FAQ
© 2019 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Deutsch

Veranstaltungen 2019

Mittwoch, 4. September 2019, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 19. September 2019, 18:15 Uhr
Mesoamerika im Film
„Kukulkan, erscheine uns!" – Touristisches Traumland Chichén Itzá?
Millionen von Touristen besuchten bereits die archäologische Stätte Chichén Itzá in Yukatan, die zu einem der "Neuen Sieben Weltwunder" gezählt wird. Gemeint ist damit eigentlich die sogenannte "Kukulkan-Pyramide", an der zu den Tag-und Nachtgleichen um den 21.3. und 23.9. ein eigentümlicher Lichteffekt zu beobachten ist. Die offenbar astronomische Ausrichtung des Gebäudes und die Deutung vieler seiner Architekturelemente als manifeste Teile eines Kalendersystems haben zu einer Zahlenmystik und sozusagen esoterischen Aufladung des Ortes geführt, der seit den 1980er Jahren halbjährlich Hundertausende "mag(net)isch" anzieht, darunter Zehntausende von New Age´lern.
Jeff Himpele und Quetzil E. Castañeda liefern in ihrem 1997 erschienen Dokumentar-Film "Incidents of Travel in Chichén Itzá" eine notwendigerweise schonungslose Bestandsaufnahme der vom Tourismus vereinnahmten archäologischen Stätte. Esoterik, Stereotypen, Exotismen und westliche Visionen von dem, wer und was "die Maya" seien, werden ebenso kritisch hinterfragt wie das Recht auf indigene Teilhabe und der Status ethnographischer Authentizität und akademischer Deutungshoheit.
Ausschnitte aus diesem und weiteren Filmen werden gezeigt und diskutiert. Durch die Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg führt Christian Brückner.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 25. September 2019, 18 Uhr
Felix Matheis M.A: „Hanseaten im Osten“ – Hamburger und Bremer Kaufleute im besetzten Polen 1939-1945.
Entgegen einer lange populären Erzählung kooperierten die hansestädtischen Wirtschaftseliten ab 1933 aufs Engste mit den NS-Machthabern. Die Zusammenarbeit ging weit über die Stadtgrenzen hinaus. Als die deutsche Wehrmacht die östlichen Nachbarn überfiel, folgten ihr zahlreiche Kaufleute. Ihre Firmen profitierten von der Ausbeutung der Menschen und der Ermordung der jüdischen Bevölkerung. Der Vortrag beleuchtet dieses kaum bekannte Kapitel der Zeitgeschichte am Beispiel des "Generalgouvernements".
Felix Matheis ist Doktorand am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg und besuchte für seine Forschung Archive in Deutschland und Polen. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.


