführung der Oper „Polydorus“ von Carl Heinrich Graun fort.
Die vor 287 Jahren geschriebene Oper „Polydorus“ stand zuletzt 1736 auf dem Spielplan der Hamburger Gänsemarkt-Oper. Mit vertauschten Identitäten, geldgierigen Königen, mordhungrigen Königinnen und Prinzen geht es im Libretto von Johann Samuel Müller zu. So wird in der Geschichte von Polydorus griechische Mythologie mit Shakespearscher Dramatik verbunden. Carl Heinrich Graun, einer der bekanntesten Opernkomponisten des achtzehnten Jahrhunderts, liefert die bewegende Musik dazu.
Mit der Erstwiederaufführung dieser Opernrarität bringt barockwerk hamburg dieses wahrhaft originelle Werk wieder ans Tageslicht und garantiert nach den Erfolgen der vorangegangenen Jahre auch diesmal wieder ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.
Die Aufführung wird unterstützt von der Kulturbehörde Hamburg.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund.Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Eintritt: 28 €, Ermäßigung: 50% für Schüler und Studenten
Kartenvorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel.: 040/45 33 26, Abendkasse

Einführender Vortrag: Mittwoch, 14. März 2018, 18 Uhr
Dr. Jürgen Neubacher, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Ort: Konferenzraum, 2. Etage, der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Mittwoch, 21. März 2018, 18 Uhr
Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss: Nach der Hammaburg – Die Neue Burg und die Gründung der Hamburger Neustadt im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen.
Lange war unklar, wann die Hammaburg aufgegeben wurde, und nahm man an, ihr sei die Alsterburg nachgefolgt. Ausgrabungen am Hopfenmarkt führten nun zu neuen Erkenntnissen. Sie geben Hinweise auf das Ende der Hammaburg, zeichnen die Baugeschichte der Neuen Burg und die Gründungsphase der Neustadt nach. Wo historische Quellen erschöpft scheinen, kann die Archäologie Licht ins Dunkel von Hamburgs Frühgeschichte bringen.
Rainer-Maria Weiss ist seit 2003 Direktor des Archäologischen Museums Hamburg und Landesarchäologe Hamburgs.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 27. März 2018, 18 Uhr
Claus Günther liest aus „Heile, heile Hitler“ – Szenen einer Kindheit
Der Hamburger Autor Claus Günther, 86, ist seit 20 Jahren ehrenamtlich als Zeitzeuge tätig. In seinem dokumentarischen Roman beschreibt er seine Erlebnisse von 1931 bis 1947. Er zählt zu den Wenigen, welche auch die Taten in der eigenen Familie nicht verschweigen.
Zum Buchinhalt: Die Nazizeit von innen. Mit den Augen eines Kindes. Mit seinen Gedanken. Seinen Verwirrungen und Versuchen, zu verstehen. Fast belanglos schleicht das Gift in den Alltag der Harburger Kleinfamilie, wird stärker, verändert die Menschen … Den Ungeist dieser Zeit atmen wir in Claus Günthers Buch Satz für Satz.
Günther, der als Zeitzeuge weiterhin Schulen besucht, hat sein Können in Kurzgeschichte, Vers und Groteske, das er als Humorist und Poetry Slammer erwarb, nicht nur auf etlichen Lesungen bewiesen – es blitzt immer wieder auch in diesem Buch auf.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 7. Februar 2018, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 7. Februar 2018, 18 Uhr
Dr. Anke Rees: „[…] gewiss ein gewagtes Unternehmen“ – die Schiller-Oper in Hamburg. Zur Geschichte eines europaweit einmaligen Gebäudes.
Nirgendwo in Europa ist ein solcher Bau aus dem Fin de Siècle in kompletter Stahlskelettbauweise noch erhalten: Die Schiller-Oper, heute eine Ruine, wurde 1891 als festes Zirkusgebäude für den „Circus Busch“ errichtet. Genutzt wurde sie als Zirkus, Theater und Oper. 1939 fand die letzte Aufführung in der Rotunde statt. Danach diente das Gebäude als Kriegsgefangenenlager, Unterbringungsort für „Gastarbeiter“ und für Asylsuchende. In der Schiller-Oper und den Diskursen um sie spiegelt sich – wie an keinem anderen Ort der Stadt – die Geschichte Hamburgs und Deutschlands. Seit 2012 steht sie unter Denkmalschutz. Die Historikerin und Kulturanthropologin Anke Rees ist freiberufliche Wissenschaftlerin, Fachredakteurin und Lehrbeauftragte der TU Hamburg-Harburg. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 13. Februar 2018, 19-21 Uhr
7. Hamburger Wärmedialog
„Hamburg raus aus der Kohle!“ – „Kohleausstieg Hamburg 2025“ bedeutet konkret: Keine Kohleverbrennung mehr in der Fernwärmeerzeugung!
