FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Veranstaltungen 2017

Mittwoch, 1. Februar 2017, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 1. Februar 2017, 18 Uhr
Vortragsreihe zur Ausstellung „Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen“
Prof. Dr. Nataša Mišković (Basel): Grenzgänger zwischen Ost und West? Zur Rolle und Bedeutung bündnisfreier Staaten im Kalten Krieg
Im September 1961 fand in Belgrad ein Gipfeltreffen statt, zu welchem 24 Staatsoberhäupter und Regierungschefs aus Asien und Afrika anreisten: Die Dritte Welt warnte die Supermächte vor der drohenden Gefahr eines Dritten Weltkriegs und forderte das Ende aller kolonialen Herrschaftsverhältnisse. Im globalen Süden war der Kalte Krieg alles andere als kalt. USA und Sowjetunion versuchten mit aller Macht, ihren Einfluss auf die neuen, unabhängigen Staaten zu sichern und sie gegeneinander auszuspielen. Die Belgrader Konferenz war ihnen entsprechend ein Dorn im Auge.
Der Vortrag zeichnet die Genese der Blockfreien als Produkt des Kalten Krieges und der Dekolonisierung nach und reflektiert anhand der Biografien der Gründerväter Nehru von Indien, Tito von Jugoslawien und Nasser von Ägypten deren Anspruch und Wirkung im Kontext antiimperialistischer Befreiungsbewegungen des 20. Jahrhunderts.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Montag, 6. Februar 2017, 18 Uhr
Ruanda – Leben und Neuaufbau nach dem Völkermord
Der Völkermord in Ruanda liegt über 20 Jahre zurück und der zentralafrikanische Staat hat sich seitdem verändern und festigen können. Die grausamen Verbrechen des Jahres 1994 bedürfen jedoch nach wie vor der Aufarbeitung. Dazu hat Gerd Hankel das Buch „Ruanda – Leben und Neuaufbau nach dem Völkermord“ veröffentlicht, in dem er sich unter anderem mit der Bedeutung des Völkermords für das heutige Alltagsleben und mit der ruandischen juristischen Aufarbeitung befasst.
Hierzu veranstaltet umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. einen Gesprächsabend mit dem Autor Gerd Hankel und dem Hamburger Rechtsanwalt Dieter Magsam, der sowohl als Justizberater in Ruanda tätig war, als auch Überlebende des Völkermordes vor europäischen Gerichten vertritt. Dieser teilt die Perspektive Hankels nur bedingt. Die teils konträren Sichtweisen auf die jüngere Geschichte Ruandas bieten damit eine vielversprechende Ausgangslage für einen interessanten Abend.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Dienstag, 7. Februar 2017, 18 Uhr
Vortragsreihe zur Ausstellung „Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen“
Dr. Bernd Rother (Berlin): Entspannungspolitik im Kalten Krieg – ein Angebot zur Entschärfung des aktuellen Ost-West-Konflikts?
Die Entspannungspolitik, von der Willy Brandts Ostpolitik das bekannteste Teilstück ist, entstand als politisches Konzept Anfang der 1960er Jahre und dominierte gut ein Jahrzehnt die Ost-West-Beziehungen. Wo lagen ihre Ursprünge, warum konnte sie sich durchsetzen und weshalb geriet sie in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre in die Krise? War sie ein westliches Projekt oder gab es auch eine kommunistische Entspannungspolitik? Verlängerte sie die Existenz des kommunistischen Blocks oder bahnte sie den revolutionären Umwälzungen der Jahre 1989 – 1991 den Weg? Was haben Konvergenztheorie und Menschenrechtsrevolution mit dem historischen Ort der Entspannungspolitik zu tun? Gibt es tragfähige Anhaltspunkte für den Umgang mit heutigen Konflikten? Antworten nicht nur aus dem engeren politischen Bereich, sondern auch mit Blick auf ökonomische und gesellschaftliche Prozesse sucht der Vortrag von Bernd Rother.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag, 9. Februar 2017, 19 Uhr
DIRTY PROFITS - Unser Wohlstand auf Kosten von Mensch und Umwelt!?
Zu Beginn jeden Jahres legt der Verein „Facing Finance“ seinen aktuellen „Dirty Profits“-Bericht vor. Darin werden Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen und Korruption multinationaler Unternehmen offengelegt. Gleichzeitig wird dokumentiert, wie Finanzdienstleister diese Aktivitäten unterstützen und dadurch Gewinne erzielen. Auch Verbraucher, Bankkunden, Rentner und Sparer profitieren von den „schmutzigen Investments“, häufig ohne dies zu wissen.
Was müssen Banken und Versicherungen leisten, um transparenter und nachhaltiger zu werden? Wie können wir als private Anleger, Bankkunden und Konsumenten auch beim Thema Geld auf Nachhaltigkeit und Fairness achten? Oder bei der privaten Altersvorsorge? Brauchen wir gesetzliche Banken-Regulierungen für den ökologischen und sozialen Bereich?
Diskussion mit Ulrike Brendel, Verbraucherzentrale Bremen, Thomas Küchenmeister, Facing Finance e.V., Sarah Ryglewski, MDB, und Rüdiger Senft, Leiter Corporate Responsibility Commerzbank (angefragt); Moderation: Jens Tönnesmann, Leiter des Magazins ZEIT GELD (angefragt)
Um Anmeldung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung wird gebeten: Telefon: 040-325874–0, E-Mail: hamburg@fes.de
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und Facing Finance mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-allee / Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Mittwoch, 15. Februar 2017, 14 Uhr
Library Orientation
The third Wednesday of each month we offer you a library orientation comprising an introductory presentation about the largest academic library in Hamburg and a guided tour of our service facilities and study spaces.
The library orientation starts in the lecture room on the first floor. It is free of charge and open to everybody.
Ort: Lecture Room (Vortragsraum), 1st floor.