Mittwoch, 3. Juli 2019, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 10. Juli 2019, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Werner Jakstein und die Architektur der Stadt“
Grußwort der Direktion
Dipl.-Ing. Olaf Bartels: Anmerkungen zur Person und zum Werk Werner Jaksteins
Dr. Holmer Stahncke: Zum Konzept der Ausstellung und zur Forschungsgruppe Dr. Werner Jakstein
Dr. Marlen Bartels und Dr. Torkild Hinrichsen: Spurensuche. Ein Gespräch über Werner Jakstein
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 7. August 2019, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 15. August 2019, 18 Uhr
Politische Visionen – wirtschaftliche Zwänge. Altonas Stadtentwicklung seit Mitte des 19. Jahrhunderts.
Vortrag von Dr. Holmer Stahncke, Historiker und Journalist, im Rahmen der Ausstellung
„Werner Jakstein und die Architektur der Stadt.“
250 Jahre lang vergrößerte sich die Stadt Altona organisch entlang zweier Entwicklungsachsen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein städtebauliches Konzept erarbeitet, dem bis 1937, als Altona seine Selbstständigkeit an Hamburg verlor, weitere folgten. Nicht immer konnten die politischen Vorgaben umgesetzt werden. Sie scheiterten an wirtschaftlichen Zwängen, aber auch am politischen Widerstand anderer Gruppen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 21. August 2019, 18 Uhr
Die Bartl-Chronik, Hamburgs berühmtestes Zaubergeschäft in der Zeit von 1910 bis 1998
Buchpräsentation mit Lesung der Autorin und Enkelin Birgit Bartl-Engelhardt. Die Autorin ist die Enkelin des einst berühmten Zauberpaares Rosa und János Bartl, das 1910 ein Zauberunternehmen gründete und in einem Atemzug mit Willmann, Horster, Thayer und Martinka genannt wird. Bis in die späten 1990er Jahre war Bartl ein Begriff für einen blühenden Zauberhandel. Vor rund zehn Jahren hat die Autorin begonnen, die Lebensgeschichte ihrer Großeltern zu recherchieren und in Buchform festzuhalten. Dabei hat sie Quellen gesichtet, die bislang im Verborgenen vor sich hinschlummerten. Geschrieben sind die vielen Episoden und Erzählungen der 27 Kapitel in einem lockeren und amüsanten Schreibstil, der, obwohl die Autorin letzten Endes über ihre Familie schreibt, stets eine sachliche Distanz behält, ohne etwas zu beschönigen oder zu „verheimlichen“. Bartl ist ein Stück Zauber- und ein Stück Hamburg-Geschichte.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag, 22. August 2019, 18 Uhr
Werner Jakstein und die Architektur der Stadt. Ein Leben für die Baukultur in Altona.
Vortrag von Dipl.-Ing. Olaf Bartels, Architekturhistoriker, im Rahmen der Ausstellung „Werner Jakstein und die Architektur der Stadt.“
Als Baupfleger, Autor, Zeichner, Maler und „Architekturvermittler“ war Werner Jakstein von 1910 bis 1937 bemüht, seine Vorstellung einer angemessenen architektonischen Entwicklung Altonas nicht nur in die Tat umzusetzen, sondern sie auch durch wissenschaftliche und populäre Schriften mit einem Fachpublikum zu diskutieren und sie in der interessierten Öffentlichkeit zu verankern.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 23. August 2019, 19 Uhr
Love Is All, Love Is You - Chormusik von Byrd, Desprez, Distler, Gjeilo, u.a.
Was genau ist das Wesen der Liebe eigentlich? Chor*singt sucht die Antwort auf diese große Frage in den Beziehungen der Menschen: zu Gott, zur Natur und vor allem zu sich selbst. Es geht um das Nichtgreifbare in der Liebe: Die Sehnsucht nach Nähe und grenzenlose Glücksgefühle, aber auch um Verlust und den Umgang mit Leid. Geistliche Klänge aus der Renaissance werden eingerahmt von zeitgenössischen Sprechgesängen und Popsongs. Mit Musik von Desprez, Byrd, Rautavaara, Gjeilo, John Lennon und Billy Joel.
chor*singt! hat sich 2015 gegründet und beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen. Wir singen traditionell in Kirchen, bringen Chormusik aber auch an öffentliche Plätze. Dabei setzen wir uns intensiv mit alter und neuer Musik auseinander und präsentieren unsere eigenen Ideen zu den Werken in thematisch komponierten Programmen. Wir freuen uns sehr zum 100-jährigen Jubiläum der Universität Hamburg ein Konzert im Lichthof der Staatsbibliothek singen zu können.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee. Der Eintritt ist frei.


Montag, 3. Juni 2019, 19.30 Uhr
CD-Release-Konzert von „i Sonatori“: "Sacra Partitura" von P. F. Böddecker
Vom Komponisten Philipp Friedrich Böddecker (1607 – 1683) sind nur wenige Werke überliefert: Sein Hauptwerk ist die „Sacra Partitura“ von 1651, in der sich acht anspruchsvolle Solomotetten für hohe Stimme und je eine hochvirtuose Sonate für Violine bzw. Fagott finden.
Das Ensemble „i Sonatori“, das seit über 20 Jahren in der Besetzung Tenor (Knut Schoch), Violine (Christa Kittel), Fagott (Ursula Bruckdorfer), Violone (Barbara Messmer) und Orgel (Isolde Kittel-Zerer) schwerpunktmäßig Musik des Frühbarock aufführt, wird eine Auswahl an besonders eindrucksvollen Stücken dieser Sammlung musizieren. Das Ensemble hat gerade eine CD mit dem gesamten Werk aufgenommen, welche am Konzertabend zum ersten Mal öffentlich präsentiert wird. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden sind willkommen.
Ort: Lichthof im Altbau (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee).

