FAQ
© 2016 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Veranstaltungen 2016

Dienstag, 6. September 2016, 15 Uhr
Historisches Forschen mit Schülern
Am 1. September 2016 startet die 25. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.
Lehrerinnen und Lehrer sind eingeladen, sich über den Wettbewerb und das aktuelle Thema zu informieren. Dazu gibt es Impulse und Anregungen für historische Projektarbeit mit Schülern.
Anmeldung über das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Veranstaltungsnummer 1614X2401). Mehr Informationen auf www.geschichtswettbewerb.de; E-Mail: gw@koerber-stiftung.de
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 7. September 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Freitag, 9. September 2016, 17 Uhr
Film- und Diskussionsveranstaltung: Eritrea, das vergessene Land - Politische Situation und Fluchtgründe
Mit Dr. Mussie Habte, GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg, und Gebre I. Melake, Protagonist des Films aus Hamburg, Moderation: Malika Sandabad, Sozialwissenschaftlerin
In Hamburg und Umgebung leben mittlerweile mehr als 5.000 Menschen eritreischer Herkunft, viele kamen mit der Migrationsbewegung des letzten Jahres. Fakten über die politische Situation in Eritrea sind hierzulande jedoch kaum bekannt. Viele Menschen fliehen aus der ostafrikanischen Diktatur vor Menschenrechtsverletzungen wie der starken Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit, vor jahrelangem obligatorischem Militärdienst oder religiöser Verfolgung.
Der kurze Filmbeitrag von Maik Lüdemann über die Flucht und das bewegte Leben des Eritreers Gebre I. Melake zeigt eindrücklich die prekäre Situation in dem ostafrikanischen Land. Anschließend werden Fluchtursachen, die soziale Position der eritreischen Community in Deutschland und die aktuelle politische Situation in Eritrea diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Situation von Frauen und Mädchen.
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit Hamburger(*innen) mit Herz, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 14. September 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Hinter der Schriftstellerfamilie Mann“
Der Einführungsvortrag von Dr. Dieter Strauss behandelt Julia Manns Einfluss auf das literarische Werk ihrer Söhne Thomas und Heinrich sowie ihres Urenkels Frido, des Lieblingsenkels von Thomas Mann, der im „Doktor Faustus“ einen frühen literarischen Tod erleidet.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag, 15. September 2016, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Wunder der erschaffenen Dinge – Osmanische Manuskripte in Hamburger Sammlungen
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Claus-Peter Haase: Property obliges – early Islamic manuscript collections in Hamburg and other North German libraries.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Mittwoch, 21. September 2016, 14 Uhr
Library Orientation
The third Wednesday of each month we offer you a library orientation comprising an introductory presentation about the largest academic library in Hamburg and a guided tour of our service facilities and study spaces.
The library orientation starts in the lecture room in the second floor. It is free of charge and open to everybody.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage

Donnerstag, 22. September 2016, 18 Uhr
„Zum 50. Geburtstag: Das IGDJ wird digital“
Launch des digitalen Jubiläumsprojekts und Empfang 

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wird 50! Anlässlich des Historikertages präsentiert das Institut sich und sein digitales Jubiläumsprojekt. Die zweisprachige Online-Quellenedition Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte wird bei dieser Veranstaltung live geschaltet. Die Quellenedition führt erstmals das aufgrund von Migration und Verfolgung in alle Welt verstreute jüdische Erbe der Stadt digital wieder zusammen, macht es weltweit zugänglich und bewahrt es für zukünftige Generationen. Sie sind herzlich eingeladen, diesen Launch beim anschließenden Empfang mitzufeiern. Zugleich bietet dies Gelegenheit, sich eine Ausstellung der NS-Raubgutforschungen des IGdJ und der Stabi anzusehen.
historikertag.de/Hamburg2016
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Freitag, 23. und Sonnabend, 24. September 2016, jeweils 9 bzw. 10-17 Uhr
Movement of People
The two-day Conference Movement of People – A Comparative Conference on Migration is the first initiative of Hamburg University regarding legal discussions on Migration Law and Refugee Law under European, North-American and Latin American panoramas. The Conference is targeted at lawyers, jurists, researchers, students, political and social scientists who are interested in juridical perspectives of migration and directly or indirectly working in this field. The Conference will be divided into two main panels, in which academics and experts from all around the world will discuss Refugee Law and Migration Law issues, in an interdisciplinary way, increasing the knowledge from those taking part in the event and giving a broader perspective of the so-called migration crisis over the world. The working language of the Conference is English.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei


