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Hamburg, Carl von Ossietzky

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ICD-11

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Weitere Titel:
  • ICD-11 for Mortality and Morbidity Statistics
  • International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems
Verfügbarkeit: frei im Web
Hinweise: Artikel zur ICD-11 im Bundesgesundheitsblatt
Informationen zur ICD-11 beim DIMDI
Inhalte: Mit der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD) werden Diagnosen und Todesursachen weltweit standardisiert verschlüsselt und entsprechende Statistiken erstellt. Wesentliche Gründe für die am 25.05.2019 von der 72. Weltgesundheitsversammlung verabschiedeten Revision ICD-11 waren der Wunsch, spezielle Sachverhalte differenzierter als bisher verschlüsseln zu können und die Notwendigkeit, die ICD den Bedürfnissen digitalisierter Gesundheitssysteme anzupassen. Die ICD-10 wurde daher inhaltlich (medizinisch-wissenschaftliche Aspekte), strukturell (klassifikatorische Aspekte) und konzeptionell (informationstechnologische Aspekte) weiterentwickelt. Gegenüber der ICD-10 ist die ICD-11 strukturell wesentlich flexibler. Das gilt sowohl in Hinblick auf die inhaltlichen Anforderungen ihrer vielen verschiedenen Nutzer als auch in Bezug auf die Anforderungen der Informationstechnologie. Diese Flexibilität geht aber auch mit einer erhöhten Komplexität einher. Deshalb soll die ICD-11 am 1. Januar 2022 in Kraft treten, und erst nach einer flexiblen Übergangszeit von 5 Jahren sollen Todesursachen ausschließlich mit der ICD-11 kodiert werden.
Fachgebiete:
  • Medizin
Schlagwörter: Krankheit, Klassifikation, Diagnoseschlüssel
Erscheinungsform: WWW (Online-Datenbank)
Datenbank-Typ:
Faktendatenbank
  • Faktensammlungen (formal und inhaltlich erschlossene Primärinformationen), z.B. statistische Daten, chemische Formeln, Firmen- und Produktdaten
Verlag: WHO

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