Mittwoch, 5. Juni 2019, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 20. Juni, 16-18 Uhr
Hamburger Lehrpreis
„Zum elften Mal verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bereits den Hamburger Lehrpreis für besondere Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden auf Vorschlag und unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen ausgewählt. Wer bisher mit dem Preis ausgezeichnet wurde, sehen Sie auf www.uni-hamburg.de/campuscenter/lehrpreis.html.
Welche herausragende und innovative Lehrleistungen an den Hamburger Hochschulen von der Behörde für Wissenschaft und Forschung mit dem Hamburger Lehrpreis prämiert werden, erfahren Sie am 20. Juni.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 20. Juni 2019, 18:15 Uhr
Lateinamerika im Film: High Moon in Uxmal. Filmvortrag von Christian Brückner
Schon der Beginn der Filme "Der Schatz der Azteken" und "Die Pyramide des Sonnengottes" wirken wie Werbefilme zu den schönsten archäologischen Stätten Mexikos. Mit diesem "Gringo-Trail" im Kopf kann der Zuschauer der Suche nach sagenhaften Kostbarkeiten folgen und in genüsslichem Schaudern abwarten, wer als Menschenopfer für die Götter bestimmt wird – bis der Held endlich den Mechanismus zum Tempeleingang findet, und alles gut wird.
Wurden dabei unschuldige Ruinenorte und arglose Artefakte auf dem Altar der Filmindustrie geopfert, und zu fetten Schinken à la Karl May oder Indiana Jones verbraten, oder ist auch hier ein genauerer Blick notwendig? Dieser Teil der Vortragsserie "Mesoamerika im Film" widmet sich den großen Klischees und Stereotypen dieses Kulturraumes. Gezeigt und untersucht werden Filmmotive und -szenen, die eine geradezu ikonische Qualität aufweisen, weil sie in Variationen immer wiederkehren: der Schatz, das Menschenopfer, die Tempelpyramide. Film ab! Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Donnerstag/Freitag, 27./28. Juni 2019
Jahrestagung 2019 des Universitätskollegs
Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Studieren gelingt? Mit welchen übergreifenden Angeboten lassen sich Lehre und Studium erfolgreich unterstützen? Und wie wird das Studium an der Universität Hamburg 2030 aussehen? Dies sind nur einige Fragen, denen das Universitätskolleg bei seiner Jahrestagung nachgeht. Unter dem Titel „Lehre und Studium gemeinsam gestalten: Ideen diskutieren – Konzepte erproben – Impulse vermitteln“ lädt das Entwicklungslabor der Universität Hamburg Lehrende, Studierende und Mitarbeitende der Universität sowie Gäste aus anderen Hochschulen herzlich dazu ein, sich über die gemeinsame Gestaltung von Lehre und Studium auszutauschen und sich dabei über die Angebote des Universitätskollegs zu informieren. Dieses wird im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Vielfältige Formate bieten allen Teilnehmenden die Möglichkeit, sich einzubringen und die Ansätze, Initiativen und Aktivitäten kennenzulernen, die vom Universitätskolleg entwickelt, erprobt und angeboten werden. Detailliertes Programm und Anmeldung unter:
uhh.de/uk-jt19
Do., 27.6., 9:30 – 19 Uhr, Fr., 28.6., 8:30 – 14:30 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee).

Samstag, 29. Juni 2019, 19 Uhr
i Sonatori: “Humour, say what mak'st thou here?”
Ayres von John Dowland und andere Lieder, u.a. von Weelkes, Marenzio und Lechner
Vokalensemble des Studios für Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Leitung: Isolde Kittel-Zerer). Um 1600, zur Zeit Elisabeths der ersten, wurden in England viele Lautenlieder geschrieben. Einer der berühmtesten Komponisten dieser Form war John Dowland, weitgereister Lautenvirtuose und Verfasser von drei "Books of ayres" u.a. Einige dieser wunderschönen Stücke werden im Lichthof der Staatsbibliothek musiziert, dazu italienische Madrigale von Luca Marenzio, die der Dichter Thomas Watson mit englischen Texten versehen hat, und deutsche Lieder von Leonhard Lechner. Kompositionen für Laute solo ergänzen das vokale Programm. Gemeinsam ist allen Werken eine große emotionale Tiefe und besondere Klangschönheit! Der Eintritt ist frei.
Ort: Lichthof im Altbau (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee).


