FAQ
© 2018 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Veranstaltungen 2018

Mittwoch, 2. Mai 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18 Uhr
Dr. Detlef Garbe: Eine Stadt und ihr KZ. Die Rolle Hamburgs in der Geschichte und Nachgeschichte des Konzentrationslagers Neuengamme.
Es war eine enge Beziehung: von der Gründung über die Arbeitseinsätze und die innerstädtischen Außenlager bis hin zur Verbringung der letzten Häftlinge auf Schiffe nahm Hamburg unter Gauleiter Kaufmann starken Einfluss auf die KZ-Entwicklung. Nach 1945 lag das Lager „weit vor den Toren“. Dem Vergessen leistete auch die Nachnutzung als Gefängnis Vorschub. Viele KZ-Überlebende empfanden die Senatspolitik als „erneute Demütigung“. Erst in den 1980er Jahren gab es ein Umdenken, das zur Ausgestaltung der Gedenkstätte als internationaler Lernort führte.
Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Mitglied von Fachbeiräten und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Deutschland.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

22. Mai 2018, 18.00–20.00 Uhr
Vorstellung von Bildungsmaterialien und Podiumsgespräch
Koloniales und rassistisches Handeln im Nationalsozialismus: Verflechtungsgeschichtliche Bildungsmaterialien

Vorgestellt werden neue Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit den Universitäten in Hamburg und Augsburg erarbeitet hat. Am Beispiel exemplarischer Biografien von People of Color beleuchten die Materialien Verflechtungen zwischen kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus. Zuerst skizzieren Projektbeteiligte Inhalte und Ziele der Materialien. Anschließend diskutieren sie mit Vertreter*innen aus Bildung und Wissenschaft, inwiefern verflechtungsgeschichtliche Ansätze Antworten auf aktuelle Herausforderungen für eine Bildungsarbeit zu Kolonialismus und Nationalsozialismus in der pluralen Gesellschaft bieten können.
Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Universität Hamburg, der Universität Augsburg, der Staatsbibliothek Carl von Ossietzky und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Eintritt frei. Anmeldungen bitte bis 15. Mai bei Sophia Annweiler, Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Tel.: 040 428 131 543, studienzentrum@bkm.hamburg.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Mittwoch, 23. Mai 2018, 18 Uhr
Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke: Hamburg als Wiege des Vereinssports.
Sport ist ein Phänomen moderner Gesellschaften und 90.000 Sportvereine mit 27 Millionen Mitgliedern sind hierzulande die größte Bürgerbewegung. Sie gehören zur DNA der deutschen Demokratie. Nirgendwo sind die Wurzeln so eindrucksvoll freizulegen wie in Hamburg: Die Freiheit zur standesunabhängigen Assoziation, das volkstümliche Turnen und der internationale Wettkampfsport. Der Vortrag rekonstruiert dies am Beispiel der HT 16, des ältesten Turn- und Sportvereins der Welt.
Hans-Jürgen Schulke war Hochschullehrer in Bremen und Hamburg, Generalsekretär des Deutschen Turnfestes und Hamburger Sportamtsdirektor.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 29. Mai 2018, 19 Uhr
"I Got Rhythm" - Swing heute und gestern
Eröffnung der Ausstellung "GEGENWELTEN - Swing in Hamburg, Hans Leipelt und die Weiße Rose" mit Originalen des Zeichners Niels Schröder. Mit einem Konzert von Tornado Rosenberg (Gitarre) & Freunden.
Über Generationen eint alle Swing-Fans ein Gefühl von unbeschwerter Freiheit. Namen wie Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman stehen für ihre Big Bands der 1920er-, 1930er- Jahre. Musiker wie Teddy Stauffer, John Kristel, Arne Hülphers begeisterten mit ihren Tanzkapellen damals in Hamburg. Zum Jazz gehören Resistenz und Verweigerung. Wen wundert's, dass die Nazis diese "Niggermusik" hassten und die Fans verfolgten. "Wer den Swing in sich hat, ob er im Saal steht oder auf der Bühne, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren", so der Jazzgitarrist und Holocaustüberlebende Coco Schumann. Daran zu erinnern und diesen verlockenden Rhythmus live zu entdecken, dazu laden wir ein. Es darf getanzt werden!
