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Christian Fritzsch (1695–1769): Das Görtz-Palais auf dem Neuen Wall [Aufriss]
Objekt-Nr. 41,1
Christian Fritzsch (1695–1769): Das Görtz-Palais auf dem Neuen Wall [Seitenriss];
Objekt-Nr. 41,2
Christian Fritzsch (1695–1769): Das Görtz-Palais auf dem Neuen Wall [Grundriss]
Objekt-Nr. 41,3
Wilhelm Heuer (1813–1890): Panorama Von Hamburg. Total-Ansicht der Ruinen, Nach Dem Brande Vom 5-ten bis 8-ten May 1842 aufgenommen vom St. Catharinen Thurme
Objekt-Nr. 39
Mortier Atlanten
Objekt-Nr. 17
Mortier Atlas
Objekt-Nr. 17
Robert Dudley (1574-1649): Dell'Arcano Del Mare
Objekt-Nr. 16
Robert Dudley (1574-1649) Dell'Arcano Del Mare
Objekt-Nr. 16
Robert Dudley (1574-1649): Dell'Arcano Del Mare
Objekt-Nr. 16
Robert Dudley (1574-1649): Dell'Arcano Del Mare
Objekt-Nr. 16
Barocke Kartenpracht aus dem Amsterdamer Verlagshaus Blaeu
Objekt-Nr. 14 / Band 3
Barocke Kartenpracht aus dem Amsterdamer Verlagshaus Blaeu
Objekt-Nr. 14 / Band 2
Willem Janszoon Blaeu und Joan Blaeu (Hrsg.): Toonneel Des Aerdrycx, oft Nieuwe Atlas
Objekt-Nr. 14
Willem Janszoon Blaeu und Joan Blaeu (Hrsg.): Toonneel Des Aerdrycx, oft Nieuwe Atlas Amsterdam: Blaeu, 1648-1658
Objekt-Nr. 14
Willem Janszoon Blaeu und Joan Blaeu (Hrsg.): Toonneel Des Aerdrycx, oft Nieuwe Atlas Amsterdam: Blaeu, 1648-1658
Objekt-Nr. 14

Karten und Ansichten


  • Objekt-Nr. 41 (1–4)

Vier Architekturzeichnungen des Görtz-Palais' (4 Blätter)

1. Christian Fritzsch (1695–1769): Das Görtz-Palais auf dem Neuen Wall [Aufriss]; Hamburg, ca. 1750; Bibliothekssignatur: AH C,123: 1

2. Christian Fritzsch (1695–1769): Das Görtz-Palais auf dem Neuen Wall [Seitenriss]; Hamburg, ca. 1750; Bibliothekssignatur: AH C,123: 2 

3. Christian Fritzsch (1695–1769): Das Görtz-Palais auf dem Neuen Wall [Grundriss]; Hamburg, ca. 1750; Bibliothekssignatur: AH C,123: 3

4. Christian Fritzsch (1695–1769): Das Görtz-Palais auf dem Neuen Wall [Grundriss]; Hamburg, ca. 1750; Bibliothekssignatur: AH C,123: 4

Zustand: verschmutzt und fleckig, an den Blatträndern verbräunt und beschädigt, teilweise stock- und schimmelfleckig, Schirtingkaschierung partiell gelöst

Was ist zu tun: gründliche Trockenreinigung, Nassbehandlung, Papierrestaurierung, Aufbringen einer neuen rückseitigen Kaschierung.

Restaurierungskosten: 325,- Euro

Patenschaft vergeben


  • Objekt-Nr. 39 (1–2)

Panorama von Hamburg nach dem großen Brand von 1842 (2 Blätter)

Wilhelm Heuer (1813–1890): Panorama Von Hamburg. Total-Ansicht der Ruinen, Nach Dem Brande Vom 5-ten bis 8-ten May 1842 aufgenommen vom St. Catharinen Thurme; Hamburg: Fuchs, 1842; Bibliothekssignatur: AH C,29 und AH C,29a

Zustand: verschmutzt und fleckig, an den Blatträndern verbräunt und beschädigt, viele tiefe Brüche und Risse, Schirtingkaschierung partiell gelöst

Was ist zu tun: gründliche Trockenreinigung, Nassbehandlung, Papierrestaurierung, Aufbringen einer neuen rückseitigen Kaschierung