Dienstag, 7. Mai 2019, 19 Uhr
Lesung mit Kallia Papacaki
Kallia Papadaki wurde 1978 in Didymoteicho geboren und wuchs in Thessaloniki auf. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften in den USA und Regie und ist heute Drehbuchautorin. Ihr Erstlingswerk war der Film September von Penny Panajotopoulou. Ihr erster Roman Dendrites erhielt 2017 den Literaturpreis der Europäischen Union. Am 7. Mai wird es um Fragen gehen wie: Wie konstruiert man literarische Figuren? Wie verhalten sie sich zur Geschichte und zu ihrer Zeit? Wie wird ein Dokument in einen literarischen Text integriert? Wie feilt man am Erzählstil und wie verwendet man Sprache? Mit Ausgangspunkt der Erzählsammlung O ichos tou akalyptou: exi kinochristes istories und dem Roman Dendrites stellt Kallia Papadaki ihre Romanwelt vor, spricht über ihre literarischen Vorbilder und ihre narrativen Experimente.
Eine Veranstaltung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 8. Mai 2019, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 14. Mai 2019, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-2269.

Donnerstag, 16. Mai 2019, 18:15 Uhr
Lateinamerika im Film: “El Antifaz. ‘Tschüss die Seele’ – Die Verabschiedung”
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Nordwestmexiko, Sierra Tarahumara“ von Claus Deimel, 2018. Die Tarahumara gehören zu den geschundetsten Völkern Mexikos und des indigenen Lateinamerikas. Kaum eine andere Gruppe sogenannter Indianer überlebt derart friedlich und zugleich widerständisch und ausgestattet mit so wenigen materiellen Mitteln wie die Tarahumara im nordwestmexikanischen Bundesstaat Chihuahua – die sich selbst Rarámuri, d.h. „die Fußläufer“, nennen.
Sie leben eine Form der Resistenz, indem sie bewährte Verhaltensweisen und soziale Umgangsformen trotz „Zivilisationsdruck“ nicht aufgeben. Sie praktizieren aggressionslosen Widerstand gegen modernistische Formen der Veränderung ihrer sozialen Riten und Verhaltensweisen. Der Film zeigt den Fluss dieses bemerkenswerten Alltags und Festtags im pointierten Narrativ, und wie dieses Alltagsnarrativ sich steigert zu einem Fest, das die Seele eines verstorbenen Menschen rituell in den Himmel schickt und ihr zum Abschied „Adiosi ba“: „tschüss die Seele“ nachruft.
Dem Film vorangestellt wird eine Einführung von Dr. Claus Deimel.
Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.


Mittwoch, 3. April 2019, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 3. April 2019, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Licht ins Dunkel!…“ Dr. Petra Blödorn-Meyer (Kommissarische Leitung der Bibliothek): Begrüßung Dr. Anke Napp (Kuratorin der Ausstellung, Leiterin der Mediathek am Kunstgeschichtlichen
Seminar der Universität Hamburg): „Licht ins Dunkel! Die Bedeutung des Lichtbildes für die universitäre Lehre“ Dr. Georg Schelbert (Leiter der Mediathek am Jacob- und Wilhelm-Grimm- Zentrum der Humboldt-Universität Berlin): „Endlich wieder sichtbar. Groß- und Kleinbilddias des Berliner kunstgeschichtlichen Instituts im digitalen Format“
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Freitag, 12. April 2019, 19:30 Uhr
HIGH VOLTAGE Frühjahrslesetage: Doris Knecht liest aus ihrem neuen Roman »weg« »weg« (Rowohlt) erzählt von zweien, die nichts miteinander zu tun haben, auf einer Reise mit unbekanntem Ziel: Eine Frau und ein Mann, die sich kaum kennen und nicht besonders mögen. Dieser Mann und diese Frau müssen sich gemeinsam auf die Suche machen, nach dem einzigen, was sie im Leben gemeinsam haben: eine Tochter. Schon erwachsen, mit psychischen Problemen. Und plötzlich verschwunden. Heidi verlässt ihr Kleinbürgerparadies, Georg seinen Landgasthof. Im Flugzeug, auf Booten und auf Mopeds reisen sie durch Vietnam und Kambodscha den Hinweisen auf ihre Tochter hinterher. Doris Knecht erzählt von Entscheidungen, deren Gewicht nie geringer wird, vom Festhalten und Loslassen, vom Erwachsenwerden und davon, wie man über sich hinauswächst. Moderation: Rainer Moritz Im Lichthof (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee). Eintritt: € 12,- / 8,-

