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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Kupferstichsammlung

Druckgraphik vom 15. bis 19. Jahrhundert

Allegorie Vergänglichkeit

Die ca. 3.500 Blatt kleine und weitgehend unbekannte Kupferstichsammlung der Stabi dokumentiert mehrere Spuren früherer Samm­lungen. Bereits im 18. Jh. vermehrte der Bibliothekar der Stadtbibliothek, Johann Christian Wolf, die Sammlung, indem er Kupferstiche ausschnitt und mit Inventarnummern kenn­zeichnete. Dieser Grundstock, ebenso wie die Ver­mächtnisse der Brüder Heinrich und Peter Simon aus der zweiten Hälfte des 18. Jhs. und die Sammlung Möncke­berg aus dem 19. Jh. wurden von dem Tuch­händler und Kunstkenner Willem Te Kloot 1840 in einem Inventar erfasst und mit neuer Zählung nach Ländern und Malerschulen geordnet. Alte Spuren wurden dabei zum Teil be­schnitten, zum Teil blieben sie erhalten. So lassen sich diverse Hand­schriften, Papiere und Formate noch heute in den Kupferstich-Konvoluten der Stabi finden, die auf verschiedene Stufen von Sammlungszusammenhängen, auf frühere Besitzer sowie das Bibliotheksumfeld des 19. Jhs. hinweisen.

Von 2019-2020 läuft ein vom BMBF gefördertes Projekt zur  Erschließung und Digitalisierung der Kupferstichsammlung. Das Projekt trägt dazu bei, die von hoher künstlerischer Qualität zeugenden und teilweise sehr seltenen Stiche für Wissenschaftler und Kunstliebhaber weltweit zugänglich zu machen.

Die im Zuge von Lehrprojekten an der Universität Hamburg erschienenen Publikationen „Manier, Mythos und Moral“ (2014) und „Mutter Erde“ (2017) unterstreichen das Potential derartiger Bestände für die Forschung und Lehre (s.u.). Aus diesem Grund ist es ein Bedürfnis der Stabi die Erschließung und Digitalisierung dieses Bestandes zu beschleunigen. Die Digitalisierung der gesamten Kupferstichsammlung erleichtern Auswahl, Zugriff und Erforschung der Bestände erheblich.

Die Bestände der Kupferstichsammlung sind über den beluga-Katalog sowie über Sonderkataloge und Register in konventioneller Form im Handschriftenlesesaal recherchierbar. 


Kontakt:

Antje Theise


Seltene und Alte Drucke
E-Mail: antje.theise@sub.uni-hamburg.de
Telefon: +49 40/42838-5846
Telefax: +49 40/42838-3352

Foto von Antje Theise
Handschriftenlesesaal


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E-Mail: HandLS@sub.uni-hamburg.de
Telefon: +49 40/42838-5850
Telefax: +49 40/42838-3352