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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Projektteam

Das Kernteam stellt sich vor…

Das Kernteam des Raumentwicklungsprojekts setzt sich aus festangestellten Mitarbeiter*innen und wissenschaftlichen Hilfskräften der Stabi zusammen. Alle kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und bringen so ihre eigene spezielle Perspektive mit. Es ergibt sich daher ein interdisziplinäres Team mit den Schwerpunkten Bibliothekswesen, Bau und Arbeitssicherheit, Stadtplanung und -entwicklung, Kulturwissenschaften sowie Psychologie. Gleichzeitig bewirkt die Mischung langjähriger und jüngster Anstellungen im Haus eine vielfältige Wahrnehmung des jetzigen Zustands der Stabi und der Perspektiven für das Bibliotheksgebäude. Die Interdisziplinarität zieht sich somit durch fachliche Expertise, Kenntnisse der Stabi und Nähe zur Nutzer*innenschaft aufgrund von unterschiedlichen Tätigkeits- und Altersstrukturen. Diese Durchmischung ist eine bewusste Herangehensweise in solch einem innovativen Projekt, bei dem der Status quo aktiv hinterfragt und aufgebrochen werden soll.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste ein Großteil der Zusammenarbeit ins Digitale verlagert werden. Obwohl Präsenztreffen in unterschiedlichen Konstellationen sehr selten stattgefunden haben, ist trotzdem ein Teamgefühl und ein hohes Maß an Identifikation mit dem Projekt gewachsen. Wichtiger denn je waren vor diesem Hintergrund regelmäßige Meetings, in denen sich zu Projektstand, anstehenden Aufgaben und etwaigen Herausforderungen ausgetauscht wurde. Um tiefer in Diskussionen und Reflexionen einsteigen zu können, werden punktuelle interne Workshops angesetzt, in denen nicht nur Inhalte, sondern auch das Vorgehen des Projekts gemeinsam erarbeitet werden. Die bisherige produktive und konstruktive Zusammenarbeit verdankt sich dem Engagement und Teamgeist einerseits und dem offenen und innovativen Projektdesign andererseits, welcher es allen ermöglicht, eigene Ideen und Denkanstöße einzubringen.

Miriam Green, seit 2020 Projektleiterin des Raumentwicklungsprojekts an der Stabi. Sie studierte Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Humangeografie und Stadtentwicklung an der Leuphana Universität in Lüneburg und schloss 2017 ihr Masterstudium in Urban Studies an der Malmö University ab. Das Studium vertiefte ihr Interesse für soziogeographische und geopolitische Themen. Fragen nach Inklusion und Beteiligung haben sie dabei stets besonders interessiert, weshalb ihr der partizipative Ansatz des Raumentwicklungsprojekts sehr am Herzen liegt.
Als Projektleiterin ist sie neben der Steuerung des Projekts auch für die Konzipierung, Durchführung und Auswertung sämtlicher Beteiligungsformate zuständig. Dabei wird sie von den drei wissenschaftlichen Hilfskräften unterstützt. Zusätzlich leitet sie das Teilprojekt Kontext an.

Olaf Eigenbrodt, seit 2019 stellvertretender Direktor der Stabi. Studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Bochum sowie Münster und absolvierte sein Bibliotheksreferendariat an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach verschiedenen Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen Bau und Benutzung im Bibliotheksbereich wechselte er 2012 an die Stabi, zunächst als Hauptabteilungsleiter der Benutzungsdienste sowie Beauftragter für Bau- und Sicherheit. Zusätzlich ist er als Lehrbeauftragter am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Bibliotheksakademie Bayern tätig, wo seine Schwerpunkte im Bereich Management von Veränderungsprozessen in Bibliothekssystemen sowie der Konvergenz materieller und digitaler Angebote und Räume liegen.
Mit ihm zählt das Projektteam auf langjährige Erfahrungen und Expertise im Bereich Neu- und Umbau von Bibliotheksgebäuden sowie weitreichende Erkenntnisse zur Gestaltung von Lern- und Wissensräumen. Daher leitet er zusätzlich das Teilprojekt Wissen.