Sonnabend, 2. Juli 2016, 13-18 Uhr
Honduras-Tag: Herrschaft und indigene Völker von Copán bis in die Gegenwart
Programm
Eröffnung, Begrüßung, Einführung: Christian Brückner und Gerrit Höllmann, Vorsitzende der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V.
Vorträge:
Dirk Tiemann: Herrschaftslegitimation in Copán in der Maya-Klassik
Christian Brückner: Von $ 50,-- bis zu 50 Terabytes: Die archäologische Erforschung von Copán
Gerrit Höllmann und Dr. Lars Frühsorge: Indigene Völker in Honduras: Unterwerfung und Widerstand
Montgomery Melghem Mejía, Universidad Nacional Autónoma de Honduras: Geschichte und Wirkung des Kaffeeanbaus in der Lenca-Region Marcala (auf Spanisch mit Übersetzung von Gerrit Höllmann)
Abschlusspodium
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Dienstag, 5. Juli 2016, 15 Uhr
Hamburger Lehrpreisverleihung
Angesichts des zentralen gesellschaftlichen Stellenwertes von Wissenschaft und Forschung und der Akademisierung des Arbeitsmarktes ist es eine vordringliche Aufgabe der Hochschulen, für eine gute Bildung und Ausbildung der Studierenden zu sorgen – qualitätvolle Lehre ist damit eine Grundbedingung erfolgreicher Hochschulen. Am 5. Juli 2016 verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bereits zum achten Mal den Hamburger Lehrpreis für besondere Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich die Studierenden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen festgelegt.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 6. Juli 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Donnerstag, 7. Juli 2016
Eröffnung der Ausstellung „Malerei und Plastik in Deutschland 1936. Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung“
mit einer Einführung von Dr. Maike Bruhns.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Dienstag, 12. Juli 2016, 18 Uhr
Vortrag Prof. Dr. Peter J. Bräunlein (Universität Göttingen): Philippinische Passionsrituale. Medien und Medialität als Herausforderungen der Katholizismusforschung
Selbstgeißelungen und Selbstkreuzigungen - für den westlichen Blick ebenso spektakulär wie erschreckend - sind feste Bestandteile österlicher Passionsbräuche auf den Philippinen. Alljährlich strömen Tausende von Menschen zusammen, um blutigen Kasteiungen beizuwohnen oder zu verfolgen, wie sich Männer und Frauen im Nachvollzug des Leidensweges Christi ans Kreuz nageln lassen. Um solche Praktiken ritueller Selbstverletzung zu verstehen, ist eine religionshistorische Spurensuche erforderlich, die grundlegende Zusammenhänge von Körper, Schmerz und Christentum, von Leiden und Leidensgeschichte, von Imagination und Affekt rekonstruiert. In seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Religionswissenschaftliche Perspektiven auf das weltweite Christentum II" zeigt Peter Bräunlein aus der Perspektive der Ethnologie und historischen Anthropologie auf, unter welchen medialen Bedingungen sich Religion in der philippinischen Moderne artikuliert und welche Herausforderungen sich daraus für die Katholizismusforschung ergeben.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Freitag, 22. Juli 2016, 19 Uhr
"Die Dinge und ihre Verwandten. Wie entwickelt man eine Sammlung?"
Sternkarte oder Mosaik? Welches Bild, welche Konstellation ergeben die Dinge in einer Sammlung? Welcher epistemischen oder ästhetischen Ordnung gehorchen sie? Welchen Interessen dient eine Sammlung und wie entwickelt man sie?
Fragen wie diese beantwortet Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach, anhand konkreter Beispiele aus den Sammlungen einer Institution, die von sich behauptet, das literarische Gedächtnis ihrer Nation zu sein.
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach besteht aus zwei Museen (Schiller-Nationalmuseum und Literaturmuseum der Moderne), einem umfangreichen, 1400 literarische und philosophische Vor- und Nachlässe und 300.000 Bilder und Objekte umfassenden Archiv und der weltweit größten Spezialbibliothek zur neueren deutschen Literatur.
Der Historiker Ulrich Raulff war Journalist der F.A.Z. und der Süddeutschen Zeitung, bevor er 2004 die Leitung des DLA übernahm. Er ist Mitherausgeber der "Zeitschrift für Ideengeschichte" und Sprecher des Forschungsverbundes Marbach-Weimar-Wolfenbüttel. Zuletzt erschien von ihm "Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung" im Verlag C.H. Beck.
Der Vortrag ist Teil der Jahrestagung der Gesellschaft für Universitätssammlungen (21.-23.7.2016) an der Universität Hamburg (www.uni-hamburg.de/objektkulturen).
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 3. August 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Dienstag, 30. August 2016, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5857.


Juni 2016

Mittwoch, 1. Juni 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 1. Juni 2016, 10.15-13 Uhr
Workshop Exil und Migration in Graphic Novels
Schon Superman hat eine Migrationsgeschichte: als seinem Heimatplaneten eine Katastrophe droht, kommt er auf die Erde, wo er sich integriert und doch anders bleibt. Sind Comics prädestiniert, Erfahrungen von Exil und Fremdheit ins Bild zu setzen? Andreas Platthaus (FAZ) und Paula Bulling stellen neuere Graphic Novels über Flüchtlingsschicksale vor, darunter Bullings „Im Land der Frühaufsteher“, für die sie in Asylbewerberheimen recherchiert hat. Eine Veranstaltung der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur im Rahmen der “Tage des Exils” http://www.tagedesexils.de/programm/01-06-2016/
Tage des Exils: http://www.tagedesexils.de/programm/01-06-2016/
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 1. Juni 2016, 19 Uhr
Diskussion "Heimat und Vielfalt: Zuwanderung und Integration"

Angesichts der starken Zuwanderung von Kriegsflüchtlingen und Arbeitsmigranten nach Deutschland in den zurückliegenden Monaten stellt sich die Frage, wie Integration langfristig gelingen kann. Welche Anforderungen sind für Kommunen und Gemeinden leistbar, um Zuwanderer erfolgreich in die Gesellschaft zu integrieren? Wie viel Vielfalt verträgt Heimat? Und umgekehrt, worauf müssen sich Zuwanderer einstellen, wenn sie in Deutschland ankommen, nachdem sie ihre Heimat verlassen und häufig für immer verloren haben? Zur Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach und weiteren Gästen laden die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Deutsche Nationalstiftung ein.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

VORTRAGSREIHE IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG „500 Jahre Deutsch-Rumänischer Sprach- und Literaturkontakt“