Donnerstag, 18. April 2019, 18:15 Uhr
Frohe Ostern? Die Semana Santa im Hochland von Guatemala – Lateinamerika im Film Immer wieder begleitete Andrew Weeks über einen Zeitraum von acht Jahren traditionelle T´zutujil-Maya in Santiago Atitlán und verarbeitete insbesondere ihre religiöse Lebenswirklichkeit in dem Film "Balancing the Cosmos – Living Traditions in a Modern Maya City" von 2010. Protagonist in Weeks beeindruckender Studie ist die Figur des lokalen Heiligen Maximón, dem besonders zu Ostern eine essentielle Rolle zukommt – ohne ihn ist eine nach traditioneller Überzeugung die Auferstehung Jesu und der Fortbestand der Welt unmöglich. Der Film zeigt, wie der religiöse Alltag, insbesondere aber das Osterfest vorbereitet und gefeiert wird – bzw. wurde, denn die Bewohner am Atitlán-See sind mit starken gesellschaftlichen Spannungen und Veränderungen konfrontiert, über die Forscher wie Dr. Lars Frühsorge zu berichten wissen. An diesem vorösterlichen Termin werden im Rahmen der Reihe "Mesoamerika im Film" die wesentlichen Ausschnitte der Semana Santa aus Weeks´ Film gezeigt. Durch die Veranstaltung leitet Christian Brückner. Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 24. April 2019, 18 Uhr
Dr. Gunnar B. Zimmermann: Bürgerliche Geschichtswelten im Nationalsozialismus.
Der Verein für Hamburgische Geschichte zwischen Beharrung und Selbstmobilisierung. Buchvorstellung Mit Band 67 der „Beiträge zur Geschichte Hamburgs“ liegt nun in einer kritischen Detailstudie die Geschichte des VHG im „Dritten Reich“ samt unmittelbarer Vor- und Nachgeschichte vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Handlungsspielräume es für den Verein, seine Funktionäre und Mitglieder während des Nationalsozialismus im Spannungsfeld zwischen Beharrung und Anpassungsdruck bzw. Traditionswahrung und Selbstmobilisierung gab. Im Gespräch mit dem Herausgeber Prof. Dr. Dr. Rainer Hering und mit Prof. Dr. Franklin Kopitzsch stellt der Autor seine Ergebnisse vor. Der Historiker Gunnar B. Zimmermann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte der Universität Hamburg und hat in seiner Dissertation die Vereinsgeschichte von 1912 bis 1974 untersucht. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Mittwoch, 24. April 2019, 19 - 21 Uhr
Erregern auf der Spur – Wie Forscher ihnen bei der Arbeit zusehen und neue Wege für Therapien eröffnen
Krankheitserreger gibt es ungezählte und es entstehen jedes Jahr neue wie z. B. Grippeviren. Wie sieht ihre Feinstruktur aus? Wie manipulieren sie menschliche Zellen? Genau das analysieren die Forscherinnen und Forscher am CSSB. Was erfahren sie Neues? Kann ihr Wissen vorhandene Therapien verbessern? Darüber diskutieren auf Einladung des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg: Prof. Dr. Marylyn Addo (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung, Leitung Sektion Tropenmedizin der Bernhard-Nocht-Klinik, UKE) Prof. Dr. Carsten Claussen (Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME) Katharina Fegebank (Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg) und Prof. Dr. Michael Kolbe (Gruppenleiter des Zentrums für Strukturelle Systembiologie Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Universität Hamburg) Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter: www.cssb-hamburg.de/aufderspur
Im Lichthof (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee).