Rolf Duden, seit 2012 Referent für Bauangelegenheiten, Arbeitsschutz und Sicherheit der Stabi. Sein Diplom absolvierte er 1994 im Studiengang Bibliothekswesen an der FH Hamburg (heute HAW) und ist seither in verschiedenen Bereichen an der Schnittstelle zwischen Bau und Benutzung in der Stabi tätig. Unter anderem leitete er 2011 bis 2012 mit der Neugestaltung des Informationszentrums das erste Projekt von Umgestaltungsmaßnahmen der Stabi, betreute den Umbau der Lesesäle von 2016 bis 2018 sowie die Einrichtung des MediaLabs 2019 unter Berücksichtigung von Beteiligungsformaten mit Nutzer*innen.
Aufgrund seiner Expertise im Bereich Arbeitsschutz, -sicherheit und Bauangelegenheiten betreut er das Teilprojekt Infrastruktur sowie das Praxisprojekt Gute Arbeit. Darüber hinaus steuert er durch seine langjährige Erfahrung im Haus ein umfangreiches Wissen zur baulichen und organisatorischen Entwicklung der Stabi bei.

Larissa Maier, seit 2016 Bautechnikerin an der Stabi. Sie ist staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Bautechnik. Neben ihrer Ausbildung zur Bauzeichnerin bringt sie langjährige Berufserfahrungen aus einem Architekturbüro mit. In der Stabi führt sie Bauprojekte in allen Projektphasen durch: Planung, Ausschreibung, Vergabe, Überwachung und Abnahme. Daher war auch sie an den Umbauten der Lesesäle und der Einrichtung des MediaLabs zwischen 2016 und 2019 maßgeblich beteiligt.
Im Projekt liegen ihre Interessenschwerpunkte bei den baulichen und visuellen Aspekten der Konzeptionierung. Mit ihrem visionären Visualisierungs- und Zeichnungsvermögen bildet sie die Schnittstelle zwischen Ideenfindung und Realisierung.

Isabel Herrle, seit November 2020 wissenschaftliche Hilfskraft im Raumentwicklungsprojekt. Sie absolvierte 2020 an der Leuphana Universität Lüneburg ihren Bachelor Kulturwissenschaften mit Vertiefung im Bereich Raumwissenschaften und Stadt- und Kulturraumforschung. Ihre Interessenschwerpunkte liegen in Stadt- und Standortentwicklung, Raumsoziologie sowie in den praktischen Schnittstellen von Mensch und Raum. Momentan strebt sie einen Masterabschluss in Urban Design an der HafenCity Universität Hamburg an und arbeitet zusätzlich in der Campusentwicklung der Universität Hamburg im Projektteam Science City Hamburg Bahrenfeld.
Ihr Aufgabenbereich im Raumentwicklungsprojekt liegt neben der Konzipierung und Auswertung der partizipativen Workshops zusätzlich in der Anleitung des Teilprojekts Menschen.

Ismael Conde Ruiz, seit November 2020 wissenschaftliche Hilfskraft im Raumentwicklungsprojekt. Nach einer längeren selbstständigen Tätigkeit als Silberschmied und Gestalter zog ihn sein Interesse für die Gestaltung vom menschlichen Lebensraum zum Stadtplanungsstudium. Die Wechselwirkung zwischen den Menschen und ihrer Umgebung behandelte er unter anderem in seiner Bachelorarbeit 2020.  Mithilfe seiner Erfahrungen, seiner Kreativität und seinem Wissen möchte er rurale und urbane Lebensräume und so die Lebensqualität und -freude der Betroffenen optimieren. Derzeit absolviert er an der HafenCity Universität Hamburg seinen Master im Fachbereich Stadtplanung.
Neben der Erarbeitung und Auswertung der Beteiligungsformate bringt er seine Expertise zur crossmedialen Gestaltung und Kommunikation des Projektfortschritts in das Projekt ein.

Carlotta Riesmeier, seit März 2021 wissenschaftliche Hilfskraft im Raumentwicklungsprojekt. Sie studierte Psychologie an der Universität Heidelberg und der Western University in Kanada und absolviert aktuell ihren Master an der Universität Hamburg mit einem Fokus auf den Bereich Sozialpsychologie. Die Schnittstelle zwischen Architektur und Psychologie brachte sie zum Raumentwicklungsprojekt. Besonders spannend findet sie die partizipative Vorgehensweise und wie innerhalb dieses Prozesses vielfältige Ideen entstehen. Neben Psychologie-Kenntnissen bringt sie aufgrund bisheriger Tätigkeiten bereits einige Erfahrungen im Projektmanagement mit.
Ihre Haupttätigkeiten im Projekt liegen in der Konzeption und Auswertung von qualitativen sowie quantitativen Online-Formaten. Vor allem ihre Psychologie- und Statistikkenntnisse kommen dabei zum Einsatz.