Montag, 6. Juni 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Gabriel H. Decuble (Universität Bukarest): Das Ende der Subversion: Die Gegenwartsliteratur entdeckt Rumänien
Von der verschlossenen Schublade bis zum offenen Blogging: Nach der politischen Wende 1989 wird in der rumänischen Literatur ein spektakulärer medialer Wandel vollzogen, der auf strukturale Veränderungen schließen lässt. Der noch zaghaft einsetzenden Demokratisierung der Ressourcen entsprechen auf soziologischer Ebene der Generationenwechsel, die Veränderung der ästhetischen Interessen, die Globalisierung von Themen und literarischen Netzwerken und damit verbunden ein zunehmend interkultureller Ansatz. Ehemals erfolgreichen Autoren und Werken, deren Expressivität sich von politischer Subversion nährte, stehen nun solche gegenüber, die auf politisch-ästhetische Direktheit setzen. In diesem Zusammenhang wird das früher verkannte reale Rumänien langsam auch von der etablierten Literatur entdeckt.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Montag, 13. Juni 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Ioana Costa (Universität Bukarest): Cantemir, the Learned Prince - Works, Manuscripts, Editions
A major personality of the late 17th and the first quarter of the 18th century, prince of Moldavia for a brief period (in 1693 and eight in 1710-1711), Cantemir was an illustrious man of letters, as philosopher, historian, linguist, ethnographer, geographer, musicologist and composer. His works – written mostly in Latin, but also in Romanian, Greek and Turkish – are significant testimonies regarding the Romanian and Turkish history. His approach is highly scientific, including an enormous bibliography and keen personal observations. At the same time, there are numerous pages that reveal his inquisitive spirit: e.g., the Annotationes of his Historia Othmanica (about one half of the opus) are a mixture of notes from different perspectives (linguistics, history, geography, ethnology, politology, musicology) as well as a collection of anecdotes. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Montag, 20. Juni 2016, 18 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Larisa Avram (Universität Bukarest): How Children Interpret Pronominal Subjects - the View from Romanian
One common assumption with respect to the null (NSP) vs. overt pronominal subject (OPS) alternation in intra-sentential contexts in null subject languages is that NPS preferentially take a prominent antecedent, whereas OPS a less prominent one. Several studies show that these preferences are subject to cross-linguistic variation which is also reflected in the acquisition path. In this talk we present experimental results on the interpretation of null and overt pronominal subjects in child Romanian (joint work with Otilia Teodorescu). Der Vortrag wird auf Englisch gehalten
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Montag, 27. Juni 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Liviu Dinu, Assoc. Prof. Dr. Anca Dinu (Universität Bukarest): Romanian - How Difficult is it for People to Learn? And for Computers?
Romanian is a Romance language, belonging to the Italic branch of the Indo-European language family; of particular interest is its geographic setting. Surrounded by Slavic languages, its relationship with the big Romance kernel has been difficult. Romanian can be studied based on comparisons of genetic and geographical nature, participating in numerous areally-based similarities that define the Balkan convergence area. Romanian is a language with a rich morphology, and such languages have received an increasing attention lately. We address here a series of difficulties of Romanian: verb alternations and conjugation, plural forms of the nouns and automatic gender detection; the prediction of stress placement. The study used computational approaches and high prediction rates were obtained. The lexical similarity of Romanian, its intelligibility, and the cognate production are other interesting results. While the similarity follows a genetic pattern, the cognate production follows rather a cultural design. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Sonnabend, 11. Juni 2016, 20 Uhr
Konzert von elbcanto: Es naht sich die Ferne – von Meeresbrausen und gefährlicher FahrtIm neuen Programm präsentieren die 16 Sängerinnen und Sänger von elbcanto Chormusik, in der das Meer und die Seefahrt im Mittelpunkt stehen. Heimweh und Fernweh, Naturbilder und -gewalten, ungeheure Tiefen und „seelige“ Weiten erklingen in Chorwerken aus fünfeinhalb Jahrhunderten.
www.elbcanto.de
Eintritt: 12 € / 4 € (ermäßigt)
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee

Dienstag, 28. Juni 2016, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5857.

Donnerstag, 30. Juni, und Freitag, 1. Juli 2016, jeweils 10-19.30 Uhr
Discursos conservadores en el mundo ibérico, siglos XIX y XX
En las últimas décadas la historia política de América Latina y de la península ibérica ha vivido un gran auge. Al buscar las raíces históricas de las sociedades post-dictatoriales se ha resaltado que el mundo ibérico, a ambos lados del atlántico, siempre formó parte de la historia democrática occidental. Por eso, la historiografía actual ha tenido más interés en las tradiciones liberales y seculares de América Latina y la península ibérica, que en los movimientos y pensamientos conservadores y religiosos. Estos, no obstante, son fundamentales para poder comprender la historia política del mundo ibérico en los últimos dos siglos, ya que forman una parte constitutiva de la modernidad política. El coloquio sobre “Discursos conservadores en el mundo ibérico, siglos XIX y XX” reúne a reconocidos especialistas internacionales en la historia de las ideas y de los movimientos conservadores, para fomentar la discusión sobre similitudes y diferencias de los diversos discursos conservadores en América Latina, España y Portugal.
Eine Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Hamburg (Tagungssprache ist Spanisch)