Restaurierungskosten: 200,- Euro

Patenschaft übernehmen


  • Objekt-Nr. 17

Raubdruck als Prestigeobjekt

1. Le Neptune François, Ou Atlas Nouveau Des Cartes Marines Revu & mis en ordre par Pene Cassini & autres
Paris: Jaillot, 1693

2. Cartes Marines A L'Usage Des Armées Du Roy De La Grande Bretagne Gravées & recueillies par Romain De Hooge
Amsterdam: Mortier, 1693

3. Suite Du Neptune François, Ou Atlas Nouveau Des Cartes Marines Données au Public par les soins de D'Alancourt
Amsterdam: Mortier, 1700

Konvolut, bestehend aus drei zusammengebundenen Bänden
Bibliothekssignatur: KS 323/907

Die Gründung der Académie des Sciences (1666) und der Bau des Pariser Observatoriums unter Ludwig XIV. auf Initiative seines Finanzministers Colbert führten in Frankreich zu einem wissenschaftlichen Aufschwung, von dem auch die Kartographie profitierte.

Eines der wichtigsten Ergebnisse der von Colbert veranlassten Vermessungen und der Zusammenarbeit von Académie und Marine war der 1693 erschienene Neptune François, Ou Atlas Nouveau Des Cartes Marines, ein Seeatlas mit 29 genauen Karten europäischer Gewässer, gedruckt in der königlichen Druckerei in Paris.
Noch im selben Jahr brachte der Amsterdamer Verleger Pieter Mortier (1661-1711) einen Nachdruck des Neptune in drei Sprachvarianten heraus: französisch, englisch und niederländisch. Um den Verkauf anzukurbeln, wurde als Verleger der französischen Edition der mit Mortier partnerschaftlich verbundene "Hubert Jaillot aux deux Globes" in Paris genannt, obwohl das Werk eigentlich in den Niederlanden entstanden war.
Mortier ließ 1693 gleich noch einen zweiten Teil, der keine französische Druckvorlage mehr hatte, sondern von englischen Manuskriptkarten stammte, folgen: Cartes Marines A L'Usage Des Armées Du Roy De La Grande Bretagne, diesmal mit korrekter Verlagsangabe: "A Amsterdam Chez Pierre Mortier Libraire sur le Vygen Dam". Für diesen zunächst auf französisch und 1694 auf niederländisch erschienenen Band konnte er den berühmten Kupferstecher Romein de Hooghe gewinnen.
1700 gab es schließlich auch noch einen dritten Teil: Suite Du Neptune François, Ou Atlas Nouveau Des Cartes Marines mit Karten der außereuropäischen Gewässer. Die Vorlagen, zwischen 1659 und 1688 in Lissabon entstanden, wurden von dem französischen Diplomaten Fremont d'Ablancourt beschafft.
Mortiers Neptune war, wie Cornelis Koeman in den Atlantes Neerlandici zu berichten weiß, der teuerste Seeatlas, der im 17. Jahrhundert in Amsterdam gedruckt wurde. Mit seinen prachtvollen Kupferstichen war er aber eher ein Prestigeobjekt, das von Seeleuten verschmäht und - im Unterschied zu den anderen Amsterdamer Seekarten jener Zeit - nicht aktualisiert wurde. Eine vollständige Neuausgabe dieses Werks ist nie erschienen, lediglich der erste Band wurde 1703 neu verlegt. Der Name Neptune Français wurde von den französischen Hydrographen auch später noch für ihre Seeatlanten benutzt.
Die SUB Hamburg besitzt die drei in einem Band zusammengebundenen Mortier-Atlanten in französischer Sprache, mit prächtigen Titelkupfern, teilweise kolorierten Karten und einem Ledereinband mit Goldprägung.

Zustand: Ganzleder über Pappdeckeln, Einband stark beschädigt, Ecken aufgestoßen, Fälze und Bünde gerissen, Kanten durchgescheuert, Kapitale fehlen. Vorsätze und Karten weisen diverse Quetschfalten auf, Blattränder sind verschmutzt und eingerissen, teilweise verbräunte Verklebungen von älterer Reparatur.

Was ist zu tun: Abnahme des Einbandes, Abnahme der der ersten und letzten Lagen, Trockenreinigung, Entfernen der Verklebungen, Glätten der Falten, Anlängen der gerissenen Bünde, Nachheften, stechen neuer Kapitale, Restaurierung des Einbandes; Aufbewahrung in alterungsbeständiger Schutzklappkassette.