Donnerstag, 16. Februar 2017, 16-24 Uhr
Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten
Langschläfer? Nachtaktiv? Studierende, die am liebsten spätabends über ihren Themen brüten, werden in der 6. Langen Nacht auf vielfältige Weise beim Schreiben unterstützt. Denn dann heißt es wieder: anfangen, rohtexten, dranbleiben – zu Ende bringen!
Von 16 Uhr bis Mitternacht geht es um das akademische Schreiben: mit Workshops zu „Wissenschaftssprache“, „Vom Lesen zum Schreiben“, „Argumentation“, „Zitieren statt Plagiieren“, „Schreibblockaden überwinden“ und „Einsatz von Literaturverwaltungsprogrammen beim Schreiben“.
Unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“ können Sie im Schreibbereich Ihre Haus- oder Abschlussarbeit, Ihr Protokoll oder die Dissertation voranbringen. Und wenn es mal hakt, sind die Schreibberaterinnen mit individueller Hilfe zur Stelle.
Zu Fragen rund um die elektronische Literaturverwaltung und zu Schreibprogrammen gibt es Helpdesks mit MitarbeiterInnen der Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Zentralen Studienberatung und Psychologischen Beratung. Lockerung verspricht der Hochschulsport Hamburg mit aktiven Pausen.
Der Einstieg ist jederzeit möglich.
Die Lange Nacht wird organisiert von der Universität Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek. Sie richtet sich an Studierende der Universität Hamburg und der HafenCity Universität.
Weitere Informationen: www.uni-hamburg.de/langenacht