Mai 2016

Mittwoch, 4. Mai 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 11. Mai 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „500 Jahre Deutsch-Rumänischer Sprach- und Literaturkontakt“
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Liviu Papadima, Universität Bukarest: „Reisewut“ und „Reisesucht“ in den rumänischen Fürstentümern Mitte des 19. Jahrhunderts.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Donnerstag, 12. Mai 2016, 18 Uhr
Birgit Dankert: Michael Ende - Wie schreibt man eine Biographie über einen unbekannten Autor, dessen Kinderbücher jeder kennt?
"Jim Knopf", "Momo" und immer wieder die "Unendliche Geschichte" - Bücher die seit drei Lese-Generationen Jung und Alt begeistern und als Puppenspiel, Theaterstück oder Film zu den Klassikern der Kinderkultur gehören - doch vom Leben ihres Autors Michael Ende (1929 - 1995) ist nur wenig bekannt.
Dabei führte er ein facettenreiches Leben in München, Genzano und Japan. Er bestimmte maßgeblich die Debatte um Wert und Unwert phantastischer Literatur, galt als Guru der Aussteiger und legte sich mit Managern, Filmemachern und Politikern an.
Nun ist die erste Gesamtbiographie des Autors, der deutschen Kinderbüchern wieder zu Weltgeltung verhalf, erschienen. Seine Biographin Birgit Dankert gibt Einblicke in die Werkstatt der Biographie, berichtet über die Entstehung von Endes Kinderbüchern und zeigt ihn als Autor, der den Zeitgeist seiner Generation lebte, aber zeitlebens auf der Suche nach seiner künstlerischen Identität war.
Prof. Birgit Dankert lehrte von 1981 bis 2007 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Von 2009 bis 2015 war sie Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde der Stabi. Seit 1985 schreibt sie Rezensionen für die ZEIT. Michael Ende ist ihr seit 1968 immer wieder beruflich begegnet.
Birgit Dankert: Michael Ende. Gefangen in Phantásien. Darmstadt: Lambert und Schneider 2016.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 18. Mai 2016, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Mücke (Universität Hamburg): Rigoberta Menchú. Macht der Wahrheit. Wahrheit der Macht
Der guatemaltekische Bürgerkrieg führte Anfang der 1980er Jahre zu Massakern unter der indigenen Bevölkerung des Landes, die fast genozidale Ausmaße annahmen; innerhalb von wenigen Jahren wurden Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende Zivilisten Opfer der Streitkräfte. Das Morden fand weitgehend unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit statt. Erst der autobiographische Bericht von Rigoberta Menchú lenkte ab 1985 den Blick der Welt auf das kleine mittelamerikanische Land. Für ihren großen Einsatz für die ländliche Bevölkerung ihrer Heimat erhielt sie 1992 den Friedensnobelpreis. Es war vor allem ihre Augenzeugenschaft, welche der Welt in erschütternden Details klar gemacht hatte, was vor der Haustür der USA passierte. 1999 allerdings konnte ein USamerikanischer Anthropologe zeigen, dass wichtige Teile der Autobiographie von Menchú nicht der Wahrheit entsprachen, sie waren zum Teil erfunden. Es entspann sich eine Debatte über Wahrheit der Opfer, Wahrheit der Täter und Rolle der Wissenschaft in diesem Kampf. Der Vortrag fragt nach unserem Interesse und Desinteresse am Leben der Indigenen in Mittelamerika. Wollen wir belogen werden?
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V. in Kooperation mit der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Dienstag, 24. Mai 2016, 18 Uhr
Verzweifelte Wohnungssuche in Hamburg - Zwischen Daseinsvorsorge und Markt – wo liegt die Verantwortung?
Jährlich suchen 55.000 Menschen eine bezahlbare Wohnung in Hamburg – meist vergeblich.
Außerdem sind in diesem Jahr 40.000 Flüchtlinge unterzubringen. Trotz eines Bündnisses zwischen Senat und Wohnungswirtschaft 2011 besteht die Wohnungsnot weiter: Sozialwohnungen werden immer weniger, Dringlichkeitsfälle bleiben unversorgt, die Mieten steigen wie nie zuvor. Zugleich steht Wohnraum leer, wird zu Eigentumswohnungen umgewandelt, werden Mieter aus ihren Wohnungen heraussaniert. Eine nachhaltige Wohnraumversorgung sieht anders aus. Woran ist sie bisher gescheitert? Was muss geschehen?
Einführung: Dr. Jochen Menzel, Zukunftsrat, „Von öffentlicher Unterbringung, Sozialwohnungen und Wohnungseigentum - das komplizierte System der Wohnraumversorgung in Hamburg“
Podiumsdiskussion mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt (angefragt), Marko Lohmann (Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen), Matthias Günther (Pestel-Institut Hannover) und einer Vertreter/in von „St.Pauli-selber-machen“, Moderation: Dr. Anke Butscher. „Zahlen und Fakten der Hamburger Wohnraumversorgung“ unter
http://www.zukunftsrat.de/veranstaltungen/das-aktuelle-ratstreffen.html#c27
Eine Veranstaltung des Zukunftrats Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 25. Mai 2016, 18 Uhr
Dr. Jörg Schilling: Ein Haus und seine Gesellschaft – das Patriotische Gebäude 1842-2015
Joachim Reinig: Bewahren und Verändern: Der Umgang mit einem Denkmal