Restaurierungskosten: 1.000 Euro

Patenschaft übernehmen


  • Objekt-Nr. 16 (6 Teile in 3 Bänden)

Robert Dudley, Duke of Northumberland – ein Abenteurer als Kartograph

Robert Dudley (1574-1649): Dell'Arcano Del Mare
Firenze: Onofri, 1646-1647
Bibliotekssignaturen: KS 323/902: 1/2 und 3/1 – die Buchpatenschaft für Band 3/2 ist bereits vergeben!  

Dell'Arcano del Mare (Das Geheimnis der See) des Engländers Robert Dudley ist ein in italienischer Sprache verfasster, reich illustrierter dreibändiger Traktat über Seekartographie, Seekriegskunst und Navigation. Die ersten beiden Bände und der erste Teil des dritten Bandes bestehen aus Anleitungen zur Navigation, zum Gebrauch von Navigationsinstrumenten, zum Schiffbau und zur Seekriegskunst. Der letzte Teil des dritten Bandes schließlich ist der Seekartographie gewidmet und umfasst den ersten gedruckten See-Weltatlas mit 130 detaillierten und sehr genauen Karten der Weltmeere in Merkatorprojektion. Dudley war ein passionierter Mathematiker und versierter Navigator, der seine Karten nach eigenen Erkenntnissen und den neuesten Beobachtungen selbst zeichnete. Alle Karten und die zahlreichen textbegleitenden Tafeln wurden meisterlich von dem Florentiner Antonio Francesco Lucini im klaren, eleganten Stil des italienischen Barockkupferstichs gestochen. Als Dell' Arcano del Mare in Florenz erschien, war Dudley einundsiebzig Jahre alt. Lucini behauptete, zwölf Jahre an dem Buch gearbeitet und 5.000 Pfund Kupfer dafür verbraucht zu haben.
Robert Dudley war eine schillernde Persönlichkeit des elisabethanischen Zeitalters. Der illegitime Sohn des Earls of Leicester betätigte sich als Seefahrer und Freibeuter, war Schiffseigner, Erbauer von Kriegsschiffen und Kartograph, er verstand viel von Astronomie, Architektur und Medizin. Die berühmten Seefahrer John Davis und Abraham Kendall waren seine Freunde, der Weltumsegler Thomas Cavendish war sein Schwager. In den Jahren 1594 und 1595 nahm er an einer Fahrt nach Westindien teil, wo er die Küste Guyanas erforschte und auch gegen die Spanier kämpfte. An der Seite seines Cousins Essex zeichnete er sich 1596 beim Angriff auf Cadiz aus und wurde anschließend zum Ritter geschlagen. Erb- und Ehestreitigkeiten zwangen ihn, 1605 England zu verlassen. Er ließ sich in Italien nieder, konvertierte zum Katholizismus und trat in den Dienst des Großherzogs der Toscana, für dessen Arsenal er Kriegsschiffe baute und an dessen Hof er auch sein Meisterwerk schrieb.

  • Band 1/2, 1646 (Objekt-Nr. 16,1) 

Zustand: Ganzpergament über Pappdeckeln, Deckel deformiert und berieben, Ecken aufgestoßen, Bindebänder abgerissen; Vorsätze stark verschmutzt im Falz teilweise gerissen, Karten teilweise beschädigt, Wasserränder.

Was ist zu tun: Gründliche Trockenreingung, Lösen der Vorsätze, Glätten der deformierten Deckel, Restaurierung der beschädigten Karten und Tafeln, Anbringung neuer Bindebänder Aufbewahrung in einer alterungsbeständigen Schutzklappkassette.

Restaurierungskosten: 850 Euro

  • Band 3.1, 1647 (Objekt-Nr.: 16,2)

Zustand: Ganzpergament über Pappdeckeln, Deckel deformiert und berieben, Ecken aufgestoßen, Bindebänder fehlen, Rücken im oberen Bereich stark beschädigt, ebenso die Kapitale, Falz des vorderen Vorsatzes gebrochen, fliegendes Blatt extrem verschmutzt, Lagen in Blockheftung, Buchblock verunreinigt.

Was ist zu tun: Gründliche Trockenreingung des gesamten Buchblocks, Lösen der Vorsätze, Erneuerung der Kapitale in ursprünglicher Art, Glätten der deformierten Deckel, Ergänzung des geschädigten Rückenbezugs, Restaurierung der beschädigten Karten und Tafeln, Anbringen neuer Bindebänder, Aufbewahrung in einer alterungsbeständigen Schutzklappkassette.