Veranstalter: AStA der Universität Hamburg
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee


Mittwoch, 4. April 2018, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Samstag, 14. April 2018, 20.00 Uhr
Magie und Mystik Chorkonzert: Motetten und Zaubersprüche von Peter Eben, Johannes Brahms, Leonhard Lechner u.a.
Anna Bottlinger, Sopran
Eckhart Fritsch, Gitarre Kammerchor des Hamburger Konservatoriums Leitung: Almut Stümke und Michael Petermann
Wenn es um Dinge geht, die wir selbst nicht in der Hand haben, kommen neben Vertrauen und Hoffnung gern auch höhere Mächte ins Spiel. Ob man einfach nur den Liebsten oder die Liebste für sich gewinnen will oder gleich auf ein ganz und gar besseres, wenn nicht ewiges Leben hofft: Glaube und Aberglaube sollen ans Werk und die Spannung steigt. Das Ergebnis bleibt offen und die Musik stellt von Hexenzauber bis Gottvertrauen alles dar, was es außer Leben und Tod noch so gibt. Eintritt: 15 € (erm. 10 €)
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Mittwoch, 18. April 2018, 18 Uhr
Dr. Ralf Wiechmann: Kein Bier ohne Alster. Hamburg – Brauhaus der Hanse. Vortrag
In Hamburg wurde bis zum 16. Jahrhundert in großem Umfang qualitätsvolles Bier gebraut und exportiert – auch ohne Reinheitsgebot! Hamburg galt als "Brauhaus der Hanse". Was bedeutete das für Stadt und Bewohner? Warum galt Bier als "flüssiges Brot des Alltags"? Nach Rückgang im 16./17. Jahrhundert erlebte das Brauen erst infolge neuer Methoden ab 1860 wieder einen Aufschwung. Heute sind "Craftbiere" in aller Munde.
Ralf Wiechmann ist stellvertretender Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte und dort für die Fachbereiche Mittelalter und Numismatik zuständig.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 20. April 2018, 19:30 Uhr
High Voltage Frühjahrslesetage Hamburg präsentieren Andreas Maier mit seinem neuen Roman „Die Universität“.
2010 begann der mit dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnete Andreas Maier seinen auf elf Bände konzipierten autobiografischen Romanzyklus. Mit »Die Universität« (Suhrkamp) liegt der sechste Band vor, der in Frankfurt spielt, an der Universität, 1988/89. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im »Doctor Flotte« bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. »Die Universität« ist ein Roman über jenen Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss. Moderation: Jörg Magenau € 12,–/8,– Karten unter www.high-voltage.hamburg.de, www.literaturhaus-hamburg.de, in der Buchhandlung Samtleben oder an der Abendkasse.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Samstag, 21. April 2018, 11 Uhr
Platt för de Stadt – der zweite Plattdeutsch-Tag in Hamburg
Am zweiten Plattdeutsch-Tag in Hamburg wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen und gelesen: ab elf Uhr treten u.a. Detlef Wutschik mit „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“ und Gerd Spiekerman mit seinen unterhaltsamen plattdeutschen Geschichten und Erzählungen auf. Veranstalter ist der Landesrat der Freien und Hansestadt Hamburg für Niederdeutsch (Plattdüütschroot för Hamborg). Das genaue Programm finden Sie unter www.platt.hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 25. April 2018, 18 Uhr
Rolf Triebel: Die deutsch-jüdische Arztfamilie Grüneberg und das Altonaer Kinderkrankenhaus. 1861–2003. Buchvorstellung
Band 24 der "Hamburgischen Lebensbilder" erinnert an zwei Generationen dieser einst hochgeachteten Arztfamilie: Ihrem sozialen und beruflichen Aufstieg folgten in der NS-Zeit Verdrängung und Emigration, Vermögensverlust, Ringen um Entschädigung nach dem Krieg. In intensiver Recherche hat Rolf Triebel ihren Weg nachgezeichnet. Im Gespräch mit der Herausgeberin Dr. Sigrid Schambach stellt er seine Ergebnisse vor. Rolf Triebel war Anästhesist am Altonaer Kinderkrankenhaus und forscht seit 2009 zu den Grünebergs.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 7. März 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 14. März 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Brigitte Nolden – La prima idea“
Einführung in das Werk von Brigitte Nolden durch Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Helms-Museums. Die Künstlerin ist anwesend.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr und Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr
Konzerte: „Polydorus“ – Erstwiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704–1759)
Das für seine außergewöhnlichen Projekte und Programme bekannte Ensemble barockwerk hamburg setzt die Konzertreihe im Lichthof mit der Erstwiederaufführung der Oper „Polydorus“ von Carl Heinrich Graun fort.
