FAQ
© 2016 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Veranstaltungen 2016

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 9-19 Uhr
Bücherflohmarkt
Der beliebte Bücherflohmarkt der Stabi findet, wie jedes Jahr, im historischen Lichthof statt.
Angeboten werden Sachbücher aus allen Wissensgebieten, Belletristik, aber auch Bildbände, Reiseführer, Kochbücher und Kinderbücher aus dem Dublettenbestand der Bibliothek Sie werden zu moderaten Preisen verkauft: Taschenbücher und ausgesonderte Bände aus der Lehrbuchsammlung sind schon für 1 EUR zu haben, während der Preis für gebundene Bücher meist zwischen 3 und 10 € liegt. Die erzielten Einnahmen kommen dem Erwerbungsetat zugute. Der Verkauf ist auf 10 Bände pro Käufer begrenzt, ausgenommen sind mehrbändige Werke.
Genießen Sie die schöne Atmosphäre des Lichthofs, lassen Sie sich von der Fülle der angebotenen Schätze überwältigen und tragen Sie nach Hause, was schwarz auf weiß zu haben ist.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang vom Hauptgebäude aus.

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größter Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Markus Friedrich: Geduldet, verhasst, erfolgreich – Jesuiten im frühneuzeitlichen Hamburg
Der Vortrag wird die Rolle und Tätigkeiten der Jesuiten im frühneuzeitlichen Hamburg (und Altona) näher beleuchten. Er wird Ankunft, Selbstverständnis und Handlungsspielräume der Ordensmänner im streng lutherischen Kontext Norddeutschlands erörtern und dabei stärker als in den meisten bisherigen Arbeiten die Eigenperspektive der katholischen Akteure zum Ausgangspunkt nehmen. Welche Tätigkeitsfelder sahen die Mitglieder der Societas Iesu in der Hansestadt, wie schätzten sie ihr eigenes Handeln ein, welche Strategien des Überlebens verfolgten sie in einem weitgehend feindlichen Umfeld? Neben den neu herausgegebenen Jahresberichten der Ordensmänner selbst sollen dabei insbesondere auch die literarischen Auseinandersetzungen mit den lutherischen Geistlichen Hamburgs im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.
Markus Friedrich studierte Neuere Geschichte/Mittelalterliche Geschichte/Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde dort promoviert; er lehrt seit 2013 als Professor für Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Dienstag, 13. Dezember 2016, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5857.

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 18.15
Dirk Tiemann: Monotheist trifft Polytheist - die aztekische Religion aus der Sicht eines Christenmenschen
Während des sechzehnten Jahrhunderts entstand eine interessante und wichtige Darstellung über eine vermeintliche "aztekische Kultur", mit der die Konquistadoren und Missionare in Kontakt gekommen waren. Der hispanische Franziskanermönch Bernhardino de Sahagún ließ mit Hilfe christlich erzogener Nachkommen der indigenen Eliten und vermeintlich prähispanischer Kulturexperten eine Ethnographie der "aztekischen Kultur" abfassen. Der Florentiner Codex bzw. die Historia General wird heute als eine der wichtigsten und grundlegenden Quellen zur Rekonstruktion der vorspanischen Lebens- und Vorstellungswelt bewertet und verwendet.
Dieser Vortrag wird sich mit dem Bereich der religiösen Vorstellungen befassen. In diesem Zusammengang werden Einblicke in die aztekische Götter- und Glaubenswelt, wie sie in der Historia General überliefert sind, gegeben und diese auf deren vorhandenen christlichen Einfluss und Verständnis hin überprüft. Schließlich soll gezeigt werden, wie abhängig die Wahrnehmung von eigenen Vorstellungen und der eigenen Weltsicht ist. Wie frei waren also der Franziskaner und seine Gehilfen in ihrer Wahrnehmung der religiösen Bereiche dieser "aztekischen Kultur"?
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 18 Uhr
Deutsch-polnische Erinnerungsorte: Die Wunder von Bern und Wembley 1954/1973
"Rahn schießt…Tor, Tor, Tor!" - Diese legendären Worte beschreiben die emotionale Wucht, mit der der WM-Titel die Deutschen 1954 erfasste. Das "Wunder von Bern" stellt bis heute erinnerungskulturell alle nachfolgenden Fußballerfolge in den Schatten, ist zum Mythos geworden.
Ein großer Moment war auch 1973 die WM-Qualifizierung für die polnische Fußballnationalmannschaft im Londoner Wembley-Stadion. Sie gewann nach jahrzehntelanger Abstinenz und als Underdog gegen die hoch favorisierten Engländer.
Hauptakteur war der polnische Torhüter Jan Tomaszewski.
Wie auch im Berner Wankdorf-Stadion 1954 präsentierte das Wembley-Stadion 1973 seine Helden. Beide Erinnerungsorte besitzen erstaunliche Parallelen: in ihrer nationalen Bedeutung wie in ihrer Mythenkonstruktion.
Historiker Prof. Diethelm Blecking (Freiburg), Dariusz Wojtaszyn (Wrocław) und der ehemalige polnische Nationaltorwart Jan Tomaszewski diskutieren und gehen diesen Mythen auf den Grund. Moderation: Andreas Käckell (NDR).
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 14 Uhr
Library Orientation
The third Wednesday of each month we offer you a library orientation comprising an introductory presentation about the largest academic library in Hamburg and a guided tour of our service facilities and study spaces.
The library orientation starts in the lecture room on the first floor. It is free of charge and open to everybody.
Ort: Lecture Room (Vortragsraum), 1st floor.


Mittwoch, 2. November 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
 
Mittwoch, 2. November 2016, 18 Uhr
Der Iran nach dem Wiener Nuklearabkommen
Der 14.7.2015 wird als historischer Tag gewertet, denn nach über 13 Jahren Verhandlungen zwischen dem Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sowie der Bundesrepublik Deutschland kam es zu einem Abkommen über das iranische Atomprogramm in Wien. Durch die damit verbundene Aufhebung der Sanktionen erhofft sich die iranische Gesellschaft politischen und wirtschaftlichen Wandel. Ein Jahr nach der Übereinkunft bleibt die Frage offen, ob sich die Hoffnungen erfüllen. Inwiefern sind gesellschaftliche Veränderungen wahrnehmbar? Welche Herausforderungen bestehen weiterhin für die deutsche und internationale Politik?
Thomas Schneider, Referatsleiter Mittlerer Osten (Iran und Arabische Halbinsel) und weitere Referenten diskutieren im Rahmen von Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog.
Die Veranstaltung wird vom ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Kooperation mit dem Lehrstuhl Global Governance, Universität Hamburg, durchgeführt. Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe des Auswärtigen Amts und des ifa.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Donnerstag, 3. November 2016, 14.30 bis 21.30 Uhr
Aufruhr gegen das Erbe der Revolution - Die Oktoberrevolution 1917 und der Volksaufstand in Ungarn 1956
Mit Spannung darf erwartet werden, wie Russland den hundertsten Jahrestag der Oktoberrevolution begeht. Und wie erinnert sich Ungarn in diesem Herbst an den Volksaufstand im eigenen Land gegen die Sowjetmacht? Dazu laden die Evangelische Akademie der Nordkirche und die Landeszentrale für politische Bildung zu einer öffentlichen Tagung in die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek ein. Unter dem Motto "Aufruhr gegen das Erbe der Revolution" richten dabei der Osteuropahistoriker Prof. Jörg Baberowski und Dr. Irina Scherbakowa von der Menschenrechtsorganisation Memorial den Blick auch auf das heutige Russland. Der Schriftsteller György Dalos und Prof. Pal Tamas von der Budapester Akademie der Wissenschaften eröffnen Einblicke in die ungarische Gesellschaft. Die Tagung ist eine Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Evangelischen Akademiewoche zum Thema "Rɘvolution".
14.30 bis 19 Uhr Tagung im Vortragsraum, 1. Etage
19.30 bis 21.30 Uhr Gesprächsrunde „Oktoberrevolution und Ungarnaufstand – Was geht das Deutschland an?
Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich: hamburg@akademie.nordkirche.de,
http://www.akademie-nordkirche.de/veranstaltungen/aktuelles/265

