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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Ergebnisse

Vom Besitzvermerk zur Restitution

Bis zum Juli 2014 konnten 20 rechtmäßige Eigentümer geraubter Bücher kontaktiert und für über 500 Bücher eine Einigung im Sinne der Washingtoner Erklärung erzielt werden. In einigen Fällen nahmen die Erben die Bücher zurück in den Familienbesitz, in anderen Fällen wurden die Bücher unserer Bibliothek als nunmehr echtes Geschenk überlassen oder die Bücher wurden auf Wunsch der Erben an andere Institutionen gegeben.

Alle als Raubgut identifizierte Funde werden der LostArt Datenbank in Magdeburg gemeldet und sind so jederzeit öffentlich einsehbar.

Innerhalb der SUB werden diese Funde ebenfalls gekennzeichnet und über den Online-Katalog sichtbar gemacht.
Hier können Sie sich die aktuell als Raubgut eingestuften Titel im Campuskatalog anzeigen lassen: Abfrage NS-Raubgut (Hinweis zur Nutzung des Campuskataloges: Wenn Sie innerhalb dieser Titelmenge / Ergebnismenge gezielt nach einer Provenienz, einem Namen oder Lieferanten (z.B. nach allen Gestapo-Eingängen) suchen möchten, können Sie dies über eine weitere Einschränkung tun. Achtung: die erste Suchanfrage "sgn NSR?" muss dabei immer beibehalten werden!).

Auch die Nachweise für bereits restituierte Werke bleiben im Campuskatalog erhalten und dokumentieren den Umfang der geraubten Kulturgüter. Zum Teil befinden sich bei den zu restituierenden Werken auch seltene und im Hamburger Bereich einmalige Werke. Um die Nutzung für die Forschung und Lehre weiterhin zu gewährleisten, werden diese Bücher nach Möglichkeit digitalisiert.
Eine Liste der bisher digitalisierten Werke finden Sie unter den Suchbegriff "NS-Raubgut" auf der Seite der "Digitalisierten Bestände" der Staatsbibliothek.

Besitzvermerke


Archiv: Nachrichten zur NS-Raubgut-Arbeitsstelle der Stabi

Mittwoch, den 24. September 2014

Ein Geschenk der Familie Levy an die Jüdische Gemeinde Hamburg

Die Suche begann mit einem Besitzstempel in einem Buch – Ludwig Levy, Hamburg Parkallee 13 war da zu lesen. Erste Recherchen führten nicht zu einer eindeutigen Identifizierung. Drei Spuren wurden zunächst verfolgt, in der Hoffnung den richtigen Ludwig Levy zu finden. Eine davon führte in das Archiv des Internationalen Suchdienstes des Roten Kreuzes in Bad Arolsen. Der eigentliche Durchbruch gelang uns aber erst durch weitere Bücher von Ludwig Levy, auf die wir bei der Überprüfung der Altbestände der Stabi im letzten Jahr stießen. In diesen Büchern fanden sich zum Teil reich verzierte...mehr


Freitag, den 05. September 2014

Auf den Spuren einer Heiligen – überraschender Besuch für das Projekt NS-Raubgut an der SUB

Von Volker Cirsovius-Ratzlaff Dass sich Forscher für das Leben von Heiligen interessieren, ist durchaus nicht ungewöhnlich. Dass sich dabei auch Berührungspunkte mit der Suche nach NS-Raubgut an der SUB Hamburg ergeben, hat uns dann aber doch überrascht. Ende Juni erhielten wir Besuch von Freunden der Familie Batzdorff aus den USA. Mit der Familie Batzdorff stehen wir seit 2012 in Kontakt. Im Rahmen unserer Recherche hatten wir mehrere Bücher aus dem Familienbesitz gefunden und nach längerer Suche die Eigentümer der geraubten Bücher ausfindig gemacht. Die Erben hatten seinerzeit die Bücher...mehr


Freitag, den 05. September 2014

Das Ende einer langen Reise

Nach mehreren Monaten der Suche und der Kontaktanbahnung konnte nun ein Buch aus dem Besitz von Karl Spier an seine Kinder restituiert werden. mehr


