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© 2016 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

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Veranstaltungen 2011

Veranstaltungen 2011

Dezember 2011

Im Dezember 2011

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 18 Uhr
Hamburg nach dem Krieg - mit fremden Augen. Zwei wieder entdeckte Filme aus Schweden und den USA. Vorgestellt von Dr. Joachim Paschen und Carsten Stern
„Licht und Schatten über Hamburg“, eine Produktion von Svensk Kulturfilm, stammt aus dem Jahre 1948 und ist ungewöhnlicherweise in Farbe: Er dokumentiert eine Reise schwedischer Guttempler, die den Erfolg ihrer „Schwedenspeisung“ in Hamburg nachprüfen wollen. Die Aufnahmen vermitteln den Eindruck einer Stadt im Aufbruch. Besonders beeindruckend sind die Bilder von älteren und jungen Menschen, die ihren Optimismus zeigen.
„North Sea Harbor“, eine Reportage des amerikanischen Fernsehens, stammt aus dem Jahre 1952. Im Mittelpunkt steht die Familie des Werftarbeiters Walter Schmidt, der eine Stadt im Wiederaufbau vorführen kann: Hamburgs Schiffbau, der Wohnungsbau, die bürgerfreundliche Polizei und die demokratische Schule. Erklärungen von Bürgermeister Brauer und Polizeipräsident Georges erläutern dem amerikanischen Publikum den Erfolg des Marshall-Plans.
Dr. Joachim Paschen ist 1. Vorsitzender des Vereins Film- und Fernsehmuseum e.V.; Carsten Stern, Jurist, Mitglied im Verein für Hamburgische Geschichte, hat in seinem Buch über die „Schwedenspeisung“ die Hilfstätigkeit des schwedischen Roten Kreuzes in Hamburg nach dem Kriegsende 1945 dargestellt.
Verein für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Verein Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Dienstag, 13. Dezember 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371.

Dienstag, 13. Dezember 2011, 19 Uhr
Präsentation einer großartigen Neuerwerbung: Die Sammlung Bartkowiak
Die Sammlung „Schönes Buch“ hat im vergangenen Jahr einen besonderen Zuwachs bekommen. Etwa 1.400 buchkünstlerische Werke aus dem »forum book art Archiv«, das von Heinz Stefan Bartkowiak 1988 ins Leben gerufen wurde.
Neben den Pressendrucken und Künstlerbüchern wurden auch wichtige Archivmaterialien übernommen, die Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern bieten, zu Museen, Bibliotheken, Buchkunst-Messen, Bücherdörfern, Druckwerkstätten u.v.m., aber auch Sammlungen an künstlerischen Druckgrafiken, Plakaten und Glückwunschkarten. Aus der Handbibliothek sind seltene Nachschlagewerke, Werkverzeichnisse, Kataloge und für das Buchwesen wichtige Handbücher übernommen.
Studierenden, Kunst- und Buchwissenschaftlern, aber auch allen am besonderen Buch Interessierten steht nun ein wertvoller Fundus für Recherchen und wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung, der vor allem das internationale buchkünstlerische Schaffen der letzten 30 Jahre dokumentiert.
Die Veranstaltung gibt Ihnen die Möglichkeit, ganz besondere Einblicke in die Sammlung zu erhalten. Sie ist eine wunderbare Ergänzung der schon bestehenden Sammlung „Schönes Buch“, die seit 1948 in der Staatsbibliothek besteht und besonders illustrierte Bücher, bibliophile Ausgaben, Künstler- und Malerbücher sowie Pressendrucke vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute vereinigt.
Programm:
Die Sammlung Bartkowiak im Kontext der Sammlung „Schönes Buch“ der Staats- und Universitätsbibliothek - Antje Theise, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Was ist zeitgenössische Buchkunst? Unerwartete Antworten auf eine einfache Frage - Prof. Dr. Ernst Fischer, Mainzer Institut für Buchwissenschaft
forum book art: ein Familienprojekt - Heinz Stefan Bartkowiak spricht über die Entstehung der Sammlung
Ort: Vortragsraum, erste Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: „Der Mann im Turm“ von Karl Lorenz
Aus unserer Sammlung „Schönes Buch“ hat die Referentin für Seltene und Alte Drucke, Antje Theise, das Holzschnitt-Bilderbuch „Der Mann im Turm“ ausgewählt. Das Werk entstand 1930 in der Werkstatt des Hamburger Expressionisten und Begründers der Turm-Presse in Malente-Gremsmühlen Karl Lorenz (1888-1961). In der jüngsten Vergangenheit konnte die Staatsbibliothek das dazugehörige Malerbuch, die eigenen Dichtungen handgeschrieben und mit Wasserfarben illuminiert, erwerben. Das Pendant dazu stellt das Malerbuch „Die Frau im Turm“ (1924) dar, das sich ebenfalls in der Hamburger Sammlung befindet. Dieses sollte vermutlich auch als Holzschnitt-Bilderbuch erscheinen, ist bisher aber nur in Gestalt dieses Entwurfs nachgewiesen.
Die Staatsbibliothek besitzt die wohl größte Sammlung der Holzschnittwerke des Hamburger Künstlers Karl Lorenz. Da in ihr nicht nur die vollendeten Werke des Künstlers enthalten sind, sondern auch viele Vorabdrucke und Probeexemplare, dokumentiert sie in äußerst lebendiger Vielfalt die Entwicklungsstufen seines Schaffens und besonders seine Experimentierfreudigkeit mit Formen und Farben.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1.


November 2011

Im November 2011

Mittwoch, 2. November 2011, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Montag, 7. November, 14 bis 18 Uhr, und Dienstag, 8. November 2011, 9 bis 15 Uhr
Herbsttagung der AG der Regionalbibliotheken im Deutschen Bibliotheksverband
Landesbibliotheken, ihre spezifischen Aufgaben und Probleme werden von Teilnehmern aus allen deutschen Bundesländern und Österreich diskutiert. Schwerpunktthema ist einerseits die Pflichtexemplarsammlung - „In die Pflicht genommen. Regionalbibliotheken im aktuellen Spannungsumfeld neuer Entwicklungen in den regionalen und nationalen Pflichtstückeregelungen“ -, andererseits die Erschließung und Digitalisierung von Sonderbeständen, z.B. Theaterzetteln oder Nachlässen. Diese für Landesbibliotheken typischen historischen Materialien haben oft hohe Relevanz für die Forschung, erfordern bei der bibliothekarischen Bearbeitung und langfristigen Erhaltung großen Aufwand. Durch die Möglichkeiten der digitalen Präsentation treten sie ganz neu ins Licht der Öffentlichkeit. Als Hamburgs Landesbibliothek wird auch die Staats- und Universitätsbibliothek ihre Bestände und Projekte präsentieren.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Dienstag, 8. November 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371.