Freitag, 26. April 2019, 16:30 Uhr
Lotte im Kino – Thomas Manns Roman „Lotte in Weimar“ und die Verfilmung von Egon Günther.
Eine Veranstaltung der Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V. – Es war wohl kein herzliches Wiedersehen: „Mittag Riedels und Mad. Kästner", derart knapp vermerkt Goethe im Tagebuch am 25. September 1816 den Besuch von Charlotte Kestner bei ihm in Weimar – der Frau, die Vorbild war für die Lotte in „Die Leiden des jungen Werther“. Um diese Begegnung spinnt Thomas Mann seinen Roman „Lotte in Weimar“, den Egon Günther 1974 für die DDR-Filmfirma Defa auf die Leinwand brachte. Der Film entstand, kurz nachdem die DDR-Kulturpolitik sich von der Vereinnahmung Goethes und anderer Dichter für die Staatsdoktrin gelöst hatte und stattdessen eine „kritische Aneignung“ der Klassiker forderte. Andreas Blödorn (geb. 1972, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Münster und Vizepräsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft) zeichnet in seinem Vortrag nach, wie in Günthers Film die (staatlicherseits nun erwünschte) Kritik am Goethe-Kult zugleich als subtile Kritik an jeder Art von Personenkult – und damit auch am Personenkult in der DDR – lesbar wird. Im Vergleich von Verfilmung und Vorlage wird dabei deutlich, wie Günther mit und über Thomas Mann das Goethebild der DDR der 1970er Jahre verändert und den jungen, nicht an Konventionen gebundenen Goethe der 1770er Jahre gegen den alten, in Konventionen erstarrten großbürgerlichen Goethe des Jahrs 1816 ausspielt.
Nach dem Vortrag beginnt um 19 Uhr im Metropolis-Kino eine Vorführung des Filmes. Der Eintritt für den Vortrag ist frei, die Kinokarten kosten regulär 7,50 Euro, Mitglieder der Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg zahlen 5 Euro.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.


Mittwoch, 6. März 2019, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 13. März 2019, 18 Uhr
Kay-Peter Suchowa, M.A.: Leben am Strom – Die Ausgrabungen auf der Cremon-Insel. Vortrag
Wann wurde die Cremon-Marschinsel erstmalig besiedelt? Wie sah diese Besiedlung aus und wie wurde das Areal genutzt? Diese und weitere Fragen versuchte das Archäologische Museum Hamburg (AMH) durch eine aktuelle Ausgrabung an der Straße Bei den Mühren zu klären. Neben rund 5,4 Meter mächtigen Kulturschichten wurden mehr als 1.000 Funde gemacht. Kay-Peter Suchowa, seit 2012 Archäologe am AMH und Leiter der Ausgrabung, ist seit fast 20 Jahren bei Grabungen u.a. in Lübeck und Hameln aktiv. Seine Schwerpunkte sind das Mittelalter und die Neuzeit in Norddeutschland.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 20. und Donnerstag, 21. März 2019, jeweils 19 Uhr
Georg Caspar Schürmann (1672/73-1751) – „Jason, oder die Eroberung des goldenen Vließes“. Eine Barockoper
Einführender Vortrag, 20. März, 18 Uhr, im Vortragsraum, 1. Etage.

Es singen: Ralf Grobe, Andreas Heinemeyer, Konstantin Heintel, Santa Karnīte, Mirko Ludwig, Geneviève Tschumi, Catherina Witting und Hanna Zumsande Es spielt das Ensemble barockwerk hamburg, musikalische Leitung: Ira Hochman
Der Mythos vom Goldenen Vlies – eine alte Geschichte im barocken Gewand. Verstaubt? Nein, entstaubt! Liebe und Lebensgefahr, Zauber und Komik, Mystik und göttliche Einmischung, alles musikalisch vom Komponisten Georg Caspar Schürmann ergreifend untermalt, erwartet den Zuhörer in der konzertanten Aufführung der Oper „Jason, oder die Eroberung des goldenen Vließes“. Das Schicksal dieses Bühnenwerkes ist nicht weniger abenteuerlich als der griechische Mythos selbst. Einem anderen Komponisten zugeordnet und als Pasticcio (Flickwerk) abgestempelt, liegt die handschriftliche Partitur des Jason seit etwa 300 Jahren unbeachtet in der Staatsbibliothek zu Berlin. Mit der Ausgrabung der Oper bringt barockwerk hamburg dieses originelle Werk, das allein in den Jahren 1720–1722 an der Gänsemarkt Oper in Hamburg 31 Mal aufgeführt wurde, wieder ans Tageslicht und setzt seine Reihe von außergewöhnlichen Opernproduktionen im Rahmen der Musikreihe im Lichthof der Staatsbibliothek fort.
Eintritt 28 €, 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten. Kartenvorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes, (040) 45-33-26 und an der Abendkasse.
Ort: Lichthof (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee)