Restaurierungskosten: 2.350 Euro

Buchpatenschaft für einen Band übernehmen


  • Objekt-Nr. 14 (Bände 2-4)

Barocke Kartenpracht aus dem Amsterdamer Verlagshaus Blaeu

Willem Janszoon Blaeu und Joan Blaeu (Hrsg.): Toonneel Des Aerdrycx, oft Nieuwe Atlas
Amsterdam: Blaeu, 1648-1658
Bibliothekssignaturen: KS 189/924: 2 bis 4

Willem Janszoon Blaeu (1571-1638) und sein Sohn Joan Blaeu (ca. 1597/98-1673), zwei der prominentesten Kartenverleger des 17. Jahrhunderts, brachten 1635 in Amsterdam einen zweibändigen Atlas mit dem Titel Theatrum Orbis Terrarum in lateinischer, deutscher, niederländischer und französischer Sprache heraus. Er enthielt außer eigenen auch einen Großteil jener von Jodocus Hondius Jr. produzierten Karten des Mercator-Hondius-Atlasses, deren Kupferplatten Willem Janszoon Blaeu 1630 gekauft hatte. Im Laufe der Zeit wurde das Theatrum öfter neu geordnet und mit weiteren Karten ergänzt, so dass es zwischen 1640 und 1655 zu einem sechsbändigen Werk in vier Sprachvarianten heranwuchs, das immer wieder neu verlegt wurde.
Der erste der sechs Bände besteht aus Karten von Deutschland und den Niederlanden, der zweite aus Karten von Frankreich, Spanien und den Kontinenten, Band 3 beschreibt Italien und Griechenland; der vierte Band ist ein Atlas von England, im fünften sind Karten von Schottland und Irland und der letzte Band ist ein Atlas von China.
Die Bände 2-4 einer niederländischen, 1648/58 in Amsterdam erschienenen Ausgabe aus dem Bestand der Staatsbibliothek enthalten altkolorierte Karten und besitzen ihre hellen Originaleinbände aus Pergament mit Goldprägung.

Band 2, 1658 (Objekt-Nr. 14,2) 

Zustand: Ganzpergament über Pappdeckeln, Einband stark deformiert und beschädigt, Ecken aufgestoßen, Kanten eingerissen, Rücken aus älterer Reparatur, Buchblock stark beschädigt, vor allem die Blattränder, viele Überklebungen, Quetschfalten, Einrisse, Wasserränder und andere Flecken

Was ist zu tun: Zerlegen, Trockenreinigung, Ablösen der Verklebungen, Papierrestaurierung, Glätten der einzelnen Blätter, Heften, Einbandrestaurierung, Aufbewahrung in alterungsbeständiger Schutzklappkassette.

Restaurierungskosten: 3.400 Euro

Band 3, 1658 (Objekt-Nr. 14,3) 

Zustand: Ganzpergament über Pappdeckeln, Einband stark beschädigt, berieben und verschmutzt, Ecken aufgestoßen, Einschläge lose, Rücken fehlt, Fälze eingerissen; Buchblock verschmutzt, Blattränder teilweise eingerissen, Wasserränder im vorderen Bereich.

Was ist zu tun: Abnahme des Einbandes, gründliche Trockenreinigung des gesamten Buchblocks, lösen der ersten und letzten Lagen und der Vorsätze, partielle Papierrestaurierung; Restaurierung, Reinigung und Konservierung des Einbandes, Aufbewahrung in alterungsbeständiger Schutzklappkassette.

Restaurierungskosten: 3.850 Euro

Band 4, 1648 (Objekt-Nr. 14,4) 

Zustand: Ganzpergament über Pappdeckeln, Einband stark beschädigt, wellig, Ecken aufgestoßen, Kanten aufgebrochen, alte Rückenreparatur, Bindebänder abgerissen; Buchblock verschmutzt, Blattränder teilweise eingerissen, Wasserränder im hinteren Bereich.

Was ist zu tun: Abnahme des Einbandes, gründliche Trockenreinigung des gesamten Buchblocks, lösen der ersten und letzten Lagen und der Vorsätze, partielle Papierrestaurierung; Restaurierung, Reinigung und Konservierung des Einbandes, Aufbewahrung in alterungsbeständiger Schutzklappkassette.

Restaurierungskosten: 4.200 Euro

Patenschaft für einen Band übernehmen