Dienstag, 8. November 2016, 18 Uhr
57. Ratstreffen und 6. Hamburger Wärmedialog
Die Diskussion über den Rückkauf des Fernwärmenetzes und das Konzept zur Wärmeversorgung in Hamburg nehmen zum Jahresende Fahrt auf.
Der Zukunftsrat Hamburg und die EnergieNetz Hamburg eG laden zur öffentlichen Podiumsdiskussion über den derzeitigen Stand der Planungen für die Umsetzung des Volksentscheides zum Rückkauf der Energienetze und die Einbindung  industrieller Abwärme von der Kupferhütte Aurubis in das Fernwärmenetz, ein.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Dienstag, 8. November 2016, 19 Uhr
Antibiotika – Stumpfe Waffen?
Jährlich sterben allein in der Europäischen Union 25.000 Menschen aufgrund von Antibiotikaresistenz, schätzt das European Centre for Desease Prevention and Control (ECDC). Kann das Fortschreiten der Antibiotika-Resistenz aufgehalten werden? Was leistet die Forschung?
Darüber diskutieren auf Einladung des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg:
•    Prof. Dr. Petra Dersch, Leiterin der Abteilung Molekulare Infektionsbiologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
•    Dr. Werner Lanthaler, CEO Evotec AG
•    Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Ärztlicher Direktor der I. Medizinischen Klinik des UKE / Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
•    Prof. Dr. Thomas Marlovits, Stellvertretender wissenschaftlicher Direktor CSSB, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Donnerstag, 10. November 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Von Algen und Kristallen, von Plejaden und Schmetterlingen. Die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Hamburg“
mit einem Vortrag von Dr. Ulrich Kotthoff, Centrum für Naturkunde, Universität Hamburg: "Tropisches Europa: Paläo-Ökosystemforschung am Centrum für Naturkunde"
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 11. November 2016, 19 Uhr
Juwelen norddeutscher Musikgeschichte
barockwerk hamburg setzt seine Konzertreihe von unveröffentlichten und bisher nicht wiederaufgeführten Werken fort, diesmal mit dem Programm "Gottorf…ganz vor Freude lacht… und sagt ohn Abschied gute Nacht". Zur Aufführung kommt höfische Vokalmusik aus der Gottorfer Musikaliensammlung, einer der größten  musikhistorischen Sammlungen Norddeutschlands. Es erklingen Kantaten von Georg Österreich (1664-1735) und Georg Caspar Schürmann (1672-1751) für festliche, liturgische und traurige Anlässe, gesungen von Santa Bulatova (Sopran) in Begleitung der solistischen Barockoboe (Anabel Röser) und Barockvioline (Micaela Storch-Sieben); die musikalische Leitung hat Ira Hochman. Die beiden Komponisten, damals Kapellmeister an den Gottorfer und Braunschweiger Höfen, waren auch als Sänger bekannt,  ihre Vokalmusik ist daher virtuos und von besonderer Schönheit, Musik "in guten wie in schlechten Zeiten", die es verdient hat, heute wieder bekannt zu werden.
Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Kunststiftung Heinrich Stegemann
Eintritt: 15 Euro, 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten.
Kartenvorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes, (040) 45 33 26 und an der Abendkasse
www.barockwerk-hamburg.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee

Mittwoch, 16. November 2016, 18 Uhr
Library Orientation
The third Wednesday of each month we offer you a library orientation comprising an introductory presentation about the largest academic library in Hamburg and a guided tour of our service facilities and study spaces.
The library orientation starts in the lecture room on the first floor. It is free of charge and open to everybody.
Ort: Lecture Room (Vortragsraum), 1st floor.

Donnerstag, 17. November 2016, 19 Uhr
Podiumsdiskussion „Gesucht: die Brückenbauer von morgen. Hamburger Studenten in China“
Ein Semester oder ein ganzes Studium in China? Nicht mehr ungewöhnlich für junge Hamburger. Aber wozu? Aus Neugier? Für die Karriere? Oder die Völkerverständigung? Lebt und lernt es sich dort wirklich so anders als in Deutschland?
Drei junge China-Kenner, die in der Volksrepublik und Deutschland studierten, berichten: Freshfields-Anwältin Dr. Sophia-Antonia Bir, Sinologie-Doktorand Stefan Christ und Aresa Brand, Hamburger Wirtschaftsförderung. Prof. Hinrich Julius, Universität Hamburg, moderiert. Die Veranstaltung richtet sich an Schüler und Studierende mit China-Interesse, an Lehrkräfte, Professoren, Dozenten, Eltern. Weitere Interessierte sind willkommen.
Die Diskussion wird organisiert von der China-EU School of Law. www.uni-hamburg.de/cesl
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Dienstag, 22. November 2016, 18 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung „Hinter der Schriftstellerfamilie Mann – Julia da Silva-Bruhns“
Klaus Mann: „Die zerbrochenen Spiegel“ - Filmdokumentation der Tanzpantomime, mit einer Einführung von Nele Lipp
Klaus Mann war schon früh von neuen Formen des Tanzens fasziniert, wie er sie von Nijinskij  und Max Terpis kannte. 1926 verfasste er in Hamburg das Libretto „Die zerbrochenen Spiegel“, im Mittelpunkt „Prinz Narzissus“, der gern vor seinen Spiegeln posiert. Daneben treten Hofstaat, Kinder und Arbeiter auf, die ihm seine geliebten Spiegel zerschlagen. Zu diesen Figuren hatte ihn der Hamburger Tänzer Hans (später: Jean) Weidt inspiriert. Das dramatische Geschehen reflektiert sowohl die persönliche Verfassung des damals 21jährigen als auch soziale und politische Umstände der ausgehenden zwanziger Jahre. Tanzpantomimen, eine heute vergessene Hybridform zwischen Tanz und Theater, vertraten das „non plus ultra“, das Klaus Mann bei Max Reinhardt in Berlin kennen gelernt hatte und dem er auch in Hamburg begegnete.
Die expressionistische Tanzpantomime wurde zu Klaus Manns Lebzeiten nie aufgeführt. Nele Lipp, Tanzwissenschaftlerin und Regisseurin, entdeckte das Manuskript 2010 im Deutschen Tanzarchiv Köln und brachte es im gleichen Jahr In Hamburg zur Uraufführung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 23. November 2016, 18 Uhr
Die neue ZHG ist da! Präsentation der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 102 (2016)
Zum ersten Mal stellt der Verein für Hamburgische Geschichte den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor – und dies noch bevor die ZHG an alle Mitglieder verschickt wird. Zum Einstand gibt Anton F. Guhl einen knappen Überblick über die Geschichte der seit 1841 erscheinenden Zeitschrift; anschließend werden die Aufsätze des neuen Bandes in fünf-minütigen Statements von ersten Lesern (nicht von den Autoren selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Rainer Nicolaysen für den Aufsatzteil; Angela Graf und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen auf den neuen Band – sei es mit Wasser oder Wein – anzustoßen.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 25. November 2016, 18 Uhr
Finissage der Ausstellung „Hinter der Schriftstellerfamilie Mann – Julia da Silva-Bruhns“
Ausstellungsführung und Vortrag von Dieter Strauss: „Julia Manns Einfluss auf ihre Schriftstellerfamilie“.
Eine Veranstaltung der Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 30. November 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Kalter Krieg“
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Bernd Greiner, Hamburger Institut für Sozialforschung: „Der Kalte Krieg – Beobachtungen zu einem Zeitalter der Extreme“
Der Vortrag erläutert die Schwerpunkte der Ausstellung – die Dynamik des nuklearen Rüstungswettlaufs, die Folgen des Kalten Krieges für die Dritte Welt und die vielfältigen Initiativen, die zumindest zeitweilig die Konfrontation der Machtblöcke abkühlten. Verdeutlicht wird, dass Nuklearwaffen der entscheidende Treibstoff für den Ursprung und die Zuspitzung des Kalten Krieges waren. Zwar blieb der Welt ein Atomkrieg erspart, aber auf der südlichen Halbkugel wurden zwischen 1945 und 1991 über 150 „heiße Kriege“ ausgefochten, die mehr als 20 Millionen Tote forderten, zahlreiche Länder verwüsteten und viele Gesellschaften bis heute schädigten. Nicht zuletzt unter dem Eindruck dieser verheerenden Entwicklung wurden seit Mitte der 1960er Jahre Wege aus der Blockkonfrontation gesucht – von Diplomaten, aber auch von zivilgesellschaftlichen Aktivisten. Letztere rüttelten an der Deutungsmacht politischer Eliten und veränderten die politische Landschaft in West und Ost auf eine bis heute nachhaltige Weise.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.