Das Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765 an der Trostbrücke ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Hamburgs. Auf dem Platz des beim Großen Brand 1842 gesprengten Rathauses entwarf Theodor Bülau 1844 das neue Gebäude. Bis Ende des 19. Jahrhunderts blieb es Sitz der Hamburger Bürgerschaft. 1924 erfolgte eine expressionistische Aufstockung um vier Geschosse und die Neugestaltung des Innenbereichs. Nach der Zerstörung durch Brandbomben 1943 wurde das Haus bis 1957 unter der Leitung von Friedrich Ostermeyer mit dem Ziel einer „schlichten und funktionalen Gestaltung“ wieder aufgebaut. Zum 250. Gründungstag dieser wichtigen zivilgesellschaftlichen Einrichtung wurde das Gebäude saniert und zeigt sich jetzt in „neuem Glanz“, im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Verändern.
Dr. Jörg Schilling ist Kunsthistoriker und freier Publizist zur Architekturgeschichte Hamburgs; der Architekt Joachim Reinig leitete die aktuelle Sanierung und Restaurierung des Hauses.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Donnerstag, 26. Mai 2016, 18.15 Uhr
Chance Coughenour (Universität Stuttgart) and Dr. Kai Delvendahl (Universität Bonn):
Scanning Uxul - Terrestrial Remote Sensing in Archaeology and Epigraphic Research

It is essential to take advantage of emerging technology in academic research, especially when it improves our research and understanding of the past. For many years, archaeology has continued with conventional practices due to the high cost and accessibility of remote sensing technology.
However, thanks to Moore's Law, technology rapidly gets smaller and cheaper over time. With the widespread growth of laser scanning and photogrammetry in archaeology, researchers are quickly discovering how this technology can help our investigations of the past.
Over the last year, through the collaboration of the University of Bonn and the University of Stuttgart, these new methods have been carried out at the Maya site of Uxul in Campeche, Mexico. From small objects to entire architectural groups, laser scanning and photogrammetric mapping was completed in only a few weeks, yet the amount and quality of data collected was impressive. This presentation will not only illustrate our work in the field but also how the data collected can be visualised in unique ways to help archaeologists, epigraphers, and their students continue to investigate this remote site as well as contributing directly to public education as part of an upcoming museum exhibition.
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V. in Kooperation mit der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


April 2016

Dienstag, 5. April 2016, 18 Uhr
Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie
Buchpräsentation, Lesung und Gespräch
Familiäre, wissenschaftliche und gesellschaftliche Formen der Erinnerung an den Nationalsozialismus stehen in engem wechselseitigem Verhältnis. Die Neuerscheinung „Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie“ bündelt eine fünfjährige intensive Auseinandersetzung mit nationalsozialistischer Täterschaft und ihren Folgen. Die ersten Kapitel stellen internationale Forschungsergebnisse zur Diskussion, anschließend präsentieren Kinder und Enkel von Täterinnen und Tätern ihre Sicht auf die NS-Familiengeschichte und deren Folgewirkungen.
Der beiliegende Film „Nationalsozialistische Täterschaft in der eigenen Familie. Erinnerungsberichte der zweiten und dritten Generation“ versammelt filmische Porträts, in denen Nachkommen über ihre Auseinandersetzung mit Täterschaft in der Familie und deren Auswirkungen auf ihr Leben berichten.
Bei der Buchpräsentation lesen der Historiker Johannes Spohr (Enkel eines Wehrmachtsoffiziers), der Literaturwissenschaftler Horst Ohde (Sohn eines Wehrmachtssoldaten und Stiefsohn eines Angehörigen der Neuengammer Lager-SS) sowie die Publizistin Alexandra Senfft (Enkelin des deutschen Statthalters in der Slowakei) sowie weitere Beteiligte Passagen aus ihren Beiträgen und sprechen mit dem Herausgeber Oliver von Wrochem über ihre Auseinandersetzung mit Täterschaft in der eigenen Familie und ihre Motivation, sich an dem Buch- und Filmprojekt zu beteiligen.
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter: studienzentrum@kb.hamburg.de

Mittwoch, 6. April 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 6. April 2016, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5857.

