FAQ
© 2018 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Veranstaltungen 2018

Mittwoch, 4. Juli 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 4. Juli, 16-18 Uhr
Hamburger Lehrpreis
Am 04. Juli 2017 verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bereits zum zehnten Mal den Hamburger Lehrpreis für besondere Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden auf Vorschlag und unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen ausgewählt.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 13. Juli 2018, 19:30 Uhr
Sommerkonzert des Vokalensembles DeZett
DeZett, das sind 12 junge Hamburgerinnen und Hamburger, die seit drei Jahren gemeinsam singen. Dabei verzichten sie auf Instrumente, musizieren a cappella – und Vokalmusik gibt’s hier auf Rezept: ursprünglich am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf als Ensemble aus Medizinstudenten und Ärzten gegründet, singt sich das Ensemble durch vielfältiges Repertoire: Nach Konzerten unter anderem im Hamburger Michel präsentiert das DeZett auch beim Sommerkonzert im Lichthof der Hamburger Staatsbibliothek Close Harmony Gesang neben anspruchsvoller Alter Musik: so treffen Motetten von Heinrich Schütz spielerisch auf Vocal Jazz der Real Group, es gibt Musik von Felix Mendelssohn und Billy Joel - einige Klangüberraschungen inklusive. Die Spezialität des DeZett sind vor allem eigene Arrangements – garantiert ohne Risiken und Nebenwirkungen.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 1. August 2018, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 23. August 2018, 15.00-18.30 Uhr
Historisches Forschen mit Schülern
Am 1. September 2018 startet die 26. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Lehrerinnen und Lehrer sind eingeladen, sich über den Wettbewerb und das aktuelle Thema zu informieren. Dazu gibt es Impulse und Anregungen für historische Projektarbeit mit Schülern. Anmeldung über das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (VA-Nummer 1814X2001).
Mehr Informationen auf www.geschichtswettbewerb.de; E-Mail: gw@koerber-stiftung.de
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Nur mit Anmeldung.

Donnerstag, 30. August 2018, 19 Uhr
Demokratiesicherung in Europa – Empfehlungen für eine gesamteuropäische Aufgabe
Freiheitliche Demokratien stehen weltweit unter Druck. Die Europäische Union ist von diesen Entwicklungen nicht ausgenommen, wie man an Ländern wie Ungarn und Polen sehen kann. Deren Regierungen betreiben einen Staatsumbau, der die Unabhängigkeit von Verfassungsgerichtsbarkeit, Justiz und Medien beschränken soll. Demokratieabbau in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union ist ein europäisches Problem. Wird in einem Mitgliedstaat Rechtsstaatlichkeit eingeschränkt, so trifft es die Gemeinschaft in ihrem Kern und bedroht die gemeinsamen Grundlagen. Wie aber soll die EU auf Demokratieabbau in ihren Reihen reagieren? Wie kann sie ihn verhindern und den demokratischen Rechtsstaat schützen?
Die von der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Studie nimmt sich dem Dilemma an, in dem sich die EU befindet, und eruiert, welche Möglichkeiten sie dennoch hat. Die Autor/innen Christoph Möllers und Linda Schneider eröffnen neue Lösungswege und fordern ein europäisches Bewusstsein für eine europäische Aufgabe. Sie plädieren für eine politische Kultur der Einmischung, die Demokratieabbau als ein gesamteuropäisches gesellschaftliches Problem betrachtet und ahndet. Eine Veranstaltung der Böll-Stiftung und der Europa Union Hamburg mit Linda Schneider – Co-Autorin der Studie, Humboldt Universität Berlin, Manuel Sarrazin - MdB, Bündnis90/DIE GRÜNEN, Sprecher für Osteuropapolitik und Sven Tode, MdHB, SPD, Europa Union Hamburg.
Moderation: Jörn Dobert – umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 31. August 2018, 19-21 Uhr
Umgang mit Massenverbrechen in Familie und Gesellschaft - Argentinien, Deutschland und Spanien im Vergleich. Täternachkommen im Gespräch
In Argentinien haben Kinder von Tätern der argentinischen Militärdiktatur im vergangenen Jahr die Gruppe "Historias Desobedientes" ("Ungehorsame Geschichten") gegründet, um das Schweigen in der Gesellschaft und in den Familien zu brechen. Unter ihnen ist Liliana Furió, Tochter eines Argentiniers, der zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist, weil er während der rechten Militärdiktatur von 1976 bis 1983 für Folter, das Verschwindenlassen von Personen sowie die Aneignung von Kindern verantwortlich zeichnete. In Deutschland gibt es vergleichbare Bemühungen von Nachfahren von NS-TäterInnen – zu ihnen gehören Barbara Brix, Tochter eines NS-Täters, der sich als Arzt in einer SS-Einsatzgruppe am Holocaust in Osteuropa beteiligte, und Dieprand von Richthofen, dessen Verwandter als Kommandant der "Legion Condor" während des spanischen Bürgerkriegs die baskische Stadt Guernica bombardieren ließ. Im Gespräch mit Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) sprechen diese drei Nachkommen von TäterInnen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Aufarbeitung von Massenverbrechen in Familien und Gesellschaften in Deutschland, Argentinien und Spanien. Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