Mittwoch, 5. Oktober 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 18 Uhr
Wilfried Weinke: „Ich werde vielleicht später einmal Einfluß zu gewinnen suchen...“ – Der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (1905-1966)
Heinz Liepman, der bis 1933 in Hamburg lebte, ist heute ein fast vergessener Autor, obwohl er sich schon vor 1933 durch zahlreiche Erzählungen, Zeitungsartikel sowie drei Romane auch international einen Namen gemacht hatte. Als Jude und Sozialist verfolgt, floh er noch 1933 zuerst nach Frankreich, emigrierte nach England, später in die USA. Von dort kehrte er 1947 nach Deutschland zurück. In Hamburg arbeitete er zunächst als Journalist und baute hier kontinuierlich eine Literaturagentur auf, die er 1949 gemeinsam mit seiner Frau Ruth gründete. 1961 verließen beide Deutschland und zogen nach Zürich; er nannte es seine „zweite Emigration“. Bis zu seinem Tod schrieb er als Schweizer Kulturkorrespondent für die Hamburger Tageszeitung „Die Welt“.
Wilfried Weinke, Historiker und Publizist, veröffentlicht zur deutsch-jüdischen Geschichte Hamburgs wie zur Exilliteratur und ist Kurator eigener zeitgeschichtlicher Ausstellungen.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 18.30 Uhr
Prof. Dr. Anita Engels, Universität Hamburg: Dynamik und Stillstand im Klimaschutz: Was bewegt sich?
Auffällig ist im Klimaschutz die Kluft zwischen der Verabschiedung von Zielen auf der globalen Verhandlungsbühne und der Umsetzung dieser Ziele. Welche gesellschaftlichen Voraussetzungen ermöglichen langfristig die Produktion von Wohlstand unabhängig von der Verbrennung fossiler Energieträger? Beispiele von Hamburg bis China zeigen, welch unterschiedliche Ansätze des Klimaschutzes entwickelt werden und wo es Umsetzungsprobleme gibt.
Prof. Dr. Anita Engels beschäftigt sich als Soziologin seit Jahren mit dem Verhältnis von anthropogenem Klimawandel und Gesellschaft. Sie ist Professorin für Globalisierung, Umwelt und Gesellschaft und Sprecherin des Klima-Exzellenzclusters CliSAP.
Eine Veranstaltung der Universitäts-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei,
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei, Anmeldung: uni-gesellschaft-hh@uni-hamburg.de

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19 Uhr
5 Jahre nach dem Tod  von Muammar Al-Gaddafi – Wie geht es weiter in Libyen?
Vor fünf Jahren kam Muammar Al Gaddafi in seiner Geburtsstadt Sirte unter ungeklärten Umständen ums Leben. Nachdem der „Revolutionsführer“ jahrzehntelang seine Sozialistische Volksrepublik mit eiserner Hand regiert hatte, wurden er und die herrschenden Strukturen im Kontext des „Arabischen Frühlings“ beseitigt. Seit dieser Zeit herrscht Chaos zwischen unzähligen Machtzentren und Milizen (u.a. IS) in dem nordafrikanischen Land.
Jüngst hat sich nach langwierigen Verhandlungen unter Vermittlung des deutschen UN-Sondergesandten für Libyen, Martin Kobler, eine Einheitsregierung etabliert. Gelingt eine Wende?
Ein Gespräch unter Leitung der Kairo-Korrespondentin Julia Gerlach mit dem Nordafrika-Korrespondenten Mirco Keilberth (Der Spiegel, taz, N-TV, Deutsche Welle) und Imam Abu Ahmed Yakobi (2012/13 juristischer Berater des libyschen Übergangspremiers Abdurahim Al-Keib).
Veranstalter: Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit in Kooperation mit umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 19 Uhr
Jahresveranstaltung der Stiftung Auschwitz-Komitee in Erinnerung an Hans Frankenthal
Die Stiftung Auschwitz-Komitee hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stimmen, die Mahnung und das Vermächtnis derjenigen, welche die nationalsozialistischen Verbrechen noch selbst erlebt und überlebt haben, an die nachfolgenden Generationen weiter zu geben und in Erinnerung zu halten.
Dazu hat die Stiftung bereits mehrfach den Hans-Frankenthal-Preis vergeben, um Gruppen, Initiativen und Institutionen unterstützen, die im Geiste des Auschwitz-Komitees Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.
Eine Veranstaltung der Stiftung Auschwitz-Komitee
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 18 Uhr
Library Orientation
The third Wednesday of each month we offer you a library orientation comprising an introductory presentation about the largest academic library in Hamburg and a guided tour of our service facilities and study spaces.
The library orientation starts in the lecture room in the second floor. It is free of charge and open to everybody.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 19 Uhr
Die Ungarn – von den Aufständischen zum Volk der Legitimisten. Zur Rolle der Zivilgesellschaft im politischen Ungarn 1956 und heute
Manuel Sarrazin im Gespräch mit Melani Barlai
Im Oktober jährt sich der Jahrestag des ungarischen Volksaufstands von 1956 zum 60sten Mal. Damals hatte es die Bevölkerung vorübergehend geschafft, eine kommunistische Diktatur in ein Mehrparteien-System umzuwandeln.
Wir möchten den 60. Jahrestag des ungarischen Volksaufstandes zur Reflexion über die Rolle der Zivilgesellschaft im ungarischen Staat nutzen. Die ungarische Wissenschaftlerin Melani Barlai von der Andrássy Universität erzählt über Ungarns Weg in die Demokratie und vergleicht sie mit Ungarns aktueller politischen Situation. In Ungarn führt die rechte Regierung von Präsident Orban ihren Kurs scheinbar ungehindert fort. Um die Zivilgesellschaft ist es dabei sehr still geworden. Nichtregierungsorganisationen erfahren Repressionen, Demonstrationen werden nicht selten gewaltsam beendet. Der Fokus der Diskussion soll auf der politischen Partizipation der ungarischen Bürger und Bürgerinnen liegen: Was hat sich geändert? Warum gelingt es der ungarischen Demokratie heute nicht, politischen Widerstand zu leisten?
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Montag, 24. Oktober 2016
TAG DER BIBLIOTHEKEN – 70 JAHRE BIBLIOTHEKARISCHE AUSBILDUNG IN HAMBURG
Zum Tag der Bibliotheken und anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Department Information, geben die Hamburger Bibliotheken Einblicke hinter die Kulissen. Das Angebot der Stabi:
--- 14-15 Uhr Führung „Bauwelten in der Staatsbibliothek“
Die Stabi braucht mehr als nur Tapetenwechsel. An allen Ecken und Enden wird die Staatsbibliothek derzeit fit für die Zukunft gemacht. Das reicht von neuer Klimatechnik bis zum Teppichboden und vom neuen Beratungsbereich bis zum Gruppenarbeitsabteil. Begleiten Sie uns durch die Bauwelten der Stabi.
Treffpunkt: Foyer der Bibliothek
--- 15-16 Uhr Digitalisierung - Moderne Technik in Bibliotheken
Kerstin Wendt, Digitalisierung, und Markus Trapp, Social Media, beantworten folgende Fragen:  Wozu digitalisiert die Stabi Bücher, Karten, Drucke und andere Materialien? Wie wird das organisiert, welche Technik kommt zum Einsatz? Wie können die Nutzer diese Digitalisate finden und was können sie damit anfangen?
Treffpunkt: Vortragsraum, 1. Etage

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 18 Uhr
Dr. Claus Gossler: „Nur“ Heinrich Heines Papierverkäufer? Der jüdische Wohltäter Eduard Michaelis (1771-1847)
Nach einer unbekannten, aber ausgezeichneten Ausbildung begann Eduard Michaelis seinen beruflichen Werdegang als Erzieher der Kinder eines preußischen Hofjuden, um anschließend – 1804 – in Hamburg einen kleinen Papierladen zu eröffnen. In der Franzosenzeit engagierte er sich für aus Hamburg vertriebene jüdische und christliche Waisenkinder in Altona. In der anschließenden Friedenszeit initiierte er die Gründung der Israelischen Freischule für arme jüdische Kinder und schob das Israelische Vorschuss-Institut an, das Kleinkredite verlieh. Beide Einrichtungen begleitete der mit Heine befreundete Papierhändler sein Leben lang.
Claus Gossler studierte Betriebswirtschaft in Mexiko und den USA, verbrachte sein Berufsleben als angestellter Kaufmann viel im Ausland, studierte anschließend Geschichte in Hamburg und wurde hier auch promoviert.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 28. Oktober 2016, 17 Uhr
Preisverleihung HamburgLesen 2016
Als Landesbibliothek für die Freie und Hansestadt sammelt die Staats- und Universitätsbibliothek alle Schriften, die zum Thema Hamburg erscheinen: Wissenschaftliche Literatur, Romane, Reiseführer, Bildbände, ja sogar Kinder- und Kochbücher. Aus den jeweils in einem Jahr erscheinenden Publikationen wählt eine Jury sieben Werke aus, die für den Buchpreis „HamburgLesen“ nominiert werden; der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert. Bei der Preisverleihung werden die Publikationen der Shortlist von der Jury vorgestellt und schließlich der Preisträger bekannt gegeben. Die Preisverleihung wird freundlich unterstützt von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, der Hamburger Innen-Werbung und Chocorex. Gäste sind willkommen!
http://hamburglesen.de/
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.