Donnerstag, 7. April 2016, 18 Uhr
Leben und Überleben im besetzten Europa 1939-1945
Szenische Lesung mit Publikumsgespräch
Wo die deutsche Wehrmacht einrückte, bestimmten bald Mangel und Hunger den Alltag der Menschen. Die Schauspielerin Anette Daugardt liest Originaldokumente aus den Jahren 1939-1945 und zeichnet damit ein eindrückliches Bild des Lebens und Überlebens unter Besatzung.
Dazu diskutiert eine Expertenrunde aus Tatjana Tönsmeyer (Kulturwissenschaftliches Institut Essen/Universität Wuppertal), Irina Sherbakova (memorial Moskau) und Stefan Martens (Deutsches Historisches Institut Paris), moderiert von Sabine Bamberger-Stemmann (Landeszentrale für politische Bildung). gemeinsam mit dem Publikum.
Die Landeszentrale für politische Bildung dankt den Kooperationspartnern: Bergische-Universität Wuppertal, Deutsches Historisches Institut Paris, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Kulturwissenschaftliches Institut Essen und der Leibniz-Gemeinschaft.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 13. April 2016, 18.15 Uhr
Historische Landkonflikte in Guatemala im Spiegel der aktuellen Menschenrechtslage
Vortrag von Felix Weiss im Rahmen der Romero-Tage 2016
Der Landkonflikt und die damit verbundene Vertreibung von indigener und ländlicher Bevölkerung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Guatemalas. Heute gehören fast 70% des fruchtbaren Landes rund 3% der Grundeigentümer.
Anhand des Falles der Finca Primavera in Alta Verapaz soll der historische Landkonflikt nachgezeichnet und in die Gegenwart gesetzt werden. Die Poqomchi-Gemeinden aus ehemaligen "mozos colones", eine Art feudaler Lehensabhängigkeit, sind heute wieder von Vertreibung bedroht.
Industrielle Agrar- und Forstwirtschaft sowie extraktive Sektoren provozieren Spannungen zwischen ländlicher Bevölkerung und der Industrie, die häufig von der Politik flankiert werden. In der Dokumentation "Land of Corn" kommen die Kleinbauern und -bäuerinnen der Finca Primavera selbst zu Wort. Es werden Menschenrechtsverletzungen dokumentiert, die exemplarisch für den guatemaltekischen Landkonflikt stehen. Die Ereignisse des Jahres 2015 und die politische Brisanz rund um die Präsidentschaftswahl erlauben eine vorsichtige Prognose auf die kommenden Jahre und unterstreichen die Wichtigkeit internationaler Aufmerksamkeit.
Felix Weiss ist Projektreferent der PBI (Peace Brigades International /Deutscher Zweig e. V.) in Guatemala.
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V. in Kooperation mit PBI und Zapapres sowie der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Donnerstag, 21. April 2016, 19 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch: Das Ende der Megamaschine - Geschichte einer scheiternden Zivilisation
Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen denn je auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt?
Fabian Scheidler legt in "Das Ende der Megamaschine" die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende zeigt er uns die Ursprünge ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht. So entsteht eine faszinierende Gegengeschichte unserer Zivilisation.
Fabian Scheidler und Daniela Gottschlich diskutieren die Folgen dieser Prozesse für unsere Demokratie, auch unter Berücksichtigung alternativer Visionen aus der Genderforschung.
Fabian Scheidler studierte Geschichte, Philosophie und Theaterregie. Seit 2001 arbeitet er für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das Fernsehmagazin Kontext TV, das Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert.
Dr. Daniela Gottschlich hat Politikwissenschaft und Germanistik studiert und arbeitet derzeit an der Universität Bozen/ Italien.
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Sonnabend, 23. April 2016, 11-16 Uhr
Platt för de Stadt – de eerste Plattdüütsch-Dag in Hamborg
Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg
An’n eersten Plattdüütsch-Dag in Hamborg warrt ok in de Stabi Platt snackt, leest un sungen: Klock ölben geiht dat los mit Detlef Wutschik un „Klappmuul Werner Momsen em sien Soloshow“. Klock twölf leest Bolko Bullerdiek vun „Disteln un anner Blomen“, dorno kummt (12:15) Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ehrn Vördrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, un achteran leest Bolko Bullerdiek noch mol. Klock twee is Gerrit Hoss mit sien nee’en plattdüütschen Leder un Texten an de Reeg, un Klock dree is dat Annie Heger ehrn Törn: „Dat harr blond so eenfach ween kunnt“ – De Liza Minelli ut Oostfreesland singt un vertellt. Bobento gifft dat en lütt Utstellen mit plattdüütsche Böker un Manuskripten ut de Stabi.
Utrichter is de Plattdüütschroot för Hamborg.
Am ersten Plattdeutsch-Tag in Hamburg wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen, gelesen und gesungen: um 11 Uhr beginnt es mit Detlef Wutschik und „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“. Um 12 Uhr liest Bolko Bullerdiek von „Disteln und anderen Blumen“, darauf folgt (12:15) Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ihrem Vortrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, anschließend liest erneut Bolko Bullerdiek. Um 14 Uhr ist Gerrit Hoss mit seinen neuen plattdeutschen Liedern und Texten an der Reihe, und um 15 Uhr kommt Annie Heger: „Das hätte blond so einfach sein können“ – Die Liza Minelli aus Ostfriesland singt und erzählt.
Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung mit plattdeutschen Büchern und Manuskripten der Stabi.
Veranstalter ist der Landesrat der Freien und Hansestadt Hamburg für Niederdeutsch.
Ort: Vortragsraum (Vördragssool), 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 27. April, 18 Uhr, Vortragsraum der Staatsbibliothek
PD Dr. Lu Seegers: Hanseaten und das Hanseatische in Diktatur und Demokratie
Die Begriffe Hanseaten und hanseatisch spielen heute eine zentrale Rolle in der Selbstbeschreibung von Hamburgerinnen und Hamburgern. Gemeint ist damit eine diffuse Grundhaltung, die durch Nüchternheit, Pragmatismus, Weltoffenheit und Toleranz gekennzeichnet ist. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Bedeutungsinhalte der beiden Begriffe in Diktatur und Demokratie deutlich unterschieden. Im „Dritten Reich“ stand das Hanseatische nicht etwa für Weltbürgertum undLiberalität, sondern für eine rassistisch-kolonialistische Eroberungsmentalität. Der Vortrag geht den Wandlungsprozessen nach, denen diese Selbstbeschreibung im Zeitraum von 1900 bis 1970 unterlag.
PD Dr. Lu Seegers, Historikerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


März 2016

Im März 2016

Mittwoch, 2. März 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 9. März, und Donnerstag, 10. März 2016, jeweils 19 Uhr
Lichthof-Konzert von barockwerk  hamburg:
Georg Caspar Schürmann: Die getreue Alceste. Eine Hamburger Barockoper