Mittwoch, 6. Juni 2018, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 12. Juni 2018, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-2269.

Mittwoch, 13., 20. und 27. Juni 2018, 18:15-19:45 Uhr
1968 in Osteuropa: Reformen und Gegenbewegungen
Das Jahr 1968 war in Osteuropa ein Jahr voller dramatischer Ereignisse, verbunden mit großen politischen Hoffnungen und großen Enttäuschungen. Doch in Deutschland ist die Erinnerung an 1968 bis heute vor allem durch die Studentenproteste in den westlichen Ländern geprägt. Was in den sozialistischen Ostblockstaaten passierte ist, abgesehen von den Ereignissen in Prag, weniger bekannt.
Auch in Osteuropa war 1968 ein Jahr des Aufbruchs. Liberale Kräfte der kommunistischen Parteien in der ČSSR und in Ungarn wollten politische und wirtschaftliche Reformen erreichen, in Polen probten demokratische Kräfte den Aufstand gegen das autoritäre System und Studenten demonstrierten für mehr Freiheit.
Wie war die Atmosphäre dieser Zeit in der ČSSR? Worin bestanden die Reformbemühungen in Ungarn? Warum entluden sich die Ereignisse in Warschau in einer antisemitischen Kampagne? Am Beispiel dieser drei Länder blickt die Reihe aus der Perspektive der Osteuropastudien auf das Jahr 1968.

13.06.2018: März 1968 in Polen: studentische Proteste und antisemitische Kampagne,
Dr. Hans-Christian Dahlmann


20.06.2018: Der wirtschaftliche Frühling in Osteuropa, Dr. Magdalena Pajor-Bytomski, Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg

27.06.2018: Panzer in Prag. Der fotografische Blick auf die Invasion von 1968, Prof. Dr. Martina Winkler, Historisches Seminar/Abteilung für Osteuropäische Geschichte an der Universität Kiel