Dienstag, 6. September 2016, 15 Uhr
Historisches Forschen mit Schülern
Am 1. September 2016 startet die 25. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.
Lehrerinnen und Lehrer sind eingeladen, sich über den Wettbewerb und das aktuelle Thema zu informieren. Dazu gibt es Impulse und Anregungen für historische Projektarbeit mit Schülern.
Anmeldung über das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Veranstaltungsnummer 1614X2401). Mehr Informationen auf www.geschichtswettbewerb.de; E-Mail: gw@koerber-stiftung.de
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 7. September 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Freitag, 9. September 2016, 17 Uhr
Film- und Diskussionsveranstaltung: Eritrea, das vergessene Land - Politische Situation und Fluchtgründe
Mit Dr. Mussie Habte, GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg, und Gebre I. Melake, Protagonist des Films aus Hamburg, Moderation: Malika Sandabad, Sozialwissenschaftlerin
In Hamburg und Umgebung leben mittlerweile mehr als 5.000 Menschen eritreischer Herkunft, viele kamen mit der Migrationsbewegung des letzten Jahres. Fakten über die politische Situation in Eritrea sind hierzulande jedoch kaum bekannt. Viele Menschen fliehen aus der ostafrikanischen Diktatur vor Menschenrechtsverletzungen wie der starken Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit, vor jahrelangem obligatorischem Militärdienst oder religiöser Verfolgung.
Der kurze Filmbeitrag von Maik Lüdemann über die Flucht und das bewegte Leben des Eritreers Gebre I. Melake zeigt eindrücklich die prekäre Situation in dem ostafrikanischen Land. Anschließend werden Fluchtursachen, die soziale Position der eritreischen Community in Deutschland und die aktuelle politische Situation in Eritrea diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Situation von Frauen und Mädchen.
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit Hamburger(*innen) mit Herz, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 14. September 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Hinter der Schriftstellerfamilie Mann“
Der Einführungsvortrag von Dr. Dieter Strauss behandelt Julia Manns Einfluss auf das literarische Werk ihrer Söhne Thomas und Heinrich sowie ihres Urenkels Frido, des Lieblingsenkels von Thomas Mann, der im „Doktor Faustus“ einen frühen literarischen Tod erleidet.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag, 15. September 2016, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Wunder der erschaffenen Dinge – Osmanische Manuskripte in Hamburger Sammlungen
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Claus-Peter Haase: Property obliges – early Islamic manuscript collections in Hamburg and other North German libraries.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Mittwoch, 21. September 2016, 14 Uhr
Library Orientation
The third Wednesday of each month we offer you a library orientation comprising an introductory presentation about the largest academic library in Hamburg and a guided tour of our service facilities and study spaces.
The library orientation starts in the lecture room in the second floor. It is free of charge and open to everybody.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage

Donnerstag, 22. September 2016, 18 Uhr
„Zum 50. Geburtstag: Das IGDJ wird digital“
Launch des digitalen Jubiläumsprojekts und Empfang 

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wird 50! Anlässlich des Historikertages präsentiert das Institut sich und sein digitales Jubiläumsprojekt. Die zweisprachige Online-Quellenedition Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte wird bei dieser Veranstaltung live geschaltet. Die Quellenedition führt erstmals das aufgrund von Migration und Verfolgung in alle Welt verstreute jüdische Erbe der Stadt digital wieder zusammen, macht es weltweit zugänglich und bewahrt es für zukünftige Generationen. Sie sind herzlich eingeladen, diesen Launch beim anschließenden Empfang mitzufeiern. Zugleich bietet dies Gelegenheit, sich eine Ausstellung der NS-Raubgutforschungen des IGdJ und der Stabi anzusehen.
historikertag.de/Hamburg2016
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Freitag, 23. und Sonnabend, 24. September 2016, jeweils 9 bzw. 10-17 Uhr
Movement of People
The two-day Conference Movement of People – A Comparative Conference on Migration is the first initiative of Hamburg University regarding legal discussions on Migration Law and Refugee Law under European, North-American and Latin American panoramas. The Conference is targeted at lawyers, jurists, researchers, students, political and social scientists who are interested in juridical perspectives of migration and directly or indirectly working in this field. The Conference will be divided into two main panels, in which academics and experts from all around the world will discuss Refugee Law and Migration Law issues, in an interdisciplinary way, increasing the knowledge from those taking part in the event and giving a broader perspective of the so-called migration crisis over the world. The working language of the Conference is English.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei


Sonnabend, 2. Juli 2016, 13-18 Uhr
Honduras-Tag: Herrschaft und indigene Völker von Copán bis in die Gegenwart
Programm
Eröffnung, Begrüßung, Einführung: Christian Brückner und Gerrit Höllmann, Vorsitzende der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V.
Vorträge:
Dirk Tiemann: Herrschaftslegitimation in Copán in der Maya-Klassik
Christian Brückner: Von $ 50,-- bis zu 50 Terabytes: Die archäologische Erforschung von Copán
Gerrit Höllmann und Dr. Lars Frühsorge: Indigene Völker in Honduras: Unterwerfung und Widerstand
Montgomery Melghem Mejía, Universidad Nacional Autónoma de Honduras: Geschichte und Wirkung des Kaffeeanbaus in der Lenca-Region Marcala (auf Spanisch mit Übersetzung von Gerrit Höllmann)
Abschlusspodium
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Dienstag, 5. Juli 2016, 15 Uhr
Hamburger Lehrpreisverleihung
Angesichts des zentralen gesellschaftlichen Stellenwertes von Wissenschaft und Forschung und der Akademisierung des Arbeitsmarktes ist es eine vordringliche Aufgabe der Hochschulen, für eine gute Bildung und Ausbildung der Studierenden zu sorgen – qualitätvolle Lehre ist damit eine Grundbedingung erfolgreicher Hochschulen. Am 5. Juli 2016 verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bereits zum achten Mal den Hamburger Lehrpreis für besondere Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich die Studierenden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen festgelegt.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 6. Juli 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Donnerstag, 7. Juli 2016
Eröffnung der Ausstellung „Malerei und Plastik in Deutschland 1936. Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung“
mit einer Einführung von Dr. Maike Bruhns.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Dienstag, 12. Juli 2016, 18 Uhr
Vortrag Prof. Dr. Peter J. Bräunlein (Universität Göttingen): Philippinische Passionsrituale. Medien und Medialität als Herausforderungen der Katholizismusforschung
Selbstgeißelungen und Selbstkreuzigungen - für den westlichen Blick ebenso spektakulär wie erschreckend - sind feste Bestandteile österlicher Passionsbräuche auf den Philippinen. Alljährlich strömen Tausende von Menschen zusammen, um blutigen Kasteiungen beizuwohnen oder zu verfolgen, wie sich Männer und Frauen im Nachvollzug des Leidensweges Christi ans Kreuz nageln lassen. Um solche Praktiken ritueller Selbstverletzung zu verstehen, ist eine religionshistorische Spurensuche erforderlich, die grundlegende Zusammenhänge von Körper, Schmerz und Christentum, von Leiden und Leidensgeschichte, von Imagination und Affekt rekonstruiert. In seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Religionswissenschaftliche Perspektiven auf das weltweite Christentum II" zeigt Peter Bräunlein aus der Perspektive der Ethnologie und historischen Anthropologie auf, unter welchen medialen Bedingungen sich Religion in der philippinischen Moderne artikuliert und welche Herausforderungen sich daraus für die Katholizismusforschung ergeben.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Freitag, 22. Juli 2016, 19 Uhr
"Die Dinge und ihre Verwandten. Wie entwickelt man eine Sammlung?"
Sternkarte oder Mosaik? Welches Bild, welche Konstellation ergeben die Dinge in einer Sammlung? Welcher epistemischen oder ästhetischen Ordnung gehorchen sie? Welchen Interessen dient eine Sammlung und wie entwickelt man sie?
Fragen wie diese beantwortet Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach, anhand konkreter Beispiele aus den Sammlungen einer Institution, die von sich behauptet, das literarische Gedächtnis ihrer Nation zu sein.
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach besteht aus zwei Museen (Schiller-Nationalmuseum und Literaturmuseum der Moderne), einem umfangreichen, 1400 literarische und philosophische Vor- und Nachlässe und 300.000 Bilder und Objekte umfassenden Archiv und der weltweit größten Spezialbibliothek zur neueren deutschen Literatur.
Der Historiker Ulrich Raulff war Journalist der F.A.Z. und der Süddeutschen Zeitung, bevor er 2004 die Leitung des DLA übernahm. Er ist Mitherausgeber der "Zeitschrift für Ideengeschichte" und Sprecher des Forschungsverbundes Marbach-Weimar-Wolfenbüttel. Zuletzt erschien von ihm "Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung" im Verlag C.H. Beck.
Der Vortrag ist Teil der Jahrestagung der Gesellschaft für Universitätssammlungen (21.-23.7.2016) an der Universität Hamburg (www.uni-hamburg.de/objektkulturen).
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 3. August 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Dienstag, 30. August 2016, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5857.


