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Nash Sovremennik Digital Archive

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Other Titels:
  • Nash Sovremennik Digital Archive (DA-NSOV)
Availability: Deutschlandweit frei zugänglich (DFG-geförderte FID-Nationallizenz)
Hints: Der deutschlandweite Zugriff wird durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Staatsbibliothek zu Berlin im Rahmen des von der Bibliothek betreuten Fachinformationsdienstes (FID) Slawistik ermöglicht.Einzelpersonen mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland können sich persönlich für einen kostenlosen Zugriff registrieren lassen, falls ihnen der Zugang über ein Hochschulnetz, bzw. über ihre wissenschaftliche Bibliothek, nicht zur Verfügung steht.
Contents: Nash Sovremennik (Наш современник, Unser Zeitgenosse) wurde 1956 in Moskau auf Grundlage der von Maxim Gorki gegründeten Literaturzeitschrift Al’manakh (Альманах, Almanach; erschienen 1933–1955, ausgesetzt 1940–1947) gegründet und unter der Schirmherrschaft des Schriftstellerverbandes der RSFSR veröffentlicht. Es war eine der beliebtesten und angesehensten sowjetischen Literaturzeitschriften. Im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Pendants, die eher Schriftsteller und junge Talente aus einem eher städtischen intellektuellen Umfeld anzogen, war Nash Sovremennik ein Pionier bei der Suche nach Talenten aus der russischen Glubinka und abgelegenen Provinzen und bot diesen Schriftstellern eine wichtige literarische Plattform, die anderswo nicht verfügbar war. Infolgedessen wurde die Zeitschrift mit der sogenannten „Dorf-“ oder „Provinzprosa“ in Verbindung gebracht. Zu ihren wichtigsten Vertretern zählten unter anderem Schriftsteller wie Fjodor Abramow, Viktor Astafjew, Wassili Below und Wassili Schukschin.Obwohl die Zeitschrift seit ihrer Gründung weitgehend den marxistisch-leninistischen Grundsätzen treu blieb, erlebte sie in den letzten Jahren der Sowjetunion eine dramatische ideologische Neuausrichtung. Sie entfernte sich von der kommunistischen Orthodoxie hin zu einem russischen neoslawophilen Konservatismus und Patriotismus, der sich aus ideologischen Gründen heftig gegen westliche politische und literarische Trends stellte. Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität in den 1990er Jahren erreichte „Nash Sovremennik“ eine Auflage von fast einer halben Million Exemplaren.Die seit 1989 von Stanislaw Kunjajew geführte Zeitschrift entwickelte sich zu einem wichtigen literarischen und journalistischen Sprachrohr für russische Konservative und Traditionalisten und zog politische und literarische Persönlichkeiten wie Gennadi Sjuganow, Nikolai Ryschkow, Sergej Kara-Mursa, Alexander Prochanow, Sachar Prilepin und den umstrittenen verstorbenen Metropoliten Johann (Snytschew) an.
Subjects:
  • Slavistik
Tags: FID Slawistik, Russland, Sowjetunion, Literatur
Database Type:
Volltextdatenbank
    Datenbank jeglicher Art mit direkten Zugriffen auf Volltexte
Publisher: East View Information Services

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