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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Urheberrecht §52a

Neues Urheber-Wissensgesellschaftsgesetz ab 01. März 2018 in Kraft gesetzt, Übergangsregelung bis 1.3.2018

Am 01. März 2018 tritt das Urheber-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) in Kraft. Damit verbunden ist eine hohe Rechtssicherheit für Lehre und Forschung. Der bisherige § 52a wird in § 60a neugefasst. Wesentlicher Bestandteil ist, dass für Bildung, Lehre und Forschung urheberrechtlich geschützte Werke unabhängig von ihrer Werkart an einen konkret bestimmten Kreis netzgestützt zugänglich gemacht werden dürfen. Es bedarf keiner Einzelmeldung an die Verwertungs-gesellschaften und die Vergütung wird pauschalisiert entrichtet. Zur Berechnung der Pauschalvergütung werden wie bisher in größeren zeitlichen Abständen repräsentative Erhebungen an ausgewählten Hochschulen durchgeführt.

Nachdem alle Hochschulen auf Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sich geschlossen für ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht eingesetzt haben, wird derzeit in einer AG der KMK und HRK über die Gesamtverträge mit den Verwertungsgesellschaften ab dem 1.3.2018 beraten. Bis zu einem Abschluss bleibt die ursprünglich bis zum 30.09.2017 befristete Grundsatzvereinbarung weiterhin in Kraft.

Das bedeutet, dass alle Dokumente – unabhängig von ihrer Werkart – in elektronischen Semesterapparaten, E-Learning Plattformen und Forschungsapparaten nach § 52a UrhG im Netz verbleiben können!

Über das Urheber-Wissensgesellschaftsgesetz wird in Kürze auf dieser Seite ausführlich berichtet.

Für Fragen zur Rechtslage hat die SUB Hamburg eine Mailadresse eingerichtet:


E-Mail: 52a-urhg@sub.uni-hamburg.de