Juni 2016

Mittwoch, 1. Juni 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 1. Juni 2016, 10.15-13 Uhr
Workshop Exil und Migration in Graphic Novels
Schon Superman hat eine Migrationsgeschichte: als seinem Heimatplaneten eine Katastrophe droht, kommt er auf die Erde, wo er sich integriert und doch anders bleibt. Sind Comics prädestiniert, Erfahrungen von Exil und Fremdheit ins Bild zu setzen? Andreas Platthaus (FAZ) und Paula Bulling stellen neuere Graphic Novels über Flüchtlingsschicksale vor, darunter Bullings „Im Land der Frühaufsteher“, für die sie in Asylbewerberheimen recherchiert hat. Eine Veranstaltung der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur im Rahmen der “Tage des Exils” http://www.tagedesexils.de/programm/01-06-2016/
Tage des Exils: http://www.tagedesexils.de/programm/01-06-2016/
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 1. Juni 2016, 19 Uhr
Diskussion "Heimat und Vielfalt: Zuwanderung und Integration"

Angesichts der starken Zuwanderung von Kriegsflüchtlingen und Arbeitsmigranten nach Deutschland in den zurückliegenden Monaten stellt sich die Frage, wie Integration langfristig gelingen kann. Welche Anforderungen sind für Kommunen und Gemeinden leistbar, um Zuwanderer erfolgreich in die Gesellschaft zu integrieren? Wie viel Vielfalt verträgt Heimat? Und umgekehrt, worauf müssen sich Zuwanderer einstellen, wenn sie in Deutschland ankommen, nachdem sie ihre Heimat verlassen und häufig für immer verloren haben? Zur Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach und weiteren Gästen laden die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Deutsche Nationalstiftung ein.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

VORTRAGSREIHE IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG „500 Jahre Deutsch-Rumänischer Sprach- und Literaturkontakt“

Montag, 6. Juni 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Gabriel H. Decuble (Universität Bukarest): Das Ende der Subversion: Die Gegenwartsliteratur entdeckt Rumänien
Von der verschlossenen Schublade bis zum offenen Blogging: Nach der politischen Wende 1989 wird in der rumänischen Literatur ein spektakulärer medialer Wandel vollzogen, der auf strukturale Veränderungen schließen lässt. Der noch zaghaft einsetzenden Demokratisierung der Ressourcen entsprechen auf soziologischer Ebene der Generationenwechsel, die Veränderung der ästhetischen Interessen, die Globalisierung von Themen und literarischen Netzwerken und damit verbunden ein zunehmend interkultureller Ansatz. Ehemals erfolgreichen Autoren und Werken, deren Expressivität sich von politischer Subversion nährte, stehen nun solche gegenüber, die auf politisch-ästhetische Direktheit setzen. In diesem Zusammenhang wird das früher verkannte reale Rumänien langsam auch von der etablierten Literatur entdeckt.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Montag, 13. Juni 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Ioana Costa (Universität Bukarest): Cantemir, the Learned Prince - Works, Manuscripts, Editions
A major personality of the late 17th and the first quarter of the 18th century, prince of Moldavia for a brief period (in 1693 and eight in 1710-1711), Cantemir was an illustrious man of letters, as philosopher, historian, linguist, ethnographer, geographer, musicologist and composer. His works – written mostly in Latin, but also in Romanian, Greek and Turkish – are significant testimonies regarding the Romanian and Turkish history. His approach is highly scientific, including an enormous bibliography and keen personal observations. At the same time, there are numerous pages that reveal his inquisitive spirit: e.g., the Annotationes of his Historia Othmanica (about one half of the opus) are a mixture of notes from different perspectives (linguistics, history, geography, ethnology, politology, musicology) as well as a collection of anecdotes. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Montag, 20. Juni 2016, 18 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Larisa Avram (Universität Bukarest): How Children Interpret Pronominal Subjects - the View from Romanian
One common assumption with respect to the null (NSP) vs. overt pronominal subject (OPS) alternation in intra-sentential contexts in null subject languages is that NPS preferentially take a prominent antecedent, whereas OPS a less prominent one. Several studies show that these preferences are subject to cross-linguistic variation which is also reflected in the acquisition path. In this talk we present experimental results on the interpretation of null and overt pronominal subjects in child Romanian (joint work with Otilia Teodorescu). Der Vortrag wird auf Englisch gehalten
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Montag, 27. Juni 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Liviu Dinu, Assoc. Prof. Dr. Anca Dinu (Universität Bukarest): Romanian - How Difficult is it for People to Learn? And for Computers?
Romanian is a Romance language, belonging to the Italic branch of the Indo-European language family; of particular interest is its geographic setting. Surrounded by Slavic languages, its relationship with the big Romance kernel has been difficult. Romanian can be studied based on comparisons of genetic and geographical nature, participating in numerous areally-based similarities that define the Balkan convergence area. Romanian is a language with a rich morphology, and such languages have received an increasing attention lately. We address here a series of difficulties of Romanian: verb alternations and conjugation, plural forms of the nouns and automatic gender detection; the prediction of stress placement. The study used computational approaches and high prediction rates were obtained. The lexical similarity of Romanian, its intelligibility, and the cognate production are other interesting results. While the similarity follows a genetic pattern, the cognate production follows rather a cultural design. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Sonnabend, 11. Juni 2016, 20 Uhr
Konzert von elbcanto: Es naht sich die Ferne – von Meeresbrausen und gefährlicher FahrtIm neuen Programm präsentieren die 16 Sängerinnen und Sänger von elbcanto Chormusik, in der das Meer und die Seefahrt im Mittelpunkt stehen. Heimweh und Fernweh, Naturbilder und -gewalten, ungeheure Tiefen und „seelige“ Weiten erklingen in Chorwerken aus fünfeinhalb Jahrhunderten.
www.elbcanto.de
Eintritt: 12 € / 4 € (ermäßigt)
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee

Dienstag, 28. Juni 2016, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5857.

Donnerstag, 30. Juni, und Freitag, 1. Juli 2016, jeweils 10-19.30 Uhr
Discursos conservadores en el mundo ibérico, siglos XIX y XX
En las últimas décadas la historia política de América Latina y de la península ibérica ha vivido un gran auge. Al buscar las raíces históricas de las sociedades post-dictatoriales se ha resaltado que el mundo ibérico, a ambos lados del atlántico, siempre formó parte de la historia democrática occidental. Por eso, la historiografía actual ha tenido más interés en las tradiciones liberales y seculares de América Latina y la península ibérica, que en los movimientos y pensamientos conservadores y religiosos. Estos, no obstante, son fundamentales para poder comprender la historia política del mundo ibérico en los últimos dos siglos, ya que forman una parte constitutiva de la modernidad política. El coloquio sobre “Discursos conservadores en el mundo ibérico, siglos XIX y XX” reúne a reconocidos especialistas internacionales en la historia de las ideas y de los movimientos conservadores, para fomentar la discusión sobre similitudes y diferencias de los diversos discursos conservadores en América Latina, España y Portugal.
Eine Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Hamburg (Tagungssprache ist Spanisch)