Deutschland hat sich zum Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens vom Dez. 2015 bekannt Den Temperaturanstieg auf deutlich unter 2° zu begrenzen. Notwendiges Teilziel ist das Ende der energetischen Nutzung von Kohle bis 2025.
Es diskutieren: Umweltsenator Jens Kerstan, Hamburg (angefragt) Umweltminister Robert Habeck, Schleswig-Holstein (angefragt) Klimaforscher Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (angefragt) Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer BUND Hamburg (angefragt)
Moderation: Matthias Ederhof, ENH Veranstalter: Zukunftsrat Hamburg & EnergieNetz Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Dienstag, 20. Februar 2018, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-2269.

Mittwoch, 28. Februar 2018, 18 Uhr
Sylvia Steckmest: Salomon Heine – großzügiger Gastgeber, erfolgreicher Geschäftsmann und geliebter Onkel
Als stadtbekannter Mäzen und als Gründer des Israelitischen Krankenhauses ist Salomon Heine in die Geschichte eingegangen. Weniger bekannt sind die vielen interessanten Gäste seiner Sonntagseinladungen in Ottensen und später am Jungfernstieg. Salomon Heine war ein reicher Mann, aber wie und womit verdiente er sein Geld, welche Art Geschäfte machte er? Bankiers wie heute gab es noch nicht. Die Beziehung zu seinem Neffen Heinrich Heine war bekanntermaßen schwierig, doch das Verhältnis zu dessen Bruder Maximilian war ein fast ungetrübtes, wie den Briefen Salomon Heines zu entnehmen ist. Diese drei unterschiedlichen Themen sollen in diesem Vortrag erläutert werden. Sylvia Steckmest forscht seit vielen Jahren zu den jüdischen Familien der Heine-Zeit in Hamburg. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Patriotischen Gesellschaft von 1765.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 3. Januar 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Von Maimonides bis Da Costa. Sefardische Handschriften und Bücher aus Hamburg“
mit einer Einführung von PD Dr. Monika Müller in die Sammlung sefardischer Manuskripte in der Staats- und Universitätsbibliothek und einem Vortrag von Dr. Michael Studemund-Halévy: Gefährliche Contrabande: Sefardische Manuskripte in Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 24. Januar 2018, 11-15 Uhr
British Council Britische Hochschulmesse Hamburg
Denken Sie darüber nach, in England, Nordirland, Schottland oder Wales zu studieren? Haben Sie Fragen zu Studiengängen, Universitäten oder Bewerbungsverfahren in Großbritannien?
Wenn Sie ein Bachelor-, Master- oder PhD-Programm in Großbritannien absolvieren wollen, dann sollten Sie die Britische Hochschulmesse am 24. Januar 2018 von 11 bis 15 Uhr im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek nicht verpassen. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Vertretern der Universitäten aus England, Schottland, Wales und Nordirland zu sprechen und im persönlichen Gespräch mehr über das Studienangebot zu erfahren.
Informationen zu den teilnehmenden Universitäten auf der Website des British Council: https://www.britishcouncil.de/studium-uk/britische-hochschulmessen/januar-2018
Kontakt: Martin Spieß: martin.spiess@britishcouncil.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18 Uhr
Buchvorstellung Robert M. Zoske: Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose. Eine neue Biografie
Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben. Doch wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? Robert Zoske zeichnet in seiner Biografie ein neues, faszinierendes Bild von einem jungen Mann, den der Heroismus des Nationalsozialismus ebenso anzog wie eine naturmystische Frömmigkeit, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war. Während Scholl zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftsteller las. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als er Medizin studierte, interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er wollte „ganz leben oder gar nicht!“
Der Autor war bis 2017 Pastor in Hamburg. Das Buch erscheint am 26. Januar 2018 bei C.H.Beck.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.