Wofür es sich zu sterben lohnt - die getreue Alceste weiß es. Selbstlos bringt sie das größte Liebesopfer und stirbt den großen Bühnentod. Damit rettet sie ihrem Ehemann Admetos das Leben. Der tragische Mythos der Alceste ist bereits 2500 Jahre alt. Neben dem zentralen Thema, ihrem freiwilligen Opfertod, steckt darin ein Menschheitswunsch - den Tod selbst zu überwinden. Und so steigt Hercules in die Unterwelt hinab und holt Alceste zurück zu den Lebenden.
Der Librettist Johann Ulrich König fügte weitere Figuren in die Handlung ein: zunächst Alcestes Freundin Cephise, die Hyppolite liebt, der eigentlich eine verkleidete Frau ist, die wiederum den Kraftprotz Hercules liebt. Der allerdings schmachtet nach Alceste, die nun in der Unterwelt weilt und sich immer noch nach ihrem geliebten Admetus verzehrt... So verbindet sich ganz im Sinne eines barocken Welttheaters das Lyrische mit dem Dramatischen, das Niedere mit dem Edlen, das Komische mit dem Tragischen.
barockwerk hamburg widmet sich erneut einem in Vergessenheit geratenen Werk der Hamburger Musikgeschichte. In den Jahren 1719-1722 wurde die "Getreue Alceste" in Hamburg nicht weniger als 40 Mal gespielt. Einzig diese Version der Hamburger Gänsemarktoper ist bis heute als Handschrift erhalten geblieben.
"Die getreue Alceste" - Ein bewegter Abend voll ausdrucksstarker Musik von Georg Caspar Schürmann, die nach fast 300 Jahren endlich wieder erklingt.
Mit: Agata Bienkowska, Santa Bulatova, Ralf Grobe, Andreas Heinemeyer, Mirko Ludwig, Katherina
Müller, Julian Rohde und Hanna Zumsande
Halbszenische Fassung: Alexander Radulescu. Musikalische Leitung: Ira Hochman
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee,
Eintritt: 28 Euro, 14 Euro für Schüler und Studenten. Kartenvorverkauf bei Konzertkasse Gerdes:
(040) 45 33 26, Abendkasse
www.barockwerk-hamburg.de
Einführung s. nächster Eintrag.

Mittwoch, 9. März 2016, 18 Uhr
Dr. Jürgen Neubacher: Einführung zum Konzert von barockwerk hamburg
Der Leiter der Musiksammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg führt in den
musikhistorischen Kontext der Oper ein.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 18. März 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Klaus Peter Dencker – SEHLEKTIONEN - Visuelle Poesie“
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Horst Bredekamp, Humboldt-Universität zu Berlin
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Dienstag, 22. März 2016, 19 Uhr
US-Vorwahlen 2016 – Ablauf und Kandidaten
Primaries (Vorwahlen), parteiinterne Verfahren zur Kandidatenaufstellung, wurden ab Anfang des 20. Jh. in den USA eingeführt, um Transparenz in Parteien zu fördern. Es gibt auch Bundesstaaten, die stattdessen Caucuses (Parteitage) durchführen. Unter „Vorwahlen“ fasst man Primaries und Caucuses. Sie werden mit der alle vier Jahre stattfindenden Präsidentschaftswahl sehr beachtet und finden von Januar bis Juni statt. In der Veranstaltung werden Grundzüge des Vorwahlsystems und die Kandidaten von 2016 mit ihren Wahlchancen vorgestellt.
Referent: Prof. Dr. Michael Pfau, Institute for Political Science and International Relations, University of San Diego/Kalifornien. Nach dem Studium in den USA ab 1989 Professur an der University of San Diego (vorher Alabama State University). Forschungsschwerpunkte u. a.: Meinungsbildung über USAußenpolitik in Nicht-US-Staaten. Auszeichnungen u. a.: American Political Science Association’s Teaching Award.
Moderation: Dr. Petra Beckmann-Schulz, Diplom-Politikwissenschaftlerin und Redakteurin/Hamburg.
Eine Veranstaltung von Politik und Bildung Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 23. März 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Andreas Pehnke (Greifswald): Wilhelm Lamszus – Reformpädagoge und Autor kriegskritischer Literatur
Wilhelm Lamszus (1881-1965) engagierte sich über fünf Dekaden hinweg für Frieden, Völkerverständigung sowie pädagogischen Fortschritt und ist dennoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Vor allem der Kalte Krieg und die Wiederbewaffnung ließen ihm wenige Chancen auf Öffentlichkeit bzw. eine Rezeption seines Werkes. Weltweit bekannt wurde er 1912 mit seinem Roman „Das Menschenschlachthaus“, einer schockierenden Vorausschau auf den industriellen Zukunftskrieg. In den zwanziger Jahren avancierte er zum kreativen Versuchsschullehrer in Tieloh-Süd. 1933 erhielt er Berufs- und Schreibverbot und zeigte oppositionelles Verhalten im Visier der Nationalsozialisten. Dennoch verwehrte ihm seine Vaterstadt Hamburg 1956 seine Ansprüche auf „Wiedergutmachung“ erlittenen Unrechts.
Prof. Dr. Andreas Pehnke lehrt Allgemeine Pädagogik an der Universität Greifswald und hat soeben Lamszus’ literarisches Werk herausgegeben.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