Donnerstag, 28. März 2019, 18:15 Uhr
Mesoamerika im Film – Vortrag von Christian Brückner
500 Jahre liegen zwischen dem Beginn der Eroberung Mexikos und unserer heutigen Sicht auf die vorspanischen Kulturen in Mittelamerika. Seit den 1950er Jahren gelingt es Kulturwissenschafter_innen aus den Bereichen Archäologie, Ethnologie, Geschichte und und weiteren Disziplinen, ein immer differenzierteres Bild von Azteken, Maya und Olmeken & Co. zu gewinnen. Wenngleich die vielen Forscherinnen und Forscher um eine differenzierte Betrachtung und um Erkenntnisgewinn – vorrangig in schriftlicher Form – bemüht sind, wird die allgemeine Wahrnehmung neben diversen populärwissenschaftlichen Beiträgen in Magazinen und Zeitungen sehr stark durch Archäologie- und Geschichtsdokus sowie durch Spielfilme geprägt. Hinzu kommen im Internet zahlreiche Beiträge wie Tutorials, zusammengeschnittene Videosclips oder Cinematic Trailer von PC-Games.
Daher widmen sich dieser und weitere Vortragstermine der filmischen Rezeption Mesoamerikas. Gezeigt und diskutiert werden eine kontrastreiche Auswahl von Filmen bzw. Filmausschnitten: Ethnographischer Film, Spielfilme mit fiktiver sowie mit historischer Handlung, Geschichtsabrisse und Archäologie-Expeditionen im Doku-Format und diverse Beiträge aus dem Internet, sowie Auszüge aus Science Fiction und aus dem nicht unwesentlichen Bereich des "Trash". Zu Beginn werden prägnante Beispiele aus diesem weiten Feld des Films vorgestellt und diskutiert.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.


Mittwoch, 6. Februar 2019, 14 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 7. Februar 2019, 18 Uhr
Buchvorstellung: Helmut Schmidt und die schönen Künste.
Werner Irro: „Mit großem Vergnügen und mit tiefer innerer Zustimmung ...“. Eine Veröffentlichung der Helmut und Loki Schmidt-Stiftung, die das Ziel hat, Leben und Wirken von Helmut und Loki Schmidt durch wissenschaftliche Arbeiten zu erschließen. Das jüngste in der Reihe ihrer Publikationen erschienene Werk „Helmut Schmidt und die schönen Künste“ wird in einer Veranstaltung mit Kultursenator Dr. Carsten Brosda in der Veranstaltungsreihe der Staatsbibliothek vorgestellt.
Als Helmut Schmidt Bundeskanzler wurde, hätte ihm kaum jemand eine besondere Nähe zu den schönen Künsten zugeschrieben. Doch Schmidt räumte wie kein Politiker vor oder nach ihm den Künsten einen herausgehobenen Platz in seinem Handeln und auf der politischen Bühne ein. Am Ende seiner Zeit als Regierungschef machte das Wort vom „Kanzler der Künste“ die Runde, vollkommen zu Recht.
Werner Irro hat die Kunstaffinität und die Kultursozialpolitik Helmut Schmidts untersucht und erstmals im Zusammenhang dargestellt. Die Studie zeigt, dass den Aktivitäten eine Anerkennung für die unverzichtbare Bedeutung von Kunst für die Gesellschaft zugrunde liegt. Mit dem Buch tritt die Persönlichkeit des musischen Menschen Helmut Schmidt ebenso neu hervor wie seine politische Leistung für Kunst und Künstler.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 13. Februar 2019, 19 Uhr
Albrecht Berger: Der Kaiser und seine Stadt – Kaiserhof und Zeremoniell im byzantinischen Konstantinopel
Der Kaiser des oströmisch-byzantinischen Reichs war zuerst und vor allen Dingen Kaiser seiner Hauptstadt Konstantinopel, wo er fast ständig residierte und durch öffentliche Auftritte mit der Bevölkerung kommunizierte. Das geschah durch seine Anwesenheit in der Kaiserloge des Hippodroms bei den Wagenrennen und durch regelmäßige Prozessionen zu Kirchen und Palästen in der ganzen Stadt und darüber hinaus, wobei er auf dem Weg an festgelegten Orten durch Zurufe und Gesänge begrüßt wurde. Dazu kamen die kaiserlichen Festbankette und Empfänge für ausländische Gesandte im Kaiserpalast, bei denen die Gäste auf alle erdenkliche Weise beeindruckt wurden. Im sogenannten Zeremonienbuch ist uns ein einzigartiges Dokument erhalten, das den Ablauf dieses oft sehr bunten und lebhaften Hofzeremoniells in der Zeit des Kaisers Konstantinos Porphyrogennetos (905-959) schildert.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 26. Februar 2019, 15 Uhr
Buchsprechstunde
Sie besitzen alte oder seltene Drucke, reich illustriert oder schön gebunden? Sie haben Fragen zur Aufbewahrung oder Restaurierung? Kommen Sie zu unseren Experten in die Buchsprechstunde. Wir beraten Sie gern.
Ort: Konferenzraum, 2. Etage
Anmeldung erforderlich unter: 040-42838-2269.