Mittwoch, 4. Januar 2017, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 13. Januar 2017, 19 Uhr
Feuer und Wasser. Robert Crawford liest in Hamburg neue Gedichte
Der Lyriker, Literaturwissenschaftler und Biograph Robert Crawford liest aus seinem neuen Gedichtband FIRE. Robert Crawford, 1959 in Bellshill (Schottland) geboren, ist Professor für Lyrik und neuere schottische Literatur an der Universität St Andrews. Er ist als Biograph von Robert Burns und T.S. Eliot bekannt und schreibt für das Times Literary Supplement und die London Review of Books.
Das Buch FIRE enthält acht Gedichte zum Thema Feuer, die an die Hymnen der Anhänger Zarathustras erinnern. Caroline Saltzwedel hat die Gedichte ins Deutsche übersetzt und mit Originalgraphiken begleitet. Dieser Erstdruck der Gedichte wurde im Museum der Arbeit gesetzt und in 120 Exemplaren gedruckt. Gleichzeitig erscheint ein Künstlerbuch in Form eines großen Leporellos aus sechs Farbradierungen. Beide Werke werden gezeigt, dazu auch die erste gemeinsame Arbeit von Crawford und Saltzwedel, Impossibility (1998). Hier dominiert das Element Wasser und bildet sowohl bildlich als auch thematisch einen schönen Kontrast zum neuen Werk.
Ausstellungseröffnung mit neuen Werken von Caroline Saltzwedel im Museum der Arbeit: 14.1.2017 - Vorführung ihrer Radiertechnik: 21./22.1.2017.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Montag, 16. Januar 2017, 18 Uhr
Vortragsreihe zur Ausstellung „Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen“
Prof. Dr. Michael Brzoska (Hamburg): Wer als Erster schießt, stirbt als Zweiter: Militärische, politische und psychologische Aspekte von Nuklearwaffen
Die neue Qualität an Zerstörungskraft von Nuklearwaffen stimulierte im Kalten Krieg neue Theorien über Kriegsführung und Kriegsverhinderung, die wiederum Einfluss auf die internationale Politik hatten. Die Welt teilte sich in Nuklearwaffenstaaten, gleichzeitig ständige Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, und den Rest der Welt. Die Zerstörungskraft hatte auch Auswirkungen auf Innenpolitik und psychisches Befinden, insbesondere in den Nuklearwaffenstaaten. Es entwickelte sich eine widersprüchliche Dynamik, die den Einsatz von Nuklearwaffen de facto unmöglich machte, gleichzeitig aber permanent und glaubhaft damit drohte und zwar mit einer Zahl von Waffen, die weit über jedes militärlogisch nachvollziehbare Maß hinausging. In Wellen regte sich öffentlicher Protest gegen diese Waffensysteme, mit denen im Extremfall die Auslöschung menschlichen Lebens herbeigeführt werden kann, der aber bis heute nicht deren Abschaffung erwirkt hat.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Dienstag, 17. Januar 2017, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „SCHWARZE TRÜFFEL. 25 Jahre UN ANNO UN LIBRO - Till Verclas mit Büchern und Skulpturen“
mit einer Einführung von Kay Heymer, Leiter Moderne Kunst, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf. Der Künstler ist anwesend.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 18. Januar 2017, 18 Uhr
Library Orientation
The third Wednesday of each month we offer you a library orientation comprising an introductory presentation about the largest academic library in Hamburg and a guided tour of our service facilities and study spaces.
The library orientation starts in the lecture room on the first floor. It is free of charge and open to everybody.
Ort: Lecture Room (Vortragsraum), 1st floor.

Mittwoch, 25. Januar 2017, 10.30 bis 14.30 Uhr
Britische Hochschulmesse Hamburg
Denken Sie darüber nach, in England, Nordirland, Schottland oder Wales zu studieren?
Haben Sie Fragen zu Studiengängen, Universitäten oder Bewerbungsverfahren in Großbritannien?
Wenn Sie ein Bachelor-, Master- oder PhD-Programm in Großbritannien absolvieren wollen, dann sollten Sie die Britische Hochschulmesse im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg nicht verpassen. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Vertretern der Universitäten aus England, Schottland, Wales und Nordirland zu sprechen und im persönlichen Gespräch mehr über das Studienangebot zu erfahren.
Informationen zu den teilnehmenden Universitäten auf der Website des British Council:
https://www.britishcouncil.de/studium-uk/britische-hochschulmessen/januar-2017
Fragen hierzu beantwortet Martin Spieß: martin.spiess@britishcouncil.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang vom Hauptgebäude und von der Grindelallee aus.

Donnerstag, 26. Januar 2017, 18.30 Uhr
Das Tagebuch von Heinrich Witt (1799-1892)
Das Tagebuch von Heinrich Witt ist das umfangreichste in Lateinamerika verfasste Tagebuch, welches heute bekannt ist. Es stammt von einem Altonaer Kaufmann, der über London nach Peru auswanderte und dort ein riesiges Vermögen erwarb. Es dokumentiert in zehn Bänden Witts Kindheit und Jugend in Altona, seine Auswanderung, sein Leben in Peru und seine zahlreichen Kontakte nach Altona und Hamburg, einschließlich seiner zum Teil jahrelangen Reisen in seine alte Heimat und durch Europa. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ulrich Mücke hat das Verlagshaus Brill (Boston und Leiden) das Tagebuch 2015 und 2016 vollständig im englischen Original publiziert. Es wird vorgestellt von Prof. Dr. Franklin Kopitzsch und Prof. Dr. Ulrich Mücke. Moderation: Prof. Dr. Inke Gunia. Grußwort: Der peruanische Generalkonsul in Hamburg Ministro Carlos Manuel Román Heredia.
Eine Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Verein für Hamburgische Geschichte.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.