Donnerstag, 10. November 2011, 19 Uhr
Integration – wie kann sie gelingen? Herausforderungen, Chancen und best practice
Integration ist seit langem ein in der Öffentlichkeit immer wieder diskutiertes Thema. Oft sind es Sprache und kulturelle Unterschiede, die eine Integration in die Gesellschaft behindern, indem Vorurteile und Distanz entstehen und so Kommunikation und Gemeinsamkeit erschwert werden.
Diverse Hamburger Organisationen und Akteure, z.B. das Integrationsprojekt Crossover e.V., gegründet von Julia von Dohnanyi und Samy Deluxe (u.a.), widmen sich dem Thema mit unterschiedlichen, z. T. unkonventionellen Herangehensweisen. Einiges davon wird in der Veranstaltung vorgestellt werden.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge laden Sie herzlich zu diesem interessanten und interaktiven Abend ein.
U.A.w.g. unter Tel. 040-822979-30, Fax 040-822979-31 oder per Email unter hamburg@freiheit.org
Weitere Informationen und Download des Programms auch unter www.hamburg.freiheit.org
Ort: Vortragsraum, erste Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 16. November 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: Die Schedelsche Weltchronik
Eine unserer wertvollsten antiquarischen Erwerbungen aus dem vergangenen Jahr stellt Antje Theise, Referentin für Seltene und Alte Drucke, vor: die deutsche Ausgabe der Schedelschen Weltchronik. Die Chronik gehört zu den bedeutendsten Drucken des 15. Jahrhunderts und ist die illustrationsreichste deutsche Inkunabel. Über 1.800 Holzschnitte schmücken die biblischen und profanen Geschichtsschreibungen sowie die Beschreibungen von Städten und Ländern Europas. Erfahren Sie mehr über eines der Großprojekte des deutschen Buchdrucks jener Zeit und über dessen Initiator Hartmann Schedel (1440 – 1514).
Ausschlaggebend für die Erwerbung dieses Bandes war vor allem die Provenienz. Die Chronik war ursprünglich im Besitz des Hamburger Gelehrten und eifrigen Hamburgensien-Sammlers Michael Richey (1678 – 1761), dessen Privatbibliothek zu einer der größten im Hamburg des 18. Jahrhunderts
zählte. So wird es auch einen kleinen Einblick in die kulturelle Geschichte der spätbarocken Hansestadt geben.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1.

Donnerstag, 17. November 2011, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Faszination Handschrift“
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Bruno Reudenbach (Kunstgeschichte, Universität Hamburg) "Die Faszination der Handschrift".
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 23. November 2011, 18 Uhr
Dr. Jürgen Neubacher und Dr. Hans-Walter Stork: Das Hamburger Antiphonar ND VI 471 der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Ein wieder entdecktes Musikdenkmal des 15. Jahrhunderts aus dem Hamburger Dom. Vortrag und Buchpräsentation Die hier vorzustellende Musikhandschrift ist eines der wenigen mittelalterlichen Bücher, das von der 1784 versteigerten Bibliothek des Hamburger Domes erhalten blieb. Vom Inhalt her ist es ein
Antiphonar mit zwei in sich vollständigen Offizien zur kultischen Verehrung der heiligen Maria und der heiligen Anna. Die Handschrift, das älteste vollständig erhaltene mittelalterliche Musikdenkmal Hamburgs, präsentiert die Gesänge für den jeweiligen gesamten Festtag vom Morgen- bis zum Abendlob.
Das Original wird während der Veranstaltung ausgestellt. Die Hauptteile des Marien-Offiziums wurden im Jahr 2010 von dem Leipziger Vokalensemble ‚amarcord’ auf CD eingespielt; Beispiele daraus werden erklingen.
Dr. Jürgen Neubacher, Musikwissenschaftler, Leiter der Sondersammlungen der SUB Hamburg; Dr. Hans-Walter Stork, Handschriftenbibliothekar an der SUB Hamburg.
Verein für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 30. November 2011, 9 bis 19 Uhr
Alle Jahre wieder… - Bücherflohmarkt
Auf dem beliebten Bücherflohmarkt im schönen Lichthof im Altbau wird wieder ein buntes Angebot aus allen Fachgebieten zum Kauf bereitstehen. Es handelt sich dabei um Dubletten zum Bestand der Bibliothek, die uns aus Geschenkzugängen erreicht haben. Auch wenn die Auswahl bei Geisteswissenschaften und Belletristik am größten ist, finden sich ebenso Bücher anderer Disziplinen sowie Kinderbücher, Reiseführer, fremdsprachliche Romane und andere interessante Bände.
Die Bücher kosten zwischen 1 € für Taschenbücher und 10 € für großformatige oder teurere Bände.
Auch mehrbändige Werke werden - mit individuellen Preisen gekennzeichnet - angeboten. Die Einnahmen aus den Buchverkäufen fließen dem Erwerbungsetat der Bibliothek zu und ermöglichen uns den Ankauf aktueller Literatur für unsere Leser. Sie sind herzlich eingeladen zum Stöbern, Schmökern und Kaufen!
Ort: Lichthof im Altbau, Zugang vom Hauptgebäude aus.


Oktober 2011

Im Oktober 2011

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 11. Oktober 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats:
Liszts Mendelssohn-Transkription „Es ist genug“

Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt (22.10.2011) präsentiert Dr. Jürgen Neubacher, Musikreferent der Bibliothek, ein bislang unbekanntes Liszt-Autograph, das der Bibliothek im vergangenen Jahr geschenkt wurde.
Liszts Übertragung der Arie „Es ist genug“ aus Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias für Orgel und Singstimme entstand anlässlich der Einweihung der von Friedrich Ladegast erbauten neuen Orgel im Merseburger Dom am 26. September 1855. Die Übertragung (Transkription) und freie Bearbeitung von eigenen oder fremden Kompositionen für Liszts Hauptinstrument, das Klavier, seltener auch für die Orgel, macht einen nicht unbedeutenden Teil seines OEuvres aus.
Liszt unterschied zwischen Bearbeitungen, Paraphrasen, Fantasien, Reminiszenzen und Transkriptionen, je nachdem wie eng sich seine Bearbeitung an die Vorlage anlehnte. Damit konnte er Werke in einem anderen Aufführungskontext darbieten (z.B. Bachsche Orgelstücke oder Beethovensche Orchesterwerke als Klaviertranskriptionen im Salon) oder den hohen
Wiedererkennungsgrad Schubertscher Lieder oder der Opernmelodien Donizettis, Mozarts und anderer in den Dienst seiner eigenen Virtuosität stellen.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 18 Uhr
Prof. Dr. Lisa Kosok: Die Zukunft der Historischen Museen Hamburgs
1999, 2008, 2010, 2011 markieren Zäsuren in einem Veränderungsprozess, der die Historischen Museen in Rechtsform und Organisation inhaltlich und strukturell zu „zeitgemäßen“ Institutionen machen und sie „fit für die Zukunft“ aufstellen sollte. In welchem Umfang die Veränderungen der letzten Jahre tatsächlich dazu beigetragen haben, dass die Museen ihren kulturellen und
gesellschaftlichen Aufgaben nunmehr erfolgreicher nachkommen können – diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrages.
Prof. Dr. Lisa Kosok (Historikerin) war von 2004 bis 2008 Direktorin des Museums der Arbeit in Hamburg, seit 2008 ist sie Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte. In der Zeit von 2008 bis 2010 war sie darüber hinaus Vorstandsvorsitzende der neu gegründeten Stiftung Historische
Museen Hamburg.
Verein für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Stabi außer Haus
Im Rahmen der Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ veranstalten die Hamburger Bibliotheken unter dem Motto Ham/rburg, Schätze, Leseshow Lesungen an ungewöhnlichen Orten.
Montag, 24. Oktober 2011, 15 bis 17 Uhr
Mein persönlicher Schatz: Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft lesen aus ihrem Lieblingsbuch
Wieder lassen lassen sich die Abgeordneten in ihren Bücherschrank schauen – Sie werden überrascht sein!
Moderation: Annemarie Stoltenberg, NDR
Ort. Rathausdiele (Rathausmarkt)