Mai 2016

Mittwoch, 4. Mai 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 11. Mai 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „500 Jahre Deutsch-Rumänischer Sprach- und Literaturkontakt“
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Liviu Papadima, Universität Bukarest: „Reisewut“ und „Reisesucht“ in den rumänischen Fürstentümern Mitte des 19. Jahrhunderts.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Donnerstag, 12. Mai 2016, 18 Uhr
Birgit Dankert: Michael Ende - Wie schreibt man eine Biographie über einen unbekannten Autor, dessen Kinderbücher jeder kennt?
"Jim Knopf", "Momo" und immer wieder die "Unendliche Geschichte" - Bücher die seit drei Lese-Generationen Jung und Alt begeistern und als Puppenspiel, Theaterstück oder Film zu den Klassikern der Kinderkultur gehören - doch vom Leben ihres Autors Michael Ende (1929 - 1995) ist nur wenig bekannt.
Dabei führte er ein facettenreiches Leben in München, Genzano und Japan. Er bestimmte maßgeblich die Debatte um Wert und Unwert phantastischer Literatur, galt als Guru der Aussteiger und legte sich mit Managern, Filmemachern und Politikern an.
Nun ist die erste Gesamtbiographie des Autors, der deutschen Kinderbüchern wieder zu Weltgeltung verhalf, erschienen. Seine Biographin Birgit Dankert gibt Einblicke in die Werkstatt der Biographie, berichtet über die Entstehung von Endes Kinderbüchern und zeigt ihn als Autor, der den Zeitgeist seiner Generation lebte, aber zeitlebens auf der Suche nach seiner künstlerischen Identität war.
Prof. Birgit Dankert lehrte von 1981 bis 2007 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Von 2009 bis 2015 war sie Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde der Stabi. Seit 1985 schreibt sie Rezensionen für die ZEIT. Michael Ende ist ihr seit 1968 immer wieder beruflich begegnet.
Birgit Dankert: Michael Ende. Gefangen in Phantásien. Darmstadt: Lambert und Schneider 2016.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 18. Mai 2016, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Mücke (Universität Hamburg): Rigoberta Menchú. Macht der Wahrheit. Wahrheit der Macht
Der guatemaltekische Bürgerkrieg führte Anfang der 1980er Jahre zu Massakern unter der indigenen Bevölkerung des Landes, die fast genozidale Ausmaße annahmen; innerhalb von wenigen Jahren wurden Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende Zivilisten Opfer der Streitkräfte. Das Morden fand weitgehend unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit statt. Erst der autobiographische Bericht von Rigoberta Menchú lenkte ab 1985 den Blick der Welt auf das kleine mittelamerikanische Land. Für ihren großen Einsatz für die ländliche Bevölkerung ihrer Heimat erhielt sie 1992 den Friedensnobelpreis. Es war vor allem ihre Augenzeugenschaft, welche der Welt in erschütternden Details klar gemacht hatte, was vor der Haustür der USA passierte. 1999 allerdings konnte ein USamerikanischer Anthropologe zeigen, dass wichtige Teile der Autobiographie von Menchú nicht der Wahrheit entsprachen, sie waren zum Teil erfunden. Es entspann sich eine Debatte über Wahrheit der Opfer, Wahrheit der Täter und Rolle der Wissenschaft in diesem Kampf. Der Vortrag fragt nach unserem Interesse und Desinteresse am Leben der Indigenen in Mittelamerika. Wollen wir belogen werden?
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V. in Kooperation mit der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Dienstag, 24. Mai 2016, 18 Uhr
Verzweifelte Wohnungssuche in Hamburg - Zwischen Daseinsvorsorge und Markt – wo liegt die Verantwortung?
Jährlich suchen 55.000 Menschen eine bezahlbare Wohnung in Hamburg – meist vergeblich.
Außerdem sind in diesem Jahr 40.000 Flüchtlinge unterzubringen. Trotz eines Bündnisses zwischen Senat und Wohnungswirtschaft 2011 besteht die Wohnungsnot weiter: Sozialwohnungen werden immer weniger, Dringlichkeitsfälle bleiben unversorgt, die Mieten steigen wie nie zuvor. Zugleich steht Wohnraum leer, wird zu Eigentumswohnungen umgewandelt, werden Mieter aus ihren Wohnungen heraussaniert. Eine nachhaltige Wohnraumversorgung sieht anders aus. Woran ist sie bisher gescheitert? Was muss geschehen?
Einführung: Dr. Jochen Menzel, Zukunftsrat, „Von öffentlicher Unterbringung, Sozialwohnungen und Wohnungseigentum - das komplizierte System der Wohnraumversorgung in Hamburg“
Podiumsdiskussion mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt (angefragt), Marko Lohmann (Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen), Matthias Günther (Pestel-Institut Hannover) und einer Vertreter/in von „St.Pauli-selber-machen“, Moderation: Dr. Anke Butscher. „Zahlen und Fakten der Hamburger Wohnraumversorgung“ unter
http://www.zukunftsrat.de/veranstaltungen/das-aktuelle-ratstreffen.html#c27
Eine Veranstaltung des Zukunftrats Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 25. Mai 2016, 18 Uhr
Dr. Jörg Schilling: Ein Haus und seine Gesellschaft – das Patriotische Gebäude 1842-2015
Joachim Reinig: Bewahren und Verändern: Der Umgang mit einem Denkmal

Das Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765 an der Trostbrücke ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Hamburgs. Auf dem Platz des beim Großen Brand 1842 gesprengten Rathauses entwarf Theodor Bülau 1844 das neue Gebäude. Bis Ende des 19. Jahrhunderts blieb es Sitz der Hamburger Bürgerschaft. 1924 erfolgte eine expressionistische Aufstockung um vier Geschosse und die Neugestaltung des Innenbereichs. Nach der Zerstörung durch Brandbomben 1943 wurde das Haus bis 1957 unter der Leitung von Friedrich Ostermeyer mit dem Ziel einer „schlichten und funktionalen Gestaltung“ wieder aufgebaut. Zum 250. Gründungstag dieser wichtigen zivilgesellschaftlichen Einrichtung wurde das Gebäude saniert und zeigt sich jetzt in „neuem Glanz“, im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Verändern.
Dr. Jörg Schilling ist Kunsthistoriker und freier Publizist zur Architekturgeschichte Hamburgs; der Architekt Joachim Reinig leitete die aktuelle Sanierung und Restaurierung des Hauses.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Donnerstag, 26. Mai 2016, 18.15 Uhr
Chance Coughenour (Universität Stuttgart) and Dr. Kai Delvendahl (Universität Bonn):
Scanning Uxul - Terrestrial Remote Sensing in Archaeology and Epigraphic Research

It is essential to take advantage of emerging technology in academic research, especially when it improves our research and understanding of the past. For many years, archaeology has continued with conventional practices due to the high cost and accessibility of remote sensing technology.
However, thanks to Moore's Law, technology rapidly gets smaller and cheaper over time. With the widespread growth of laser scanning and photogrammetry in archaeology, researchers are quickly discovering how this technology can help our investigations of the past.
Over the last year, through the collaboration of the University of Bonn and the University of Stuttgart, these new methods have been carried out at the Maya site of Uxul in Campeche, Mexico. From small objects to entire architectural groups, laser scanning and photogrammetric mapping was completed in only a few weeks, yet the amount and quality of data collected was impressive. This presentation will not only illustrate our work in the field but also how the data collected can be visualised in unique ways to help archaeologists, epigraphers, and their students continue to investigate this remote site as well as contributing directly to public education as part of an upcoming museum exhibition.
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V. in Kooperation mit der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


April 2016

Dienstag, 5. April 2016, 18 Uhr
Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie
Buchpräsentation, Lesung und Gespräch
Familiäre, wissenschaftliche und gesellschaftliche Formen der Erinnerung an den Nationalsozialismus stehen in engem wechselseitigem Verhältnis. Die Neuerscheinung „Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie“ bündelt eine fünfjährige intensive Auseinandersetzung mit nationalsozialistischer Täterschaft und ihren Folgen. Die ersten Kapitel stellen internationale Forschungsergebnisse zur Diskussion, anschließend präsentieren Kinder und Enkel von Täterinnen und Tätern ihre Sicht auf die NS-Familiengeschichte und deren Folgewirkungen.
Der beiliegende Film „Nationalsozialistische Täterschaft in der eigenen Familie. Erinnerungsberichte der zweiten und dritten Generation“ versammelt filmische Porträts, in denen Nachkommen über ihre Auseinandersetzung mit Täterschaft in der Familie und deren Auswirkungen auf ihr Leben berichten.
Bei der Buchpräsentation lesen der Historiker Johannes Spohr (Enkel eines Wehrmachtsoffiziers), der Literaturwissenschaftler Horst Ohde (Sohn eines Wehrmachtssoldaten und Stiefsohn eines Angehörigen der Neuengammer Lager-SS) sowie die Publizistin Alexandra Senfft (Enkelin des deutschen Statthalters in der Slowakei) sowie weitere Beteiligte Passagen aus ihren Beiträgen und sprechen mit dem Herausgeber Oliver von Wrochem über ihre Auseinandersetzung mit Täterschaft in der eigenen Familie und ihre Motivation, sich an dem Buch- und Filmprojekt zu beteiligen.
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter: studienzentrum@kb.hamburg.de

Mittwoch, 6. April 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 6. April 2016, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5857.