Veranstalter: Osteuropastudien Universität Hamburg, Institut für Slavistik Univ. Hamburg Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 15. Juni 2018, 19:30 Uhr
Konzert UKE-Studierendenchor
Bereits das dritte Mal gestalten der Studierendenchor des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und das Saxophon-Quintett QWAIN ein gemeinsames Konzert! Die Bandbesetzung mit Sopran-, Alt-, Tenor- sowie Baritonsaxophon bietet ein seltenes Klangerlebnis und hat hörenswerte und farbenfrohe Stücke aus dem Bereich Swing, Pop, Musical und Klassik zusammengestellt. Der Studierendenchor umfasst mittlerweile knapp 30 Sängerinnen und Sänger und bietet ein vielseitiges Programm mit geistlicher Werken, Popularmusik und Jazz dar. Unterstützt wird der Chor zusätzlich von einer Jazzcombo! Zum Abschluss gibt es eine gemeinsame Darbietung aller Beteiligten.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Donnerstag, 28. Juni 2018, 9 – 20 Uhr
„Spain is different“!? Nationalism and Identity between Antiquity and Today
Dass Spanien „anders“ sei, ist ein Slogan, der immer wieder bemüht worden ist, um auf „Eigenheiten“ zu verweisen, zu denen auch der Staatsbildungsprozess zählt. Die Fragen nach Identität und Nationalismus sind untrennbar miteinander verwoben und haben Diskurse geschaffen, in denen Geschichte als Argument dient: Regionen wie Katalonien begründen ihre Forderungen nach einem größeren Autonomiestatus und rechtfertigen ihre separatistischen Tendenzen u.a., indem sie auf die Besitzungen der Krone von Aragón in Mittelalter und früher Neuzeit, aber auch auf ihre Vergangenheit als besonders intensiv romanisierte Provinz der Iberischen Halbinsel verweisen. Der Nationalstaat selbst sucht sich in Abgrenzung von seiner arabisch-islamischen Vergangenheit zu definieren.
Ziel des Studientages ist es, den Zusammenhang von Nationalismus und Identität epochenübergreifend und aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen in den Blick zu nehmen, um abschließend die Frage zu diskutieren, ob Spanien in dieser Hinsicht tatsächlich einen „Sonderweg“ gegangen ist.
Eine Veranstaltung von Toletum – Netzwerk für die Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Staatsbibliothek Hamburg.
Im Vortragsraum in der ersten Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 29. Juni 2018, 20 Uhr
Love & Spirit - Chorkonzert
Alte Madrigale und neue Motetten – Musik aus Renaissance und Gegenwart. „Lasst uns singen, unseren Kummer vergessen“, heißt es im historischen Tanzlied Tourdion. Von Weltlichem wie Liebe, Freude, Tränen, gehörnten Ehemännern oder gutem Wein erzählen die Madrigale aus der Renaissance, u.a. von Lasso, Tomkins und Monteverdi.
In seinem Sommerkonzert 2018 paart der Alumni-Chor Universität Hamburg diese mit Motetten von Karl Jenkins (* 1944), weltweit einer der meistaufgeführten Komponisten im Bereich Klassik-Crossover. Klassisch ausgebildet auf der Oboe und aktiv u.a. auch im Jazzrock, überschreitet er als Komponist Grenzen: Pop, Symphonik, geistliche Chormusik und ethnische Musik, häufig bezogen auf unterschiedliche Epochen. Sein berühmtestes Werk The Armed Man: Mass for Peace basiert auf dem französischen Lied L’homme armé aus dem 15. Jh. Die Werte der Renaissance „Harmonie und Ordnung“ hat er in seinen Kompositionen eindrucksvoll umgesetzt. Erfahren Sie selbst das Besondere dieser Musiken aus 500 Jahren. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee


Mittwoch, 2. Mai 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18 Uhr
Dr. Detlef Garbe: Eine Stadt und ihr KZ. Die Rolle Hamburgs in der Geschichte und Nachgeschichte des Konzentrationslagers Neuengamme.
Es war eine enge Beziehung: von der Gründung über die Arbeitseinsätze und die innerstädtischen Außenlager bis hin zur Verbringung der letzten Häftlinge auf Schiffe nahm Hamburg unter Gauleiter Kaufmann starken Einfluss auf die KZ-Entwicklung. Nach 1945 lag das Lager „weit vor den Toren“. Dem Vergessen leistete auch die Nachnutzung als Gefängnis Vorschub. Viele KZ-Überlebende empfanden die Senatspolitik als „erneute Demütigung“. Erst in den 1980er Jahren gab es ein Umdenken, das zur Ausgestaltung der Gedenkstätte als internationaler Lernort führte.
Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Mitglied von Fachbeiräten und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Deutschland.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

22. Mai 2018, 18.00–20.00 Uhr
Vorstellung von Bildungsmaterialien und Podiumsgespräch
Koloniales und rassistisches Handeln im Nationalsozialismus: Verflechtungsgeschichtliche Bildungsmaterialien