Und
Dienstag, 25. Oktober 2011, 15 bis 19 Uhr
Ein Schatz für alle: Leseshow im Phoenix-Center Harburg
Programm:
15-16 Uhr
Lesespaß-Kinderprogramm mit den Schauspielerinnen Manja Biedermann und Katja Keßler
16-17 Uhr
Internet, Sci-Fi und was sonst so geht - Studierende der TU Hamburg-Harburg lesen für Jugendliche
17-19 Uhr
Kerim Pamuk (Allah verzeiht, der Hausmeister nicht) und Hamburger Bibliothekare LIVE!
Auftritte Kerim Pamuk 17.30 und 18.30 Uhr, dazwischen lesen Hamburger Bibliothekare für SIE!
Ort: Phoenix-Center, Hannoversche Straße 86, 21079 Hamburg
Das gesamte Programm zur Bibliothekswoche: www.hamburger-bibliotheken.de

Freitag, 28. Oktober 2011, 18 Uhr
Lesung Klaus G. Saur: „Traumberuf Verleger“
Klaus G. Saur ist einer der erfolgreichsten Wissenschaftsverleger Deutschlands. Er begann seine Laufbahn im väterlichen Verlag für Fachliteratur, den er zu einer der bedeutendsten Agenturen für Wissenschaft, Bibliotheken und neue Informationsstrukturen entwickelte. Nach dem Verkauf seines international agierenden K.G.Saur-Verlages an Reed-Elsevier leitete er den de Gruyter Verlag. Kultur-, Buchhandels- und Bibliothekspolitik wurden seine zweite Leidenschaft. Unermüdlich arbeitet er am Aufbau einer demokratischen Wissensgesellschaft – auch, um Lehren aus der Geschichte seiner Familie zu ziehen.
Im Gespräch stellt Klaus G. Saur seine gerade im Verlag Hoffmann und Campe erschienene Autobiographie vor. Die Fragen stellt Prof. Birgit Dankert, die mit K. G. Saur in Gremien und Projekten über viele Jahre zusammen gearbeitet hat.
Eine Veranstaltung im Rahmen der 4. bundesweiten Bibliothekswoche 2011 „Treffpunkt Bibliothek“.
Mitveranstalter ist die Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg e.V.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Sonnabend, 29. Oktober 2011
„Nacht des Wissens“ - die Bibliothek präsentiert:
„Hamburg im Netz“ – Fischzüge durch die digitalen Hamburg-Sammlungen der Stabi.
Für die Nacht des Wissens 2011 rückt die Stabi ihre Hamburg-Sammlung in den Vordergrund, genauer: die digitalen Quellen zu Hamburg – die historischen Karten und Ansichten, die Adressbücher, Zeitschriften und Bücher. Erstmals zu sehen: Beispiele aus der Portraitsammlung. Mit ihrem neuen Portal „HamburgWissen Digital“ fasst die Stabi auch alle anderen Internetressourcen zu Hamburgs Geschichte und Landeskunde unter einer Such-Oberfläche zusammen: von der Hamburg-Bibliographie über Archiv-Findbücher, die Parlamentsdokumentation, Bildarchive, Statistikdaten bis hin zu Museumsobjekten. Dazu kommen weitere attraktive Angebote für Liebhaber der Hansestadt.
Unsere Experten führen Sie in diese Angebote ein – und dann können Sie an bereitstehenden PCs im Hamburg-Lesesaal alles ausprobieren, Sie können ihre Themen mitbringen und sich beraten lassen, Sie können nachfragen und Premieren-Angebote erstmals testen. Dabei lernen Sie auch den Stabi-
Verlag Hamburg University Press näher kennen.

17, 21, 23 Uhr: Hamburgs Adressbücher: erstklassige historische Fundgruben
„Was hatte Opa Jonny eigentlich für Nachbarn? Seit wann war Heinrich Heine in Hamburg? Wieviele Frisörinnen gab es hier 1910? Wie oft fuhr 1880 die Pferdebahn Altona-Hamburg?“ Fragen über Fragen, die die Adressbücher zuverlässig beantworten. Von uns bekommen Sie Tipps und Tricks für
die Suche.

18 Uhr: Die Stabi als Landesbibliothek: vielfältig, bunt, fundiert
Seit 1696 liefern uns Hamburger Verlage ihre Publikationen. Dazu kaufen wir alles zum Thema Hamburg. „Literatur über Ihren „Lieblingshamburger“?“ Tipp: die Hamburg-Bibliographie! Der Hamburg-Lesesaal bietet Lesestoff zu allen Facetten der Stadt. Plakate und Flyer geben Infos zu Hamburgs Kulturleben.

18 Uhr: Der Schatz im Turm – Kinderführung bei der „Nacht des Wissens“
„Wie viele Bücher stehen in der Stabi? Wo sind die alle untergebracht? Und wie alt ist das älteste?“ Spannende Fragen zu den Büchern und Medien der Stabi werden bei der Kinderführung gestellt und beantwortet. Seht eines unserer ältesten Bücher im Original: das Elfenbeinevangeliar!

19 Uhr: HamburgWissen Digital - das Tor zu Hamburg
Hamburg - eine Stadt, über die es viel zu wissen gibt. Mit HamburgWissen Digital entsteht zurzeit ein Themenportal zur Geschichte und Landeskunde der Hansestadt. Sie haben bei uns exklusiv die Möglichkeit, das Portal vor Ort erstmalig auszuprobieren. HamburgWissen Digital - das Tor zur Hansestadt.

20, 22 Uhr: Der Wissensspeicher von innen: Führung durch die Stabi
Über drei Millionen Bücher! Aber wo sind sie denn? In der Führung können Sie hinter die Kulissen der Stabi schauen, in den Magazinen unter und über der Erde sehen, wo die Bücher untergebracht sind und wie sie zu den Lesern gelangen. Vom Dach des Bücherturms aus öffnet sich der Blick auf Hamburg.

20 Uhr: Hamburg im Zeitraffer: Karten, Stadtansichten, Portraits
Wie sich Hamburgs Erscheinungsbild im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat, können Sie auf unseren digitalisierten Karten und Stadtansichten verfolgen. Wer sich für die Hamburger Berühmtheiten früherer Zeiten interessiert, kann in der frisch digitalisierten Portraitsammlung stöbern.

22 Uhr: Hamburg University Press und digitale Hamburg-Zeitschriften
Generationen von Hamburger HistorikerInnen haben ihre Heimat erforscht – reiche Ausbeute bieten online die Zeitschriften der Geschichts- und Bürgervereine, Stadtteilarchive und Museen. Weitere Erkenntnisse zur lokalen Geschichte offeriert gedruckt und digital der Stabi-Verlag Hamburg University
Press.