Donnerstag, 7. April 2016, 18 Uhr
Leben und Überleben im besetzten Europa 1939-1945
Szenische Lesung mit Publikumsgespräch
Wo die deutsche Wehrmacht einrückte, bestimmten bald Mangel und Hunger den Alltag der Menschen. Die Schauspielerin Anette Daugardt liest Originaldokumente aus den Jahren 1939-1945 und zeichnet damit ein eindrückliches Bild des Lebens und Überlebens unter Besatzung.
Dazu diskutiert eine Expertenrunde aus Tatjana Tönsmeyer (Kulturwissenschaftliches Institut Essen/Universität Wuppertal), Irina Sherbakova (memorial Moskau) und Stefan Martens (Deutsches Historisches Institut Paris), moderiert von Sabine Bamberger-Stemmann (Landeszentrale für politische Bildung). gemeinsam mit dem Publikum.
Die Landeszentrale für politische Bildung dankt den Kooperationspartnern: Bergische-Universität Wuppertal, Deutsches Historisches Institut Paris, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Kulturwissenschaftliches Institut Essen und der Leibniz-Gemeinschaft.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 13. April 2016, 18.15 Uhr
Historische Landkonflikte in Guatemala im Spiegel der aktuellen Menschenrechtslage
Vortrag von Felix Weiss im Rahmen der Romero-Tage 2016
Der Landkonflikt und die damit verbundene Vertreibung von indigener und ländlicher Bevölkerung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Guatemalas. Heute gehören fast 70% des fruchtbaren Landes rund 3% der Grundeigentümer.
Anhand des Falles der Finca Primavera in Alta Verapaz soll der historische Landkonflikt nachgezeichnet und in die Gegenwart gesetzt werden. Die Poqomchi-Gemeinden aus ehemaligen "mozos colones", eine Art feudaler Lehensabhängigkeit, sind heute wieder von Vertreibung bedroht.
Industrielle Agrar- und Forstwirtschaft sowie extraktive Sektoren provozieren Spannungen zwischen ländlicher Bevölkerung und der Industrie, die häufig von der Politik flankiert werden. In der Dokumentation "Land of Corn" kommen die Kleinbauern und -bäuerinnen der Finca Primavera selbst zu Wort. Es werden Menschenrechtsverletzungen dokumentiert, die exemplarisch für den guatemaltekischen Landkonflikt stehen. Die Ereignisse des Jahres 2015 und die politische Brisanz rund um die Präsidentschaftswahl erlauben eine vorsichtige Prognose auf die kommenden Jahre und unterstreichen die Wichtigkeit internationaler Aufmerksamkeit.
Felix Weiss ist Projektreferent der PBI (Peace Brigades International /Deutscher Zweig e. V.) in Guatemala.
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V. in Kooperation mit PBI und Zapapres sowie der Linga-Bibliothek für Lateinamerika-Forschung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Donnerstag, 21. April 2016, 19 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch: Das Ende der Megamaschine - Geschichte einer scheiternden Zivilisation
Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen denn je auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt?
Fabian Scheidler legt in "Das Ende der Megamaschine" die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende zeigt er uns die Ursprünge ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht. So entsteht eine faszinierende Gegengeschichte unserer Zivilisation.
Fabian Scheidler und Daniela Gottschlich diskutieren die Folgen dieser Prozesse für unsere Demokratie, auch unter Berücksichtigung alternativer Visionen aus der Genderforschung.
Fabian Scheidler studierte Geschichte, Philosophie und Theaterregie. Seit 2001 arbeitet er für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das Fernsehmagazin Kontext TV, das Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert.
Dr. Daniela Gottschlich hat Politikwissenschaft und Germanistik studiert und arbeitet derzeit an der Universität Bozen/ Italien.
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Sonnabend, 23. April 2016, 11-16 Uhr
Platt för de Stadt – de eerste Plattdüütsch-Dag in Hamborg
Platt für die Stadt – der erste Plattdeutsch-Tag in Hamburg
An’n eersten Plattdüütsch-Dag in Hamborg warrt ok in de Stabi Platt snackt, leest un sungen: Klock ölben geiht dat los mit Detlef Wutschik un „Klappmuul Werner Momsen em sien Soloshow“. Klock twölf leest Bolko Bullerdiek vun „Disteln un anner Blomen“, dorno kummt (12:15) Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ehrn Vördrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, un achteran leest Bolko Bullerdiek noch mol. Klock twee is Gerrit Hoss mit sien nee’en plattdüütschen Leder un Texten an de Reeg, un Klock dree is dat Annie Heger ehrn Törn: „Dat harr blond so eenfach ween kunnt“ – De Liza Minelli ut Oostfreesland singt un vertellt. Bobento gifft dat en lütt Utstellen mit plattdüütsche Böker un Manuskripten ut de Stabi.
Utrichter is de Plattdüütschroot för Hamborg.
Am ersten Plattdeutsch-Tag in Hamburg wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen, gelesen und gesungen: um 11 Uhr beginnt es mit Detlef Wutschik und „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“. Um 12 Uhr liest Bolko Bullerdiek von „Disteln und anderen Blumen“, darauf folgt (12:15) Prof. Dr. Ingrid Schröder mit ihrem Vortrag „Niederdeutsch. Zwischen internationaler Geschäftssprache und Kulturdialekt“, anschließend liest erneut Bolko Bullerdiek. Um 14 Uhr ist Gerrit Hoss mit seinen neuen plattdeutschen Liedern und Texten an der Reihe, und um 15 Uhr kommt Annie Heger: „Das hätte blond so einfach sein können“ – Die Liza Minelli aus Ostfriesland singt und erzählt.
Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung mit plattdeutschen Büchern und Manuskripten der Stabi.
Veranstalter ist der Landesrat der Freien und Hansestadt Hamburg für Niederdeutsch.
Ort: Vortragsraum (Vördragssool), 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 27. April, 18 Uhr, Vortragsraum der Staatsbibliothek
PD Dr. Lu Seegers: Hanseaten und das Hanseatische in Diktatur und Demokratie
Die Begriffe Hanseaten und hanseatisch spielen heute eine zentrale Rolle in der Selbstbeschreibung von Hamburgerinnen und Hamburgern. Gemeint ist damit eine diffuse Grundhaltung, die durch Nüchternheit, Pragmatismus, Weltoffenheit und Toleranz gekennzeichnet ist. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Bedeutungsinhalte der beiden Begriffe in Diktatur und Demokratie deutlich unterschieden. Im „Dritten Reich“ stand das Hanseatische nicht etwa für Weltbürgertum undLiberalität, sondern für eine rassistisch-kolonialistische Eroberungsmentalität. Der Vortrag geht den Wandlungsprozessen nach, denen diese Selbstbeschreibung im Zeitraum von 1900 bis 1970 unterlag.
PD Dr. Lu Seegers, Historikerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


März 2016

Mittwoch, 2. März 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mittwoch, 9. März, und Donnerstag, 10. März 2016, jeweils 19 Uhr
Lichthof-Konzert von barockwerk  hamburg:
Georg Caspar Schürmann: Die getreue Alceste. Eine Hamburger Barockoper

Wofür es sich zu sterben lohnt - die getreue Alceste weiß es. Selbstlos bringt sie das größte Liebesopfer und stirbt den großen Bühnentod. Damit rettet sie ihrem Ehemann Admetos das Leben. Der tragische Mythos der Alceste ist bereits 2500 Jahre alt. Neben dem zentralen Thema, ihrem freiwilligen Opfertod, steckt darin ein Menschheitswunsch - den Tod selbst zu überwinden. Und so steigt Hercules in die Unterwelt hinab und holt Alceste zurück zu den Lebenden.
Der Librettist Johann Ulrich König fügte weitere Figuren in die Handlung ein: zunächst Alcestes Freundin Cephise, die Hyppolite liebt, der eigentlich eine verkleidete Frau ist, die wiederum den Kraftprotz Hercules liebt. Der allerdings schmachtet nach Alceste, die nun in der Unterwelt weilt und sich immer noch nach ihrem geliebten Admetus verzehrt... So verbindet sich ganz im Sinne eines barocken Welttheaters das Lyrische mit dem Dramatischen, das Niedere mit dem Edlen, das Komische mit dem Tragischen.
barockwerk hamburg widmet sich erneut einem in Vergessenheit geratenen Werk der Hamburger Musikgeschichte. In den Jahren 1719-1722 wurde die "Getreue Alceste" in Hamburg nicht weniger als 40 Mal gespielt. Einzig diese Version der Hamburger Gänsemarktoper ist bis heute als Handschrift erhalten geblieben.
"Die getreue Alceste" - Ein bewegter Abend voll ausdrucksstarker Musik von Georg Caspar Schürmann, die nach fast 300 Jahren endlich wieder erklingt.
Mit: Agata Bienkowska, Santa Bulatova, Ralf Grobe, Andreas Heinemeyer, Mirko Ludwig, Katherina
Müller, Julian Rohde und Hanna Zumsande
Halbszenische Fassung: Alexander Radulescu. Musikalische Leitung: Ira Hochman
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee,
Eintritt: 28 Euro, 14 Euro für Schüler und Studenten. Kartenvorverkauf bei Konzertkasse Gerdes:
(040) 45 33 26, Abendkasse
www.barockwerk-hamburg.de
Einführung s. nächster Eintrag.