Donnerstag, den 22. Mai 2014

Broschüre über die Arbeit der NS-Raubgutforschung in der Stabi

Die neu erschienene Broschüre dokumentiert die Arbeit des Projektes NS-Raubgut in der Stabi. Die Rolle der Bibliothek in der Zeit des Nationalsozialismus wird problematisiert, der Weg der verdächtigen Bücher in die Stabi nachvollzogen, die aufwändige Recherchearbeit nach den Besitzern bzw. deren Erben aufgezeigt. Seit 2006 hat das Projekt zahlreiche Erfolge erzielt und insgesamt 17 Restitutionen vornehmen können. Im Vorwort der Broschüre schreibt Gabriele Beger, die Direktorin der Stabi: Auf den unterschiedlichsten Wegen ist so genanntes NS-Raubgut in deutsche Bibliotheken gelangt. Es sind...mehr


Montag, den 12. Mai 2014

NS-Raubgut in der Stabi

Artikel in der Online-Ausgabe der Eimsbütteler Nachrichten und im Blog der Zeit über das NS-Raubgutprojekt in der Staats- und Universitätsbibliothekmehr


Montag, den 24. Februar 2014

Georg Ehrlich: Ein Hamburger Sozialdemokrat hinterlässt seine Spuren.

Gemeinsam mit den Kommunisten gehörten die Sozialdemokraten zu den am schärfsten Verfolgten politischen Organisationen im Nationalsozialismus. Der Fund eines Buches und die Suche nach den Erben ließen uns in die Geschichte des sozialdemokratischen Widerstands gegen das NS-Regime in Hamburg blicken. Es geht um ein Buch von Georg Ehrlich, der als Sozialdemokrat verfolgt wurde. Georg Ehrlich, am 1. August 1904 in Altona geboren, war bereits mit 19 Jahren in die SPD und Gewerkschaft eingetreten. Er engagierte sich dort in sozialen und politischen Bereichen: z.B. zwischen 1927 und 1933 als...mehr


Mittwoch, den 12. Februar 2014

Henrik Kacser

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die einen schnellen Erfolg der Restitution aufschieben können. Bereits zu Beginn des Projektes NS-Raubgut an der Stabi wurde der Besitzvermerk Heinrich Kácser in einem Buch gefunden. Erste Recherchen führten leider zunächst ins Leere. Erst der zweite Fund eines Buches im Sommer 2013 führte zu einem Durchbruch und zu einer erfolgreichen Restitution. Was war also geschehen? Bei der Überprüfung der Altbestände der SUB war uns ein Buch mit einer Widmung für Henrick Kacser aufgefallen. Der Nachname war ungewöhnlich genug, um hier einen Zusammenhang mit dem...mehr


Donnerstag, den 29. August 2013

Persönliche Begegnungen

Lesen Sie hier einen kurzen Bericht über die Restitution von fünf Büchern des Dr. Joseph Norden mehr


Donnerstag, den 29. August 2013

Persönliche Lebensspur

Lesen Sie den Artikel aus der Wuppertaler Rundschau zur Restitution der Bücher des Dr. Joseph Norden.mehr


Montag, den 26. August 2013

Geraubte Bücher des Rabbiners zurückgegeben

Geraubte Bücher des Rabbiners zurückgegebenmehr


Mittwoch, den 31. Juli 2013

NS-Raubgut zurück in jüdischer Familie

Sehen Sie hier den Beitrag aus dem Hamburg Journal vom 18.7.2013mehr


Montag, den 22. Juli 2013

Ein Fall für die Buchdetektivin

Ein Artikel in der Hamburger Morgenpost über die Arbeit des Projektes NS-Raubgut in der Staatsbibliothekmehr


Donnerstag, den 18. Juli 2013

Keiner erinnerte sich mehr an die Bücher

Lesen Sie hier ein Interview mit Nancy Petschek-Kohn, der Urenkelin von Helene und Ignaz Petschek zur Restiution der Bibliothek Petschek aus der Online-Ausgabe von "Die Welt"mehr


Donnerstag, den 18. Juli 2013

Die späte Rückgabe

Lesen Sie hier den Artikel aus der Online-Ausgabe von "Die Welt" zur Restiution der Bibliothek Petschek.mehr


Donnerstag, den 18. Juli 2013

Die späte Rückgabe der gestohlenen Bücher

3 Artikel im Hamburger Abendblatt über die Rückgabe von Büchern an die Familie Petschekmehr


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Kontakt:

Arbeitsstelle Provenienzforschung - NS-Raubgut

Dr. Anna von Villiez / Maria Kesting
Historikerin / Leiterin
E-MailMaria.Kesting@sub.uni-hamburg.de
Telefon+49 40/42838-3354 / -3351
Telefax+49 40/42838-3352

Foto von Maria Kesting (Ltg.)/ Dr. Anna von Villiez/ Ulrike Preuß Arbeitsstelle Provenienzforschung - NS-Raubgut