Die vor 287 Jahren geschriebene Oper „Polydorus“ stand zuletzt 1736 auf dem Spielplan der Hamburger Gänsemarkt-Oper. Mit vertauschten Identitäten, geldgierigen Königen, mordhungrigen Königinnen und Prinzen geht es im Libretto von Johann Samuel Müller zu. So wird in der Geschichte von Polydorus griechische Mythologie mit Shakespearscher Dramatik verbunden. Carl Heinrich Graun, einer der bekanntesten Opernkomponisten des achtzehnten Jahrhunderts, liefert die bewegende Musik dazu.
Mit der Erstwiederaufführung dieser Opernrarität bringt barockwerk hamburg dieses wahrhaft originelle Werk wieder ans Tageslicht und garantiert nach den Erfolgen der vorangegangenen Jahre auch diesmal wieder ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.
Die Aufführung wird unterstützt von der Kulturbehörde Hamburg.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund.Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Eintritt: 28 €, Ermäßigung: 50% für Schüler und Studenten
Kartenvorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Tel.: 040/45 33 26, Abendkasse

Einführender Vortrag: Mittwoch, 14. März 2018, 18 Uhr
Dr. Jürgen Neubacher, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Ort: Konferenzraum, 2. Etage, der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Mittwoch, 21. März 2018, 18 Uhr
Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss: Nach der Hammaburg – Die Neue Burg und die Gründung der Hamburger Neustadt im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen.
Lange war unklar, wann die Hammaburg aufgegeben wurde, und nahm man an, ihr sei die Alsterburg nachgefolgt. Ausgrabungen am Hopfenmarkt führten nun zu neuen Erkenntnissen. Sie geben Hinweise auf das Ende der Hammaburg, zeichnen die Baugeschichte der Neuen Burg und die Gründungsphase der Neustadt nach. Wo historische Quellen erschöpft scheinen, kann die Archäologie Licht ins Dunkel von Hamburgs Frühgeschichte bringen.
Rainer-Maria Weiss ist seit 2003 Direktor des Archäologischen Museums Hamburg und Landesarchäologe Hamburgs.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 27. März 2018, 18 Uhr
Claus Günther liest aus „Heile, heile Hitler“ – Szenen einer Kindheit
Der Hamburger Autor Claus Günther, 86, ist seit 20 Jahren ehrenamtlich als Zeitzeuge tätig. In seinem dokumentarischen Roman beschreibt er seine Erlebnisse von 1931 bis 1947. Er zählt zu den Wenigen, welche auch die Taten in der eigenen Familie nicht verschweigen.
Zum Buchinhalt: Die Nazizeit von innen. Mit den Augen eines Kindes. Mit seinen Gedanken. Seinen Verwirrungen und Versuchen, zu verstehen. Fast belanglos schleicht das Gift in den Alltag der Harburger Kleinfamilie, wird stärker, verändert die Menschen … Den Ungeist dieser Zeit atmen wir in Claus Günthers Buch Satz für Satz.
Günther, der als Zeitzeuge weiterhin Schulen besucht, hat sein Können in Kurzgeschichte, Vers und Groteske, das er als Humorist und Poetry Slammer erwarb, nicht nur auf etlichen Lesungen bewiesen – es blitzt immer wieder auch in diesem Buch auf.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 7. Februar 2018, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 7. Februar 2018, 18 Uhr
Dr. Anke Rees: „[…] gewiss ein gewagtes Unternehmen“ – die Schiller-Oper in Hamburg. Zur Geschichte eines europaweit einmaligen Gebäudes.
Nirgendwo in Europa ist ein solcher Bau aus dem Fin de Siècle in kompletter Stahlskelettbauweise noch erhalten: Die Schiller-Oper, heute eine Ruine, wurde 1891 als festes Zirkusgebäude für den „Circus Busch“ errichtet. Genutzt wurde sie als Zirkus, Theater und Oper. 1939 fand die letzte Aufführung in der Rotunde statt. Danach diente das Gebäude als Kriegsgefangenenlager, Unterbringungsort für „Gastarbeiter“ und für Asylsuchende. In der Schiller-Oper und den Diskursen um sie spiegelt sich – wie an keinem anderen Ort der Stadt – die Geschichte Hamburgs und Deutschlands. Seit 2012 steht sie unter Denkmalschutz. Die Historikerin und Kulturanthropologin Anke Rees ist freiberufliche Wissenschaftlerin, Fachredakteurin und Lehrbeauftragte der TU Hamburg-Harburg. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 13. Februar 2018, 19-21 Uhr
7. Hamburger Wärmedialog
„Hamburg raus aus der Kohle!“ – „Kohleausstieg Hamburg 2025“ bedeutet konkret: Keine Kohleverbrennung mehr in der Fernwärmeerzeugung!