Mittwoch, 9. März 2016, 18 Uhr
Dr. Jürgen Neubacher: Einführung zum Konzert von barockwerk hamburg
Der Leiter der Musiksammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg führt in den
musikhistorischen Kontext der Oper ein.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 18. März 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Klaus Peter Dencker – SEHLEKTIONEN - Visuelle Poesie“
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Horst Bredekamp, Humboldt-Universität zu Berlin
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Dienstag, 22. März 2016, 19 Uhr
US-Vorwahlen 2016 – Ablauf und Kandidaten
Primaries (Vorwahlen), parteiinterne Verfahren zur Kandidatenaufstellung, wurden ab Anfang des 20. Jh. in den USA eingeführt, um Transparenz in Parteien zu fördern. Es gibt auch Bundesstaaten, die stattdessen Caucuses (Parteitage) durchführen. Unter „Vorwahlen“ fasst man Primaries und Caucuses. Sie werden mit der alle vier Jahre stattfindenden Präsidentschaftswahl sehr beachtet und finden von Januar bis Juni statt. In der Veranstaltung werden Grundzüge des Vorwahlsystems und die Kandidaten von 2016 mit ihren Wahlchancen vorgestellt.
Referent: Prof. Dr. Michael Pfau, Institute for Political Science and International Relations, University of San Diego/Kalifornien. Nach dem Studium in den USA ab 1989 Professur an der University of San Diego (vorher Alabama State University). Forschungsschwerpunkte u. a.: Meinungsbildung über USAußenpolitik in Nicht-US-Staaten. Auszeichnungen u. a.: American Political Science Association’s Teaching Award.
Moderation: Dr. Petra Beckmann-Schulz, Diplom-Politikwissenschaftlerin und Redakteurin/Hamburg.
Eine Veranstaltung von Politik und Bildung Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 23. März 2016, 18 Uhr
Prof. Dr. Andreas Pehnke (Greifswald): Wilhelm Lamszus – Reformpädagoge und Autor kriegskritischer Literatur
Wilhelm Lamszus (1881-1965) engagierte sich über fünf Dekaden hinweg für Frieden, Völkerverständigung sowie pädagogischen Fortschritt und ist dennoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Vor allem der Kalte Krieg und die Wiederbewaffnung ließen ihm wenige Chancen auf Öffentlichkeit bzw. eine Rezeption seines Werkes. Weltweit bekannt wurde er 1912 mit seinem Roman „Das Menschenschlachthaus“, einer schockierenden Vorausschau auf den industriellen Zukunftskrieg. In den zwanziger Jahren avancierte er zum kreativen Versuchsschullehrer in Tieloh-Süd. 1933 erhielt er Berufs- und Schreibverbot und zeigte oppositionelles Verhalten im Visier der Nationalsozialisten. Dennoch verwehrte ihm seine Vaterstadt Hamburg 1956 seine Ansprüche auf „Wiedergutmachung“ erlittenen Unrechts.
Prof. Dr. Andreas Pehnke lehrt Allgemeine Pädagogik an der Universität Greifswald und hat soeben Lamszus’ literarisches Werk herausgegeben.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Donnerstag, 18. Februar 2016, 16-24 Uhr
5. Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten
Schon zum 5. Mal heißt es "Ran an den Text - jetzt wird geschrieben!". Das Schreiben - von Referaten, Hausarbeiten, Abschlussarbeiten - ist ein wesentliches Element im Studium. Das meint auch die Vizepräsidentin der Universität Hamburg, Susanne Rupp, die die Veranstaltung anlässlich unseres Jubiläums eröffnet.
Im Laufe des Abends können Sie in Einzelgesprächen Fragen zur eigenen Arbeit mit den SchreibberaterInnen der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit, der Zentralen Studienberatung und der Schreibwerkstätten Geisteswissenschaften erörtern. Möchten Sie während der Langen Nacht nicht alleine schreiben? Dann kommen Sie zum Schreib-Dating. Dort können Sie Schreibpartner*innen für eine Nacht finden. Viele Workshops stehen auf dem Programm: Von A(nfangen) bis Z(itieren) gibt es Inputs zu Ideenfindung, Wissenschaftssprache, Lesen, juristische Hausarbeiten, Überarbeiten und Schreibblockaden. Sie können kreative Schreibspiele ausprobieren und schauen, wie diese Ihnen eine Unterstützung bieten.
Zwischen den Workshops sorgt der Hochschulsport für Auflockerungen. Und damit Sie auch nach der Langen Nacht eine gute Balance zwischen wissenschaftlichem Arbeiten und Abschalten finden können, verlosen wir eine Sportscard. Die „Lange Nacht…“ bietet aber nicht nur Studierenden Unterstützung, sondern auch Lehrenden. In dem Workshop „Effizient Texte kommentieren“ werden Strategien vorgestellt, die ein schnelles undkonstruktives Feedback auf Texte ermöglichen.
An den Helpdesks geben MitarbeiterInnen der Stabi Tipps zur Literaturverwaltung mit Citavi. Wie Sie effizient mit MS Word und LaTeX arbeiten, erklären Ihnen MitarbeiterInnen von PIASTA und der Studienberatung. Das Projekt „Studier- und Medienkompetenz Online (SUMO)“ unterstützt Sie beim Schreiben für das Web.
Ort: Informationszentrum, Vortragsraum und Konferenzraum
Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter www.uni-hamburg.de/langenacht

Mittwoch, 24. Februar, 18 Uhr
Prof. Dr. Reiner Lehberger: Loki Schmidt. Ein Leben im Focus von biografischen Selbstzeugnissen und Biografie-Forschung
Loki Schmidt war eine Person der Zeitgeschichte, über die viel berichtet wurde und die auch selbst in mehreren Büchern Einblicke in ihr Leben gegeben hat. Mit seiner 2014 erschienenen Loki Schmidt-Biografie hat Reiner Lehberger dennoch einen neuen Blick auf diese bemerkenswerte Frau geworfen. Die Basis seiner Arbeit waren umfängliche Archivarbeiten, Interviews mit 70 Zeitzeugen und mehr als hundert Gespräche mit Loki Schmidt selbst. Konsequent ist er den Brüchen und schwierigenLebensphasen seiner Protagonistin nachgegangen. Davon, aber auch von den unglaublichen „drei Leben“ der Loki Schmidt, wird die Rede sein. Einige eindrucksvolle Fotodokumente aus dem privaten Fotoarchiv der Familie werden außerdem zu sehen sein.
Reiner Lehberger ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Bildungsgeschichte und Biografie-Forschung vorgelegt.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


Januar 2016

Mittwoch, 6. 1. 2016, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie?
Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Im Vortragsraum in der ersten Etage. Ohne Anmeldung.

 

Dienstag, 12. 1. 2016, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Bücher als Kunst von Clemens-Tobias Lange

Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Die CTL-Presse in der Sammlung „Schönes Buch“ der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: Antje Theise
Angela Holzhauer, galerie holzhauer hamburg. Der Künstler ist anwesend.
Im Ausstellungsraum, EG, Eintritt frei.

Mittwoch, 27. 1. 2016, 19 Uhr
Podiumsdiskussion:
Masern-Grippe-Ebola: Sinn und Unsinn rund ums Impfen

Der verantwortungsvolle Umgang mit Schutzimpfungen steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Masern, Grippe, Ebola: Sinn und Unsinn rund ums Impfen“. Es diskutieren Prof. Christian Bogdan von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts, Dr. Sabine Reiter vom Bundesministerium für Gesundheit, Dr. Jakob Cramer von dem Unternehmen Takeda Pharmaceuticals International AG, Anja Wolz von der Organisation Médecins Sans Frontières sowie der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Jost Deerberg von dem Verein Ärzte fur individuelle Impfentscheidung e. V. Moderiert wird die Veranstaltung von der Wissenschaftsjournalistin Angela Grosse.
Veranstalter ist das Leibniz Center Infection (LCI), eine Allianz gegen Infektionskrankheiten der drei Leibniz-Institute Heinrich-Pette-Institut, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und dem Forschungszentrum Borstel.
Ansprechpartnerin: Dr. Franziska Ahnert,
Tel.: (040) 48 05 11 08, presse@hpi.uni-hamburg.de
Im Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, der Eintritt ist frei