Vorgestellt werden neue Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit den Universitäten in Hamburg und Augsburg erarbeitet hat. Am Beispiel exemplarischer Biografien von People of Color beleuchten die Materialien Verflechtungen zwischen kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus. Zuerst skizzieren Projektbeteiligte Inhalte und Ziele der Materialien. Anschließend diskutieren sie mit Vertreter*innen aus Bildung und Wissenschaft, inwiefern verflechtungsgeschichtliche Ansätze Antworten auf aktuelle Herausforderungen für eine Bildungsarbeit zu Kolonialismus und Nationalsozialismus in der pluralen Gesellschaft bieten können.
Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Universität Hamburg, der Universität Augsburg, der Staatsbibliothek Carl von Ossietzky und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Eintritt frei. Anmeldungen bitte bis 15. Mai bei Sophia Annweiler, Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel.: 040 428 131 543, studienzentrum@bkm.hamburg.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Mittwoch, 23. Mai 2018, 18 Uhr
Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke: Hamburg als Wiege des Vereinssports.
Sport ist ein Phänomen moderner Gesellschaften und 90.000 Sportvereine mit 27 Millionen Mitgliedern sind hierzulande die größte Bürgerbewegung. Sie gehören zur DNA der deutschen Demokratie. Nirgendwo sind die Wurzeln so eindrucksvoll freizulegen wie in Hamburg: Die Freiheit zur standesunabhängigen Assoziation, das volkstümliche Turnen und der internationale Wettkampfsport. Der Vortrag rekonstruiert dies am Beispiel der HT 16, des ältesten Turn- und Sportvereins der Welt.
Hans-Jürgen Schulke war Hochschullehrer in Bremen und Hamburg, Generalsekretär des Deutschen Turnfestes und Hamburger Sportamtsdirektor.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 29. Mai 2018, 19 Uhr
"I Got Rhythm" - Swing heute und gestern
Eröffnung der Ausstellung "GEGENWELTEN - Swing in Hamburg, Hans Leipelt und die Weiße Rose" mit Originalen des Zeichners Niels Schröder. Mit einem Konzert von Tornado Rosenberg (Gitarre) & Freunden.
Über Generationen eint alle Swing-Fans ein Gefühl von unbeschwerter Freiheit. Namen wie Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman stehen für ihre Big Bands der 1920er-, 1930er- Jahre. Musiker wie Teddy Stauffer, John Kristel, Arne Hülphers begeisterten mit ihren Tanzkapellen damals in Hamburg. Zum Jazz gehören Resistenz und Verweigerung. Wen wundert's, dass die Nazis diese "Niggermusik" hassten und die Fans verfolgten. "Wer den Swing in sich hat, ob er im Saal steht oder auf der Bühne, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren", so der Jazzgitarrist und Holocaustüberlebende Coco Schumann. Daran zu erinnern und diesen verlockenden Rhythmus live zu entdecken, dazu laden wir ein. Es darf getanzt werden!
Veranstalter: AStA der Universität Hamburg
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee


Mittwoch, 4. April 2018, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Samstag, 14. April 2018, 20.00 Uhr
Magie und Mystik Chorkonzert: Motetten und Zaubersprüche von Peter Eben, Johannes Brahms, Leonhard Lechner u.a.
Anna Bottlinger, Sopran
Eckhart Fritsch, Gitarre Kammerchor des Hamburger Konservatoriums Leitung: Almut Stümke und Michael Petermann
Wenn es um Dinge geht, die wir selbst nicht in der Hand haben, kommen neben Vertrauen und Hoffnung gern auch höhere Mächte ins Spiel. Ob man einfach nur den Liebsten oder die Liebste für sich gewinnen will oder gleich auf ein ganz und gar besseres, wenn nicht ewiges Leben hofft: Glaube und Aberglaube sollen ans Werk und die Spannung steigt. Das Ergebnis bleibt offen und die Musik stellt von Hexenzauber bis Gottvertrauen alles dar, was es außer Leben und Tod noch so gibt. Eintritt: 15 € (erm. 10 €)
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Mittwoch, 18. April 2018, 18 Uhr
Dr. Ralf Wiechmann: Kein Bier ohne Alster. Hamburg – Brauhaus der Hanse. Vortrag
In Hamburg wurde bis zum 16. Jahrhundert in großem Umfang qualitätsvolles Bier gebraut und exportiert – auch ohne Reinheitsgebot! Hamburg galt als "Brauhaus der Hanse". Was bedeutete das für Stadt und Bewohner? Warum galt Bier als "flüssiges Brot des Alltags"? Nach Rückgang im 16./17. Jahrhundert erlebte das Brauen erst infolge neuer Methoden ab 1860 wieder einen Aufschwung. Heute sind "Craftbiere" in aller Munde.
Ralf Wiechmann ist stellvertretender Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte und dort für die Fachbereiche Mittelalter und Numismatik zuständig.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 20. April 2018, 19:30 Uhr
High Voltage Frühjahrslesetage Hamburg präsentieren Andreas Maier mit seinem neuen Roman „Die Universität“.
2010 begann der mit dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnete Andreas Maier seinen auf elf Bände konzipierten autobiografischen Romanzyklus. Mit »Die Universität« (Suhrkamp) liegt der sechste Band vor, der in Frankfurt spielt, an der Universität, 1988/89. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im »Doctor Flotte« bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. »Die Universität« ist ein Roman über jenen Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss. Moderation: Jörg Magenau € 12,–/8,– Karten unter www.high-voltage.hamburg.de, www.literaturhaus-hamburg.de, in der Buchhandlung Samtleben oder an der Abendkasse.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Samstag, 21. April 2018, 11 Uhr
Platt för de Stadt – der zweite Plattdeutsch-Tag in Hamburg
Am zweiten Plattdeutsch-Tag in Hamburg wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen und gelesen: ab elf Uhr treten u.a. Detlef Wutschik mit „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“ und Gerd Spiekerman mit seinen unterhaltsamen plattdeutschen Geschichten und Erzählungen auf. Veranstalter ist der Landesrat der Freien und Hansestadt Hamburg für Niederdeutsch (Plattdüütschroot för Hamborg). Das genaue Programm finden Sie unter www.platt.hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 25. April 2018, 18 Uhr
Rolf Triebel: Die deutsch-jüdische Arztfamilie Grüneberg und das Altonaer Kinderkrankenhaus. 1861–2003. Buchvorstellung
Band 24 der "Hamburgischen Lebensbilder" erinnert an zwei Generationen dieser einst hochgeachteten Arztfamilie: Ihrem sozialen und beruflichen Aufstieg folgten in der NS-Zeit Verdrängung und Emigration, Vermögensverlust, Ringen um Entschädigung nach dem Krieg. In intensiver Recherche hat Rolf Triebel ihren Weg nachgezeichnet. Im Gespräch mit der Herausgeberin Dr. Sigrid Schambach stellt er seine Ergebnisse vor. Rolf Triebel war Anästhesist am Altonaer Kinderkrankenhaus und forscht seit 2009 zu den Grünebergs.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 7. März 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 14. März 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Brigitte Nolden – La prima idea“
Einführung in das Werk von Brigitte Nolden durch Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Helms-Museums. Die Künstlerin ist anwesend.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr und Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr
Konzerte: „Polydorus“ – Erstwiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704–1759)
Das für seine außergewöhnlichen Projekte und Programme bekannte Ensemble barockwerk hamburg setzt die Konzertreihe im Lichthof mit der Erstwiederaufführung der Oper „Polydorus“ von Carl Heinrich Graun fort.
Die vor 287 Jahren geschriebene Oper „Polydorus“ stand zuletzt 1736 auf dem Spielplan der Hamburger Gänsemarkt-Oper. Mit vertauschten Identitäten, geldgierigen Königen, mordhungrigen Königinnen und Prinzen geht es im Libretto von Johann Samuel Müller zu. So wird in der Geschichte von Polydorus griechische Mythologie mit Shakespearscher Dramatik verbunden. Carl Heinrich Graun, einer der bekanntesten Opernkomponisten des achtzehnten Jahrhunderts, liefert die bewegende Musik dazu.
Mit der Erstwiederaufführung dieser Opernrarität bringt barockwerk hamburg dieses wahrhaft originelle Werk wieder ans Tageslicht und garantiert nach den Erfolgen der vorangegangenen Jahre auch diesmal wieder ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.
Die Aufführung wird unterstützt von der Kulturbehörde Hamburg.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund.Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Eintritt: 28 €, Ermäßigung: 50% für Schüler und Studenten
Kartenvorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel.: 040/45 33 26, Abendkasse