Deutschland hat sich zum Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens vom Dez. 2015 bekannt Den Temperaturanstieg auf deutlich unter 2° zu begrenzen. Notwendiges Teilziel ist das Ende der energetischen Nutzung von Kohle bis 2025.
Es diskutieren: Umweltsenator Jens Kerstan, Hamburg (angefragt) Umweltminister Robert Habeck, Schleswig-Holstein (angefragt) Klimaforscher Mojib Latif, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (angefragt) Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer BUND Hamburg (angefragt)
Moderation: Matthias Ederhof, ENH Veranstalter: Zukunftsrat Hamburg & EnergieNetz Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Dienstag, 20. Februar 2018, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-2269.

Mittwoch, 28. Februar 2018, 18 Uhr
Sylvia Steckmest: Salomon Heine – großzügiger Gastgeber, erfolgreicher Geschäftsmann und geliebter Onkel
Als stadtbekannter Mäzen und als Gründer des Israelitischen Krankenhauses ist Salomon Heine in die Geschichte eingegangen. Weniger bekannt sind die vielen interessanten Gäste seiner Sonntagseinladungen in Ottensen und später am Jungfernstieg. Salomon Heine war ein reicher Mann, aber wie und womit verdiente er sein Geld, welche Art Geschäfte machte er? Bankiers wie heute gab es noch nicht. Die Beziehung zu seinem Neffen Heinrich Heine war bekanntermaßen schwierig, doch das Verhältnis zu dessen Bruder Maximilian war ein fast ungetrübtes, wie den Briefen Salomon Heines zu entnehmen ist. Diese drei unterschiedlichen Themen sollen in diesem Vortrag erläutert werden. Sylvia Steckmest forscht seit vielen Jahren zu den jüdischen Familien der Heine-Zeit in Hamburg. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Patriotischen Gesellschaft von 1765.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Mittwoch, 3. Januar 2018, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Von Maimonides bis Da Costa. Sefardische Handschriften und Bücher aus Hamburg“
mit einer Einführung von PD Dr. Monika Müller in die Sammlung sefardischer Manuskripte in der Staats- und Universitätsbibliothek und einem Vortrag von Dr. Michael Studemund-Halévy: Gefährliche Contrabande: Sefardische Manuskripte in Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 24. Januar 2018, 11-15 Uhr
British Council Britische Hochschulmesse Hamburg
Denken Sie darüber nach, in England, Nordirland, Schottland oder Wales zu studieren? Haben Sie Fragen zu Studiengängen, Universitäten oder Bewerbungsverfahren in Großbritannien?
Wenn Sie ein Bachelor-, Master- oder PhD-Programm in Großbritannien absolvieren wollen, dann sollten Sie die Britische Hochschulmesse am 24. Januar 2018 von 11 bis 15 Uhr im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek nicht verpassen. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Vertretern der Universitäten aus England, Schottland, Wales und Nordirland zu sprechen und im persönlichen Gespräch mehr über das Studienangebot zu erfahren.
Informationen zu den teilnehmenden Universitäten auf der Website des British Council: https://www.britishcouncil.de/studium-uk/britische-hochschulmessen/januar-2018
Kontakt: Martin Spieß: martin.spiess@britishcouncil.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 31. Januar 2018, 18 Uhr
Buchvorstellung Robert M. Zoske: Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose. Eine neue Biografie
Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben. Doch wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? Robert Zoske zeichnet in seiner Biografie ein neues, faszinierendes Bild von einem jungen Mann, den der Heroismus des Nationalsozialismus ebenso anzog wie eine naturmystische Frömmigkeit, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war. Während Scholl zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftsteller las. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als er Medizin studierte, interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er wollte „ganz leben oder gar nicht!“
Der Autor war bis 2017 Pastor in Hamburg. Das Buch erscheint am 26. Januar 2018 bei C.H.Beck.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.