Februar 2016

Im Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Donnerstag, 18. Februar 2016, 16-24 Uhr
5. Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten
Schon zum 5. Mal heißt es "Ran an den Text - jetzt wird geschrieben!". Das Schreiben - von Referaten, Hausarbeiten, Abschlussarbeiten - ist ein wesentliches Element im Studium. Das meint auch die Vizepräsidentin der Universität Hamburg, Susanne Rupp, die die Veranstaltung anlässlich unseres Jubiläums eröffnet.
Im Laufe des Abends können Sie in Einzelgesprächen Fragen zur eigenen Arbeit mit den SchreibberaterInnen der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit, der Zentralen Studienberatung und der Schreibwerkstätten Geisteswissenschaften erörtern. Möchten Sie während der Langen Nacht nicht alleine schreiben? Dann kommen Sie zum Schreib-Dating. Dort können Sie Schreibpartner*innen für eine Nacht finden. Viele Workshops stehen auf dem Programm: Von A(nfangen) bis Z(itieren) gibt es Inputs zu Ideenfindung, Wissenschaftssprache, Lesen, juristische Hausarbeiten, Überarbeiten und Schreibblockaden. Sie können kreative Schreibspiele ausprobieren und schauen, wie diese Ihnen eine Unterstützung bieten.
Zwischen den Workshops sorgt der Hochschulsport für Auflockerungen. Und damit Sie auch nach der Langen Nacht eine gute Balance zwischen wissenschaftlichem Arbeiten und Abschalten finden können, verlosen wir eine Sportscard. Die „Lange Nacht…“ bietet aber nicht nur Studierenden Unterstützung, sondern auch Lehrenden. In dem Workshop „Effizient Texte kommentieren“ werden Strategien vorgestellt, die ein schnelles undkonstruktives Feedback auf Texte ermöglichen.
An den Helpdesks geben MitarbeiterInnen der Stabi Tipps zur Literaturverwaltung mit Citavi. Wie Sie effizient mit MS Word und LaTeX arbeiten, erklären Ihnen MitarbeiterInnen von PIASTA und der Studienberatung. Das Projekt „Studier- und Medienkompetenz Online (SUMO)“ unterstützt Sie beim Schreiben für das Web.
Ort: Informationszentrum, Vortragsraum und Konferenzraum
Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter www.uni-hamburg.de/langenacht

Mittwoch, 24. Februar, 18 Uhr
Prof. Dr. Reiner Lehberger: Loki Schmidt. Ein Leben im Focus von biografischen Selbstzeugnissen und Biografie-Forschung
Loki Schmidt war eine Person der Zeitgeschichte, über die viel berichtet wurde und die auch selbst in mehreren Büchern Einblicke in ihr Leben gegeben hat. Mit seiner 2014 erschienenen Loki Schmidt-Biografie hat Reiner Lehberger dennoch einen neuen Blick auf diese bemerkenswerte Frau geworfen. Die Basis seiner Arbeit waren umfängliche Archivarbeiten, Interviews mit 70 Zeitzeugen und mehr als hundert Gespräche mit Loki Schmidt selbst. Konsequent ist er den Brüchen und schwierigenLebensphasen seiner Protagonistin nachgegangen. Davon, aber auch von den unglaublichen „drei Leben“ der Loki Schmidt, wird die Rede sein. Einige eindrucksvolle Fotodokumente aus dem privaten Fotoarchiv der Familie werden außerdem zu sehen sein.
Reiner Lehberger ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Bildungsgeschichte und Biografie-Forschung vorgelegt.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


Januar 2016

Im Januar 2016

6.1.–14.2.2016
Von Boulay nach Göttingen. Charles de Villers (1765 – 1815).
Ein Mittler zwischen Deutschland und Frankreich. Ausstellung zur Zweihundertjahrfeier

Die Ausstellung zeigt auf 12 Postern das Leben, das Werk und das Wirken Charles de Villers’ zwischen 1765, dem Jahr seiner Geburt in Boulay, und 1815, dem Jahre seines Todes in Göttingen. Dieser französische Offizier, den die Revolution zur Emigration zwang, fand Zuflucht in Deutschland. Hier entdeckte er kulturelle Schätze, die er sich entschloss, dem französischen Publikum bekannt zu machen. Durch seine Mitarbeit an Zeitschriften, seine Publikationen, Übersetzungen und seine rege Korrespondenz mit zahlreichen deutschen und französischen Gelehrten wurde er zum wichtigen Mittler zwischen Frankreich und Deutschland. Zahlreiche abgebildete Dokumente stammen aus dem umfangreichen, in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg befindlichen Nachlass von Charles de Villers.
Eine Ausstellung der Université de Lorraine, Metz. Im Gang zum Lichthof, erste Etage, der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 6. 1. 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie?
Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Im Vortragsraum in der ersten Etage. Ohne Anmeldung.

Dienstag, 12. 1. 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Bücher als Kunst von Clemens-Tobias Lange

Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Die CTL-Presse in der Sammlung „Schönes Buch“ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: Antje Theise
Angela Holzhauer, galerie holzhauer hamburg. Der Künstler ist anwesend.
Im Ausstellungsraum, EG, Eintritt frei.

Mittwoch, 27. 1. 2016, 19 Uhr
Podiumsdiskussion:
Masern-Grippe-Ebola: Sinn und Unsinn rund ums Impfen

Der verantwortungsvolle Umgang mit Schutzimpfungen steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Masern, Grippe, Ebola: Sinn und Unsinn rund ums Impfen“. Es diskutieren Prof. Christian Bogdan von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts, Dr. Sabine Reiter vom Bundesministerium für Gesundheit, Dr. Jakob Cramer von dem Unternehmen Takeda Pharmaceuticals International AG, Anja Wolz von der Organisation Médecins Sans Frontières sowie der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Jost Deerberg von dem Verein Ärzte fur individuelle Impfentscheidung e. V. Moderiert wird die Veranstaltung von der Wissenschaftsjournalistin Angela Grosse.
Veranstalter ist das Leibniz Center Infection (LCI), eine Allianz gegen Infektionskrankheiten der drei Leibniz-Institute Heinrich-Pette-Institut, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und dem Forschungszentrum Borstel.
Ansprechpartnerin: Dr. Franziska Ahnert,
Tel.: (040) 48 05 11 08, presse@hpi.uni-hamburg.de
Im Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, der Eintritt ist frei