Orte: Führungen: Treffpunkt im Foyer, alle anderen Veranstaltungen: Hamburg-Lesesaal (2. Etage)
nachtdeswissens.hamburg.de


September 2011

Im September 2011

Mittwoch, 7. September 2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 13. September 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Dienstag, 13. September, bis Freitag, 16. September 2011
Jahrestagung der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Dokumentationszentren (AIBM), Gruppe Bundesrepublik Deutschland
Im Mittelpunkt der Tagung, die rund 150 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus Musikeinrichtungen in Deutschland und den angrenzenden Ländern besuchen, stehen Vorträge zur zeitgemäßen, nutzerorientierten Entwicklung von Katalogen und anderen Rechercheinstrumenten. Hinzu kommen Beiträge zum aktuellen Hamburger Musikleben und zur Musikgeschichte der Stadt sowie Workshops, Schulungen und Führungen. Abgerundet wird die Tagung durch ein ausgewähltes kulturelles Programm.
Programm unter www.aibm.info. Anmeldung und Informationen unter sekretaerin@aibm.info
Ort: Lichthof im Altbau, Vortragsraum und Konferenzraum

Dienstag, 20. September 2011, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „ÜberLeben im Exil – Joachim Lackner und Suse Odel Chotzen“.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Mittwoch, 21. September 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: Das erste Hamburger Adressbuch 1787
Kopieren, verbessern, diversifizieren, expandieren – mit diesen Innovationsrezepten ging vor 225 Jahren der gelernte Kaufmann, Buchdrucker und Verleger Johann Heinrich Hermann (1750-1821) daran, sein „Neues Hamburgisches Addres-Buch“ zu begründen, das mit seinem jährlichen Erscheinen zu einer bis 1966 reichenden Erfolgsgeschichte geworden ist. 1786 eröffnete Hermann sein Comptoir am Fischmarkt 10, und sein erstes Adressbuch war das „auf das Jahr 1787“. Dieses wird – mit Seitenblicken auf die Vorgänger und die weitere Entwicklung in den ersten Jahren des Bestehens – von Ulrich Hagenah, dem Leiter des Bereichs Landesbibliothek, vorgestellt.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Mittwoch, 21. September 2011, 18 Uhr
Dr. Inge Grolle: „Glückel von Hameln“. Jüdisches Leben im 17. Jahrhundert
Für ihre Kinder hat die Perlenhändlerin Glikl bas Judah Leib („Glückel von Hameln“) ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben, wenn sie in den Nächten vor Trauer über den Tod ihres Mannes verzweifelte. In jiddischer Sprache verfasst, wurde der Text 200 Jahre später übersetzt und gilt seitdem als einzigartige Quelle für die Erforschung des Alltagslebens der aschkenasischen Juden in Hamburg. Wir erfahren, was ihnen erlaubt oder verwehrt war, wie sie ihren Handel und ihr Familienleben gestalteten. In ihren Bericht flicht Glikl viele Geschichten aus dem literarischen Fundes ihrer Zeit ein, die einen atmosphärischen Eindruck vermitteln.
Inge Grolle, Dr. phil., hat populäre und wissenschaftliche Arbeiten zur Hamburger Sozial- und Geschlechtergeschichte verfasst.
Verein für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.


Juli/August 2011

Im Juli / August 2011

Mittwoch, 6. Juli 2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 12. Juli 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Mittwoch, 13. Juli 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: Stammbuch von Paul Langermann Exponat des Monats Juli ist das Stammbuch des Hamburger Kaufmanns und Senators Paul Langermann, das dieser von 1614 bis 1617 führte. Den kostbaren Band erwarb die Staats- und Universitätsbibliothek 2010. Er enthält zahlreiche handschriftliche Stammbucheinträge und Wappen-darstellungen von Freunden und Gefährten Langermanns, dazu eine bunte Sammlung von kostbar kalligraphierten Seiten, Gouachen und Kupferstichen, sogar einen signierten Scherenschnitt (Cornelia de Bobbelar).
Die Themen der gesammelten Szenen sind weit gespannt: Neben mehreren kleinen Kupferstichserien zum Leben Christi, der Apostel und Evangelisten von Adrian Collaert (1560-1618) hat Langermann über ein Dutzend höchst farbenfrohe Gouachen zu antiken Themen (Troja) seinem Stammbuch eingefügt – bis hin zum „Frauenfang“, einer damals beliebten Genreszene der „Stammbuchkupfer“.
Die Neuerwerbung ergänzt die bereits vorhandenen Stammbücher der Verwandten Paul Langermanns, Lucas (1625-1686) und Lorenz Langermann (1645-1649). Das Stammbuch ist im Original zu sehen und wird vom Kurator der Handschriften der Bibliothek, Dr. Hans-Walter Stork, vorgestellt.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Mittwoch, 27. Juli 2011, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Susanne Theumer – WELT IM KOPF. Zeichnungen, originalgraphische Bücher und Mappen zu Literatur“
Begrüßung: Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Bibliothek. Einführung: Prof. Dr. Inge Stephan und Prof. Dr. Hans-Gerd Winter. Die Künstlerin ist anwesend.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Mittwoch, 3. August 2011, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 9. August 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Mittwoch, 17. August 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: Hermanns Schlacht
Friedrich Gottlieb Klopstocks (1724-1803) im Jahr 1769 erschienenes Drama Hermanns Schlacht erfuhr große Wertschätzung durch die Zeitgenossen und stellte den „Dichter des Hermann“ über Nacht neben den „Sänger des Messias“. Ein Arbeitsexemplar des Autors mit eigenhändigen Veränderungen und Ergänzungen für eine unvollendete zweite Fassung befindet sich im Klopstock-Nachlass, den die Staatsbibliothek im Jahr 1950 aus Privatbesitz erworben hat. Dieses Arbeitsexemplar – ein sehr wichtiger Textzeuge für die Neu-Edition von Hermanns Schlacht im Rahmen der Hamburger Klopstock-Ausgabe – präsentiert der Leiter der Klopstock-Arbeitsstelle und Kurator der Nachlässe, Dr. Mark Emanuel Amtstätter, als Exponat des Monats August.
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1