Einführender Vortrag: Mittwoch, 14. März 2018, 18 Uhr
Dr. Jürgen Neubacher, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Ort: Konferenzraum, 2. Etage, der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Mittwoch, 21. März 2018, 18 Uhr
Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss: Nach der Hammaburg – Die Neue Burg und die Gründung der Hamburger Neustadt im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen.
Lange war unklar, wann die Hammaburg aufgegeben wurde, und nahm man an, ihr sei die Alsterburg nachgefolgt. Ausgrabungen am Hopfenmarkt führten nun zu neuen Erkenntnissen. Sie geben Hinweise auf das Ende der Hammaburg, zeichnen die Baugeschichte der Neuen Burg und die Gründungsphase der Neustadt nach. Wo historische Quellen erschöpft scheinen, kann die Archäologie Licht ins Dunkel von Hamburgs Frühgeschichte bringen.
Rainer-Maria Weiss ist seit 2003 Direktor des Archäologischen Museums Hamburg und Landesarchäologe Hamburgs.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 27. März 2018, 18 Uhr
Claus Günther liest aus „Heile, heile Hitler“ – Szenen einer Kindheit
Der Hamburger Autor Claus Günther, 86, ist seit 20 Jahren ehrenamtlich als Zeitzeuge tätig. In seinem dokumentarischen Roman beschreibt er seine Erlebnisse von 1931 bis 1947. Er zählt zu den Wenigen, welche auch die Taten in der eigenen Familie nicht verschweigen.
Zum Buchinhalt: Die Nazizeit von innen. Mit den Augen eines Kindes. Mit seinen Gedanken. Seinen Verwirrungen und Versuchen, zu verstehen. Fast belanglos schleicht das Gift in den Alltag der Harburger Kleinfamilie, wird stärker, verändert die Menschen … Den Ungeist dieser Zeit atmen wir in Claus Günthers Buch Satz für Satz.
Günther, der als Zeitzeuge weiterhin Schulen besucht, hat sein Können in Kurzgeschichte, Vers und Groteske, das er als Humorist und Poetry Slammer erwarb, nicht nur auf etlichen Lesungen bewiesen – es blitzt immer wieder auch in diesem Buch auf.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 7. Februar 2018, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 7. Februar 2018, 18 Uhr
Dr. Anke Rees: „[…] gewiss ein gewagtes Unternehmen“ – die Schiller-Oper in Hamburg. Zur Geschichte eines europaweit einmaligen Gebäudes.
Nirgendwo in Europa ist ein solcher Bau aus dem Fin de Siècle in kompletter Stahlskelettbauweise noch erhalten: Die Schiller-Oper, heute eine Ruine, wurde 1891 als festes Zirkusgebäude für den „Circus Busch“ errichtet. Genutzt wurde sie als Zirkus, Theater und Oper. 1939 fand die letzte Aufführung in der Rotunde statt. Danach diente das Gebäude als Kriegsgefangenenlager, Unterbringungsort für „Gastarbeiter“ und für Asylsuchende. In der Schiller-Oper und den Diskursen um sie spiegelt sich – wie an keinem anderen Ort der Stadt – die Geschichte Hamburgs und Deutschlands. Seit 2012 steht sie unter Denkmalschutz. Die Historikerin und Kulturanthropologin Anke Rees ist freiberufliche Wissenschaftlerin, Fachredakteurin und Lehrbeauftragte der TU Hamburg-Harburg. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 13. Februar 2018, 19-21 Uhr
7. Hamburger Wärmedialog
„Hamburg raus aus der Kohle!“ – „Kohleausstieg Hamburg 2025“ bedeutet konkret: Keine Kohleverbrennung mehr in der Fernwärmeerzeugung!
Deutschland hat sich zum Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens vom Dez. 2015 bekannt Den Temperaturanstieg auf deutlich unter 2° zu begrenzen. Notwendiges Teilziel ist das Ende der energetischen Nutzung von Kohle bis 2025.
Es diskutieren: Umweltsenator Jens Kerstan, Hamburg (angefragt) Umweltminister Robert Habeck, Schleswig-Holstein (angefragt) Klimaforscher Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (angefragt) Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer BUND Hamburg (angefragt)
Moderation: Matthias Ederhof, ENH Veranstalter: Zukunftsrat Hamburg & EnergieNetz Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Dienstag, 20. Februar 2018, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-2269.