Januar 2019

Mittwoch, 2. Januar 2019, 18 Uhr
Führung durch die Bibliothek
Sie sind neu in der Stabi? Sie wollten schon immer einmal ein Buch aus der größten Bibliothek Hamburgs ausleihen, wissen aber nicht wie? Jeden ersten Mittwoch im Monat erhalten Sie in 90 Minuten einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und die wichtigsten Informationen zur Benutzung. Lassen Sie sich von uns führen.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 16. Januar 2019, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Mutter Erde. Natur und Weiblichkeit in der Frühen
Neuzeit“

Begrüßung: Dr. Petra Blödorn-Meyer, Kommissarische Leitung der Bibliothek. Natur und Weiblichkeit – Einführung in die Ausstellung, Dr. Maurice Saß, Prof. Dr. Iris Wendeholm
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Donnerstag, 17. Januar 2019, 18 Uhr
Lesung Ginny G. von Bülow: Das Kühnesche Haus *1592*...
«Das Kühnesche Haus *1592* oder Wo sich die Balken biegen - Allerlei Geschichte(n) aus Haldensleben» Die Autorin Ginny G. von Bülow initiierte 2017 eine Ausstellung im Stadtarchiv Haldensleben „425 Jahre: Das Kühnesche Haus im Wandel der Zeit – im Wechsel der Besitzer“ und ließ dieser ein Buch folgen. Im Jahr 1948 hatte die Gymnasiastin Ginny von Bülow ihre Heimatstadt Haldensleben gen Westen verlassen – nun kehrt die Autorin zu ihren Wurzeln zurück. In Haldensleben stand ihre Wiege: im Kühneschen Haus, benannt nach ihrem Urgroßvater Clemens Kühne (1834-1902), Juwelier und Goldschmied, der das bauhistorische Kleinod aus dem 16. Jh. im Jahre 1875 kaufte und prächtig ausbauen ließ und dessen Nachfolger Franz Kühne (1868-1946). Das Buch stellt die Familien vor, die dieses Haus bewohnten, jenes Haus, das heute zum „Stolz der Stadt“ gehört und unter Denkmalschutz steht. 12 Euro Eintritt, 9 Euro für Gäste der HAV und Mitglieder der HAV frei.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Mittwoch, 23. Januar 2019, 11 - 15 Uhr
Britische Hochschulmesse Hamburg
Denken Sie darüber nach, in England, Nordirland, Schottland oder Wales zu studieren?
Haben Sie Fragen zu Studiengängen, Universitäten oder Bewerbungsverfahren in Großbritannien? Wenn Sie ein Bachelor-, Master- oder PhD-Programm in Großbritannien absolvieren wollen, dann sollten Sie die Britische Hochschulmesse am 23. Januar 2019 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg nicht verpassen. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Vertretern der Universitäten aus England, Schottland, Wales und Nordirland zu sprechen und im persönlichen Gespräch mehr über das Studienangebot zu erfahren. Informationen zu den teilnehmenden Universitäten auf der Website des British Council:
https://www.britishcouncil.de/studium-uk/britische-hochschulmessen/januar-2019
Fragen hierzu beantwortet Ihnen gerne auch Martin Spieß: martin.spiess@britishcouncil.de
Ort: Lichthof (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee). Eintritt frei.