Juni 2011

Im Juni 2011

Mittwoch, 1. Juni 2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 1. Juni 2011, 18 Uhr
Dr. Heike Talkenberger: Zwischen Abenteuer und Gefängnis. Die Autobiographie des Betrügers Luer Meyer (1833–1855)
Luer Meyer betrog Pastoren, Handwerker und Kaufleute, wanderte hinter Gitter – und hinterließ uns einen spannenden Lebensbericht. Den Anstoß zu diesem Bericht gab der Gefängnisreformer Friedrich Heinrich Wilhelm Hoyer in Vechta, doch verfasst hat Meyer seine Autobiographie im Zuchthaus in Hamburg. Er schildert anschaulich seine kriminelle Karriere und seine Erlebnisse in diversen Gefängnissen, sei es in Bremen, in Hameln und Vechta sowie schließlich in Hamburg. Der Vortrag wird das individuelle Schicksal Meyers in den Rahmen der Kriminalitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts und der Gefängnisreform stellen.
Dr. Heike Talkenberger ist Archivarin und Redakteurin der Geschichtszeitschrift DAMALS in Stuttgart. Sie hat die Autobiographie Luer Meyers ediert und arbeitet derzeit zur Kriminalitäts- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Dienstag, 14. Juni 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Mittwoch, 15. Juni 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats
Als Exponat des Monats Juni präsentiert Gabriele Urban, Kuratorin der Karten der Bibliothek, das Meisterwerk von Sir Robert Dudley, Duke of Northumberland: Dell'Arcano del Mare. Firenze, Onofri, 1646-1647. 6 Teile in 3 Bänden. Signatur: KS 323/902.
Dell'Arcano del Mare (Das Geheimnis der See) des Engländers Robert Dudley (1574-1649) ist ein sechsteiliges, in italienischer Sprache verfasstes Traktat über Navigation, Schiffbau und Seekriegskunst. Sein letzter Teil, ein Seeatlas, ist eines der wichtigsten Werke der europäischen Kartographie und eines der wertvollsten unserer Kartensammlung. Es handelt sich dabei nicht nur um den ersten Seeatlas eines Engländers, sondern auch um den ersten gedruckten See-Weltatlas. Die 131 sehr genauen Karten der Weltmeere, von Dudley selbst nach eigenen Erkenntnissen und den aktuellsten Beobachtungen gezeichnet, sind alle in der damals noch neuen Merkatorprojektion gehalten. Sie wurden von dem Florentiner Meister Antonio Francesco Lucini (1610 - nach 1661) in einem klaren, eleganten Stil gestochen, der in seiner Schlichtheit in der Kartographie einzigartig ist.
Ort. Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Dienstag, 28. Juni 2011, 14 Uhr
3. Hamburger Lehrpreisverleihung
Die Qualität der Lehre zu steigern, ist eine der zentralen wissenschaftspolitischen Herausforderungen der Gegenwart. Mit der Verleihung des Hamburger Lehrpreises setzt der Hamburger Senat ein deutliches Zeichen, um hervorragende Lehre zu würdigen und anzuerkennen. Der Lehrpreis wird dieses Jahr zum dritten Mal in Folge verliehen. Insgesamt 14 Einzelpreise – ein Preis pro Hochschule bzw. Fakultät und mit jeweils 10.000 Euro dotiert – stehen zur Vergabe an. Ausgezeichnet werden innovative Lehrleistungen oder Lehrvorträge an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich die Studierenden. Eine hochschulinterne Jury unter Beteiligung der Studierenden bewertet zunächst die Nominierungsvorschläge. Die beiden erstplatzierten Vorschläge werden dann an ein hochschulübergreifendes Preisgericht unter dem Vorsitz der Senatorin für Wissenschaft und Forschung weitergeleitet. Dieses entscheidet dann über die Vergabe der Einzelpreise. Die Idee zur Einrichtung eines Hamburger Lehrpreises geht zurück auf ein Bürgerschaftliches Ersuchen.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, Eintritt frei

Dienstag, 28. Juni 2011, 19 Uhr
Exil und Exilforschung: Aspekte ihrer Aktualität
Lesung und Podiumsdiskussion
Lesung: Ursula Krechel: Shanghai fern von wo (Roman 2008)
Anschließend: Podiumsdiskussion mit Ursula Krechel, Aris Fioretos, Susanne Komfort-Hein. Moderation: Doerte Bischoff
Vom Nationalsozialismus vertrieben flohen 1933-1945 Tausende ins Exil, darunter die bis heute bekanntesten Autoren und Autorinnen ihrer Zeit wie Thomas und Heinrich Mann, Anna Seghers, Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Else Lasker-Schüler u.v.a. Die Bedingungen der oft einer Odyssee durch viele Länder ähnelnden Flucht sowie des Lebens und Schreibens im Exil hat die Exilforschung seit den 1970er Jahren minutiös rekonstruiert und beschrieben, wobei die Sicherung der Spuren der Verfolgten vielfach als antifaschistisches Engagement begriffen wurde. Nach der Wende und im Zuge diverser wissenschaftlicher Paradigmenwechsel wurde seit Mitte der 1990er Jahre immer wieder die Frage gestellt, ob die Exilforschung in dieser Ausrichtung weiter bestehen kann bzw. sollte. Während in dieser Zeit die wissenschaftliche Aufmerksamkeit auf das Exil zurückging, zeichnet sich aktuell ein neues Interesse für Phänomene, Konditionen und Schreibweisen des Exils im weiteren Sinne ab, wobei auch die ‚klassische‘ Exilepoche vor dem Horizont von Diskussionen über Massenmigration, Staatenlose, aber auch von Transkulturalität, Transnationalität und hybriden Identitäten in neuem Licht erscheint. Zur Diskussion stehen Fragen nach Möglichkeiten und Formen des Umgangs mit dem Exil 1933-45, nach seinem Fortwirken in der Gegenwart, insbesondere der Gegenwartsliteratur, nach Phasen kultureller Erinnerung und wissenschaftlicher Paradigmen und zum Für und Wider einer Ausweitung der Perspektive auf allgemeine Exilstudien.
Eine Veranstaltung der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur unter ihrer neuen Leiterin Prof. Dr. Doerte Bischoff
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, Eintritt frei