Mittwoch, 28. Februar 2018, 18 Uhr
Sylvia Steckmest: Salomon Heine – großzügiger Gastgeber, erfolgreicher Geschäftsmann und geliebter Onkel
Als stadtbekannter Mäzen und als Gründer des Israelitischen Krankenhauses ist Salomon Heine in die Geschichte eingegangen. Weniger bekannt sind die vielen interessanten Gäste seiner Sonntagseinladungen in Ottensen und später am Jungfernstieg. Salomon Heine war ein reicher Mann, aber wie und womit verdiente er sein Geld, welche Art Geschäfte machte er? Bankiers wie heute gab es noch nicht. Die Beziehung zu seinem Neffen Heinrich Heine war bekanntermaßen schwierig, doch das Verhältnis zu dessen Bruder Maximilian war ein fast ungetrübtes, wie den Briefen Salomon Heines zu entnehmen ist. Diese drei unterschiedlichen Themen sollen in diesem Vortrag erläutert werden. Sylvia Steckmest forscht seit vielen Jahren zu den jüdischen Familien der Heine-Zeit in Hamburg. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Patriotischen Gesellschaft von 1765.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 3. Januar 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Von Maimonides bis Da Costa. Sefardische Handschriften und Bücher aus Hamburg“
mit einer Einführung von PD Dr. Monika Müller in die Sammlung sefardischer Manuskripte in der Staats- und Universitätsbibliothek und einem Vortrag von Dr. Michael Studemund-Halévy: Gefährliche Contrabande: Sefardische Manuskripte in Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 24. Januar 2018, 11-15 Uhr
British Council Britische Hochschulmesse Hamburg
Denken Sie darüber nach, in England, Nordirland, Schottland oder Wales zu studieren? Haben Sie Fragen zu Studiengängen, Universitäten oder Bewerbungsverfahren in Großbritannien?
Wenn Sie ein Bachelor-, Master- oder PhD-Programm in Großbritannien absolvieren wollen, dann sollten Sie die Britische Hochschulmesse am 24. Januar 2018 von 11 bis 15 Uhr im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek nicht verpassen. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Vertretern der Universitäten aus England, Schottland, Wales und Nordirland zu sprechen und im persönlichen Gespräch mehr über das Studienangebot zu erfahren.
Informationen zu den teilnehmenden Universitäten auf der Website des British Council: https://www.britishcouncil.de/studium-uk/britische-hochschulmessen/januar-2018
Kontakt: Martin Spieß: martin.spiess@britishcouncil.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18 Uhr
Buchvorstellung Robert M. Zoske: Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose. Eine neue Biografie
Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben. Doch wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? Robert Zoske zeichnet in seiner Biografie ein neues, faszinierendes Bild von einem jungen Mann, den der Heroismus des Nationalsozialismus ebenso anzog wie eine naturmystische Frömmigkeit, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war. Während Scholl zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftsteller las. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als er Medizin studierte, interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er wollte „ganz leben oder gar nicht!“
Der Autor war bis 2017 Pastor in Hamburg. Das Buch erscheint am 26. Januar 2018 bei C.H.Beck.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.