Mai 2011

Im Mai 2011

Mittwoch, 4. Mai 2011, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen
zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 4. Mai 2011, 18 Uhr
Prof. Dr. Ursula Büttner: Stabile Demokratie oder „Hamburger Verhältnisse“.
Hamburgs erste demokratische Verfassung in der Bewährungsprobe
Im Vergleich zum Deutschen Reich zeichnete sich Hamburg in der Weimarer Republik durch ein ungewöhnliches Maß an politischer Kontinuität aus, bis es 1931 keine parlamentarische Mehrheit für einen demokratischen Senat mehr gab und auch hier bis zum März 1933 geschäftsführend regiert werden musste. In dem Vortrag wird die Frage gestellt, ob besondere  verfassungsrechtliche Strukturen größere politische Stabilität ermöglichten und weshalb auch die Hamburger Verfassung von 1921 gegen die Feinde der Demokratie nur begrenzten Schutz bieten konnte. 90 Jahre nach der
Verabschiedung soll damit an Hamburgs erste demokratische Verfassung erinnert werden.
Prof. Dr. Büttner ist Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und apl. Professorin am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Sie ist eine weit über Hamburg hinaus anerkannte Spezialistin für die Weimarer Republik.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Dienstag, 10. Mai 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Mittwoch, 11. Mai 2011, 18 Uhr
"O Mensch, gib acht!" Gustav Mahler am Hamburger Stadttheater 1891-1897
Hamburger "Sonntagsmusiken" zu Gast in der Stabi
In der Reihe "Stabi beflügelt“ stellt der Hamburger Pianist Dietmar Joseph, Initiator der Konzertreihe "Sonntagsmusiken", in einem Gesprächskonzert zum 100. Todestag von Gustav Mahler die Hamburger Zeit des Komponisten in den Mittelpunkt.
Gustav Mahler war von 1891-1897 am Hamburger Stadttheater als Erster Kapellmeister engagiert. Hier entstanden seine ersten 3 Sinfonien, hier wurden seine schon früher komponierten "Lieder eines fahrenden Gesellen" uraufgeführt. Trotz großer künstlerischer Erfolge wurde Mahler in Hamburg nie heimisch. Seine Taufe im Kleinen Michel öffnete ihm – in der zunehmend antisemitisch eingestellten Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts - die Türen zur Direktion der Wiener Hofoper ab 1897.
Elisabeth Wöllert (Mezzosopran) und Dietmar Joseph (Klavier und Moderation) werden über diese Zeit erzählen und die "Lieder eines fahrenden Gesellen", Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn", die Soli
der zweiten und dritten Sinfonie und einige Schubert-Lieder musizieren.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Mittwoch, 18. Mai 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats
Hans Henny Jahnn: Fluss ohne Ufer
Hans Henny Jahnns (1894-1959) großer Roman Fluss ohne Ufer erschien zwischen 1949 und 1961.
Die in der Werkausgabe 1986 erschienene Neuausgabe des Romans legt zwar den Erstdruck zum Großteil zugrunde, bezieht jedoch erstmals auch die im Nachlass des Autors vorhandene hand- und maschinenschriftliche Überlieferung mit ein.
Nun ist es 2010 gelungen, als Ergänzung des seit 1968 in der Staats- und Universitätsbibliothek aufbewahrten Jahnn-Nachlasses die noch bei den Erben verbliebenen restlichen Nachlassbestände nach Hamburg zu holen. Neben Jahnns Bibliothek, Notenmanuskripten, Architekturzeichnungen,
vielen Briefen und Lebensdokumenten befinden sich darunter auch korrigierte Typoskript-Vorstufen sowie Teile der Druckfahnen zum Roman.
Als Exponat des Monats Mai präsentiert Dr. Mark Emanuel Amtstätter, Kurator der Nachlässe in der Bibliothek, an einem Beispiel aus Fluss ohne Ufer den textgenetischen Weg von der Handschrift zum fertigen Druck.
Ort. Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Mittwoch, 18. Mai, 18 Uhr
Prof. Dr. Claudia Schnurmann: Die schottisch- hamburgische Familie Parish als Retter der jungen USA 1776 bis 1813
Die jungen Vereinigten Staaten von Amerika haben der schottisch-hamburgischen Familie Parish manches zu danken: Erst versorgte sie der Patriarch John Parish senior in den 1770er Jahren mit Gütern, die die Armee George Washingtons für den Krieg gegen Großbritannien dringend benötigte,
dann rettete John Parishs Sohn David 1813 die USA mit einem großzügigen Kredit vor dem Staatsbankrott während des englisch-amerikanischen Krieges 1812 bis 1814. Der Vortrag beschäftigt sich mit den US-amerikanischen Interessen dieser für die Hamburger Handelsgeschichte bedeutsamen Familie.
Prof. Dr. Claudia Schnurmann lehrt nordamerikanische und atlantische Geschichte der Neuzeit an der Universität Hamburg, wobei ihr besonderes Forschungsinteresse den atlantischen Verbindungen von Hamburger Bürgern im 19. Jahrhundert gilt.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Mittwoch, 18. Mai, 19.30 Uhr
Tiefe Gefühle, Charme und Witz - Hommage an die Oper und die Liebe
Präsentation von Lea Singers neuem Roman „Der Opernheld“
Wenn die Liebe zur italienischen Oper so mächtig wird, dass nichts anderes mehr in deinem Kopf Platz hat, dann musst du dieser Liebe folgen. Moritz Redder hat sich entschieden: Sein Leben gehört der Oper…
Lea Singer promovierte in Kunstgeschichte, Musik- und Literaturwissenschaft. Sie lebt und arbeitet als Sachbuchautorin und Publizistin in München. Zu ihren hoch gelobten Romanen gehören Das nackte Leben (2005) über das Schicksal der Konstanze Mozart, Vier Farben der Treue (2006), welcher 1935
in Salzburg spielt, Mandelkern (2007), eine weibliche Doktor-Faustus-Geschichte, und zuletzt Konzert für die linke Hand (2008) über das Leben des einarmigen Pianisten Paul Wittgenstein.
Der Schauspieler Axel Milberg liest aus dem Roman, moderiert von Annemarie Stoltenberg.
Eine Veranstaltung des Hoffmann und Campe Verlags gemeinsam mit der Hamburger
Autorenvereinigung
Anmeldung unter 040-44188-262 oder hocabuch.presse@hoca.de
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Sonnabend, 28. Mai 2011, 18 Uhr
„Und in Begeistrung auf Lieder sinnen“ - Der Lyriker Klopstock
Buchpräsentation: „Oden und „Geistliche Lieder“
Das Erscheinen dieser Bände der „Hamburger Klopstock-Ausgabe“ Ende 2010 ist Anlass, an den Lyriker Klopstock zu erinnern. Professor Dr. Jürgen Stenzel wird ausgewählte Oden rezitieren, Frau Dr. Magda Marx-Weber einen Vortrag über Oden-Vertonungen halten („ein sehr verliebter Liebhaber der Musik“) und Laura Bolognesi über das Thema „Klopstocks Geistliche Lieder zwischen alten Melodien und neuen Vertonungen“ sprechen. Zeitgenössische Vertonungen von zwei Oden (Gluck) und von drei Geistlichen Liedern werden von Jennifer Rödel (Sopran), Marie Sophie Richter (Alt), Julian Rohde (Tenor) und Thorsten Schuck (Bass), begleitet von Laura Bolognesi am Flügel, zu Gehör gebracht.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Montag, 30. Mai 2011, 13.30-17.30 Uhr
Bild – Objekt – Handlung: Medialität und Kommunikation in frühneuzeitlichen Kontaktzonen Lateinamerikas und Asiens
Ein Workshop der Emmy-Noether-Forschergruppe "Text, Bild, Performanz: Wandel und Ambivalenz kultureller Ordnungen in kolonialen Kontaktzonen" der Universität Hamburg.


April 2011

Im April 2011

Mittwoch, 6. April 2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 7. April 2011, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Schauplatz Hörspiel – Bilder, Töne, Technik“
Begrüßung: Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Bibliothek und Dr. Willi Steul, Intendant Deutschlandradio. Einführung in die Ausstellung: Stefanie Hoster, Leiterin Hörspiel / Produktion Wort Deutschlandradio Kultur, Prof. Joseph Hoppe, stellv. Direktor Deutsches Technikmuseum Berlin.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Anmeldung erbeten per Mail: marion.schwarzkopf@dradio.de, per Fax: 030/85036168.

Donnerstag, 7. April 2011, 19 Uhr
Hörspielpräsentation „Vater, Mutter, Zuckerstreuer“
(Deutschlandradio Kultur, 2009) in 5.1 Surround-Technik in Anwesenheit der Autorin Patricia Görg, diesjährige TAGEWERK-Stipendiatin der Hamburger Rinke Stiftung, sowie der Regisseurin Christiane Ohaus.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Anmeldung erbeten per Mail: juergen.edelmann.fm@dradio.de, per Fax: 030/85036168.

Samstag, 9. April 2011, 19 Uhr
Lesung: Hubertus Meyer-Burckhardt: Die Kündigung
Was passiert, wenn einem der Lebensinhalt genommen wird? Im Fall von Top-Manager Simon Kannstatt reißt der Verlust seines Jobs ihm den Boden unter den Füßen weg. Haltlos strandet er in der Vielflieger-Lounge an Züricher Flughafen, um von dort aus dnnn doch noch einmal abzuheben: in Richtung New York und zurück in jene Zeit des Rock’n Roll, als das Leben noch offen und ein Abenteuer war.
Moderation: Catarina Felixmüller
Eine Veranstaltung der Vattenfall Lesetage. Eintritt: 7 Euro, Karten unter www.vattenfall.de/lesetage
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

Dienstag, 12. April 2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Mittwoch, 20. April 2011, 16.15 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats
Für den April hat der Kurator der Handschriften in der Staats- und Universitätsbibliothek, Dr. Hans-Walter Stork, die kostbar illuminierte Bilderhandschrift Cod. in scrin. 1 ausgewählt, das Fragment eines Lektionars für den Zisterzienserorden aus der Zeit um 1250. Von ursprünglich drei Bänden sind nur noch 25 Blätter erhalten; darunter Buchmalereien allerhöchster Qualität. Vermutlich gaben diese Miniaturen dem Frankfurter Sammler Zacharias Conrad von Uffenbach (1683-1734) Anlass, die Einzelblätter 1718 auf der Frankfurter Buchmesse zu erwerben.
Besondere Aufmerksamkeit wird der ganzseitigen Miniatur des aus dem Grabe auferstehenden Christus geschenkt.
Der Hamburger Codex entstammt einer am Mittelrhein ansiedelten Buchmalereiwerkstatt, die einige Jahre zuvor das Prunkevangeliar für den Mainzer Dom anfertigte.
Das Exponat wird auf seine ikonographische und kunsthistorische Aussage befragt und ist im Original zu sehen.
Ort. Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1


März 2011

Im März 2011

Mittwoch, 2.3.2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 2.3.2011, 18 Uhr
PD Dr. Kirsten Heinsohn: Geschichte und Aktualität der Frauenbewegung
Am 16. März 1919 fand die erste demokratische Wahl zur Bürgerschaft in Hamburg statt, an der auch alle erwachsenen Frauen teilnehmen konnten. Das Wahlrecht für Frauen war damals ein großer Erfolg der Frauenbewegung. Heute hinterfragt niemand mehr die Beteiligung von Frauen an der Politik – ist die Frauenbewegung also überflüssig geworden? Der Vortrag wird die Themen der ersten Frauenbewegung in Hamburg von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1933 vorstellen, um zu zeigen, dass vieles auch heute noch aktuell ist.
PD Dr. Kirsten Heinsohn, Mitglied im Vorstand des VHG, arbeitet am Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und hat über die Hamburger Frauenvereine im 19. Jahrhundert promoviert.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Dienstag, 8.3.2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-3371

Dienstag, 15.3.2011, 12 Uhr
Start des Blogs Hamburgische Geschichten
Die Hamburger Geschichtslandschaft erhält eine neue Medienplattform: Das Geschichtsblog und -Podcast Hamburgische Geschichten präsentiert ab März 2011 unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichten aus der Vergangenheit Hamburgs.
Das Onlineangebot wurde von Studierenden der Universität Hamburg konzipiert und versteht sich als Medienplattform für Hamburger Geschichte aus allen Bereichen und Epochen. Autoren aus historisch engagierten Institutionen der Hansestadt wie der Universität Hamburg, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte oder den Geschichtswerkstätten werden hier in regelmäßigen Abständen Geschichten aus der bewegten Vergangenheit Hamburgs erzählen. Das Themenspektrum reicht von der
Geschichte der Hochbahn im Nationalsozialismus bis hin zur Situation der Hafenarbeiter im Wandel der Zeit.
Darüber hinaus laden die Hamburgischen Geschichten die Bürger der Stadt ein, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen – als Kommentatoren unserer Autoren-Stücke oder sogar mit eigenen Beiträgen, die nach redaktioneller Prüfung und Absprache hier veröffentlicht werden können.
Zum Start der Hamburgischen Geschichten stellt die Redaktion das neue Angebot der Öffentlichkeit in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg vor.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Mittwoch, 16.3.2011, 16 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats
Hamburgs Klage über das Ableben Ihro Römisch-Kayserlichen Majestät Carls des Siebenden
Am 14. März 1745 erklang auf Anordnung des Hamburger Senats in den Vormittagsgottesdiensten aller fünf Hauptkirchen eine Trauermusik auf den Tod des am 20. Januar verstorbenen Kaisers Karl VII., Herrscher des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, dem Hamburg als Freie Reichsstadt unmittelbar unterstand. Die Musik stammte von dem damaligen Hamburger
Kirchenmusikdirektor Georg Philipp Telemann (1681–1767), der Text von Pastor Joachim Johann Daniel Zimmermann (1710–1767).
Eines der wenigen erhaltenen Exemplare des zu diesem Anlass erstellten Textdruckes – Hamburgs Klage über das Ableben Ihro Römisch-Kayserlichen Majestät Carls des Siebenden – wird in der Rara- Sammlung der Stabi verwahrt. Es steht exemplarisch für eine Vielzahl solcher Gelegenheitsdrucke, die (heute oft nur noch als Einzelstücke) jeder für sich ein besonderes Ereignis wie Geburt, Hochzeit, Tod, Amtseinführung, Einweihung, Ehrung, Jubiläum, Gedenktag, politische, kirchliche, akademische oder institutionelle Feier dokumentierten und eine oft interessante Geschichte erzählen.
Parallel zu dem als Exponat des Monats gezeigten Textdruck erscheint im März die Erstaufnahme der Telemann-Zimmermannschen Trauermusik für Kaiser Karl VII. im Rahmen der CD-Reihe Musica sacra Hamburgensis 1600–1800 (cpo).
Die Sondersammlungen präsentieren als virtuelle Ausstellung auf der Website der Stabi regelmäßig ein „Exponat des Monats“ aus ihren Beständen. Immer am dritten Mittwoch des Monats können Sie außerdem das originale Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal in Augenschein nehmen und sich von den zuständigen Experten erläutern lassen.
Ort. Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1

Mittwoch, den 23. 3., 18 Uhr
Michael Propfe: Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg – gestern und heute
Mit dem Sparvorhaben des Senats vom September 2010 wurde ein Theater attackiert, dessen „Siege und Niederlagen zu dem Grandiosesten zählen, was man in der deutschen Theaterlandschaft kennt“.
So formulierte es Tom Stromberg, der ehemalige Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Gegründet im Jahre 1900 von 84 Hamburger Bürgern, die das Kapital zur Errichtung des Hauses in der Kirchenallee aufbrachten, ist es das größte deutsche Theater und eine hamburgische
Institution. In seiner Geschichte spiegeln sich die Höhepunkte wie die Krisen der Bühnenkunst, bewegt von der unablässigen Neuerkundung der Möglichkeiten und Aufgaben des Theaters, seines Ortes in der Stadt und in der überregionalen Theaterszene. Der Blick zurück führt zu der Frage nach
den ästhetischen Strategien, den Angeboten und Herausforderungen, mit denen das Theater sich in der Gesellschaft der Gegenwart positioniert.
Michael Propfe ist langjähriger Chefdramaturg des Deutschen Schauspielhauses.
Verein für Hamburgische Geschichte in Koooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort. Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei


Februar 2011

Im Februar 2011

Mittwoch, 2.2.2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 8.2.2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5846

Dienstag, 8.2.2011, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „La vida desatenta – Homenaje a Miguel Hernández“
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei

Mittwoch, 16.2.2011, 16 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats
Die Sondersammlungen präsentieren als virtuelle Ausstellung auf der Stabi-Webseite regelmäßig ein „Exponat des Monats“ aus ihren Beständen. Immer am dritten Mittwoch des Monats können Sie außerdem das originale Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal in Augenschein nehmen und sich
von den zuständigen Experten erläutern lassen.
Im Februar wird eine jüngst erworbene Ausgabe des seltenen, in seiner Art ersten deutschen Schulatlas’ gezeigt, dessen Herstellung Mitte des 18. Jahrhunderts als eines der erfolgreichsten Projekte der Berliner Akademie der Wissenschaften galt. Verantwortlich für die Herausgabe war der wohl begnadetste Mathematiker des 18. Jahrhunderts: Leonhard Euler (1707-1783) - u.a. Begründer der Graphentheorie, Liebhaber des magischen Quadrats, eines Vorläufers des heutigen Sudoku und Namensgeber für zahlreiche mathematische Symbole (z.B. Pi, e, i, Summenzeichen).
Ort. Handschriftenlesesaal (1. Etage, Eingang Lesesaal 1)

23., 24., 25., 26.2., 19 Uhr
Gastspiel des Theaters in der Speicherstadt
SPEICHERSTADT STORY
Die Geschichte der Entstehung der Hamburger Speicherstadt - eine musikalische Bilderreise.
Wussten Sie, dass Hamburg schon einmal eine HafenCity hatte? Wussten Sie, dass der ‚Sprung über die Elbe’ bereits 1883 diskutiert wurde? Und was der Kölner Dom mit Hamburg zu tun hat ?
„Gibt es wohl in ganz Hamburg ein hübscheres Bild, als ihr dort vor Augen habt? Seht die wunderlichen alten Häuser mit ihren stattlichen der Straße zugekehrten Giebeln, sehen sie nicht äußerst wohnlich und behaglich aus?“ (Paul Hertz, Unser Elternhaus)
Das wirkliche Leben ist spannend, und seine Geschichte auch. Schauspieler und Musiker präsentieren in diesem mitreißenden Dokumentarstück die Originalquellen, wie es zum Bau der heutigen Speicherstadt kam. Das streitbare Für und Wider um Hamburgs seinerzeit größtes Stadtentwicklungsprojekt bildet sich in Bürgerschaftsprotokollen, Schriftverkehren des Senats, Privatbriefen und zahlreichen Artikeln der zeitgenössischen Presse lebhaft ab. Lieder der Zeit, dazu viele neue Songs und Balladen, begleiten die Bildfolge einer ungemein schönen Handelsrepublik am Wasser, deren Quartiere durch Fernkaufleute, Glaubensflüchtlinge und die Menschen am alten Hafen geprägt war.
Die Geschichte wird nicht nacherzählt, sie erzählt sich selbst: Direkt, bunt, kontrovers, detailreich und sehr, sehr hamburgisch. Ein Theaterabend wie eine lebende, sprechende, verzaubernde Bibliothek.
Präsentiert wird die SPEICHERSTADT STORY von Ensemblemitgliedern des THEATER IN DER SPEICHERSTADT. Die erfolgreichste Produktion ist „Der Hamburger Jedermann“, der bereits zum Klassiker geworden ist.
Konzept, Buch, Bildsequenzen: Michael Batz, Musik: Markus Voigt, Sprecher/ Gesang: Michael Bideller, Jörg Gillner, Oliver Hermann, Patricia Riekhoff, Erik Schäffler, Markus Voigt, Organisation: Cornelia Bock, Technik: HG-Technik S. Hamann
Vorverkauf: Theater in der Speicherstadt, Tel.: 3696237, Abendkasse (19,50€, erm. 15€)
Ort: LICHTHOF im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee


Januar 2011

Im Januar 2011

Mittwoch, 5.1.2011, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in einer knappen Stunde einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 11.1.2011, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-5846

Mittwoch, 12.1.2011, 18 Uhr
Dr. Hans-Ulrich Wagner: Wilmenrod, Waldhagen und das Walross Antje. Über Rundfunkprogramme aus Hamburg und warum sich Historiker mit Medien und Gedächtnis beschäftigen. Vortrag
Medien prägen unsere Erinnerung entscheidend mit; Programmangebote tragen dazu bei, Bilder der Vergangenheit zu konstruieren und sie zu tradieren. Die so genannte „Public History“ widmet sich dem Rundfunk als Speicher- und Vermittlungsmedium. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsansätze stellt der Vortrag konkrete Untersuchungen zur Hamburger Rundfunkgeschichte der ersten Nachkriegsjahrzehnte vor und gibt Einblick in das Zusammenspiel von geschichts- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen.
Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg und leitet dort die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland.
Verein für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Freitag, 14.1.2011, 18 Uhr
Stabi beflügelt: Präsentation von Neuerwerbungen für das Brahms-Archiv, dazu erklingt der neue Steinway-Flügel
Die Stabi konnte 2010 wertvolle Handschriften und Musikdrucke aus in Familienbesitz verbliebenen Nachlassteilen des Hamburger Musikers und Brahms-Freundes Theodor Avé-Lallemant (1805–1890) erwerben, darunter Briefe von Brahms, Clara und Robert Schumann, Joseph Joachim und Tschaikowsky sowie ein fragmentarischer Teil des bislang unbekannten Autographs zu Brahms’ Wechsellied zum Tanze (op. 31, 1). Der Musikreferent der Stabi, Dr. Jürgen Neubacher, und Mitarbeiter der Forschungsstelle Kiel der Johannes Brahms Gesamtausgabe präsentieren die bislang unbekannten Dokumente.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von dem Pianisten Cord Garben und der Altistin Jale Papila, die mit ihrem Programm den neuen Flügel der Stabi einweihen werden.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

Mittwoch, 19.1.2011, 16 Uhr
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats
Die Sondersammlungen präsentieren als virtuelle Ausstellung auf der Stabi-Webseite künftig regelmäßig ein „Exponat des Monats“ aus ihren Beständen. Immer am dritten Mittwoch des Monats können Sie außerdem das originale Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal in Augenschein nehmen und sich von den zuständigen Experten erläutern lassen.
Im Januar wird ein kostbar illuminierter Psalter des 13. Jahrhunderts gezeigt, der passend zur Jahreszeit eine Darstellung der Heiligen Drei Könige aufweist (Cod. in scrin. 85).
Ort: Handschriftenlesesaal (1. Etage, Eingang Lesesaal 1)