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Kontakt:

Dr. Jürgen Neubacher

  • neubach@sub.uni-hamburg.de
  • +49 40/42838-5856
  • +49 40/42838-3352
  • Historische Bestände, Sondersammlungen, Musikhandschriften und -drucke

Kontakt:

Handschriftenlesesaal

Öffnungszeiten:
Mo-Mi + Fr 10-16, Do 10-18

Hasse-Katalog

Johann Adolf Hasse

Die Hamburger Hasse-Handschriften aus Stabi und Hasse-Archiv finden Sie in dem Online-Katalog umfassend beschrieben. Mehr >

Tonträgersammlung

  • Zettelkataloge (Standort: Medienwerkstatt)
  • Tonträger-Datenbank: Tonträger, die die Stabi seit 1990 auf Grundlage des Hamburger Pflichtexemplargesetzes archiviert
  • IWF - Wissen und Medien: Online-Medienkatalog mit Nachweisen zu Filmen, Videos und modularen Medienbausteinen

Musiksammlung

Johann Adolf Hasse Kopistenabschrift

Gesammelt werden Musikdrucke, Musikhandschriften, Libretti und musikwissenschaftliches Schrifttum. Tonträger werden in der Medienwerkstatt bereitgestellt.

Neben einem aktuellen Notenbestand mit repräsentativen Werken aus dem Repertoire der abendländischen Musikgeschichte (in Einzelausgaben wie auch in Denkmäler- und Gesamtausgaben) verfügt die 1659 aus der Schenkung der Musikbibliothek des Hamburger Kantors Thomas Selle hervorgegangene Musiksammlung über einen zum Teil einzigartigen Quellenbestand an historischen Musikdrucken und Handschriften von internationaler Bedeutung. Darunter haben Werke mit Bezug zur Hamburger Musikgeschichte einen besonderen Stellenwert.

Bestandsübersicht

Noten: ca. 26.000
Musikliteratur und -zeitschriften: nicht quantifiziert

Historische Musikalien:

Musikdrucke des 16. und 17. Jahrhunderts

Ausschnitt Musikdruck

Die rund 350 Musikdrucke und 25 Theoretica des 16. und 17. Jahrhunderts aus der Musikbibliothek des Hamburger Kantors Thomas Selle (darunter Werksammlungen von Orlando di Lasso, Luca Marenzio, Claudio Monteverdi und Thomas Simpson) bilden einen herausragenden Grundstock der seither kontinuierlich erweiterten Musiksammlung. Erschlossen sind die historischen Musikdrucke durch das Répertoire International des Sources musicales (RISM A/I) sowie den Campus-Katalog.

Libretto-Sammlung zur Hamburger Gänsemarkt-Oper

Libretto-Titelblatt

Die Sammlung umfaßt 32 Bände mit zusammen rund 450 gedruckten Libretti zu etwa 310 Opern, die zwischen 1678 und 1738 im Hamburger Opernhaus am Gänsemarkt aufgeführt wurden. Dieses erste stehende Opernunternehmen in den deutschsprachigen Ländern ließ geschätzte Dichter wie Lucas von Bostel, Friedrich Christian Bressand, Heinrich Elmenhorst, Barthold Feind, Johann Georg Hamann, Johann Ulrich König oder Christian Heinrich Postel für sich arbeiten und zog Komponisten wie Reinhard Keiser, Georg Friedrich Händel, Johann Mattheson oder Georg Philipp Telemann an. Erschlossen ist die Sammlung durch den von Hans Joachim Marx und Dorothea Schröder herausgegebenen Katalog Die Hamburger Gänsemarkt-Oper. Katalog der Textbücher (Laaber 1995).

Musikhandschriften

Musikhandschrift

Neben den Händelschen Direktionspartituren stellen die handschriftlichen Opera omnia von Thomas Selle, die rund 40 Partiturautographen der Opern und Oratorien Johann Matthesons, die vierbändige Sammlung mit Partiturautographen der Kirchenmusik Johann Christian Bachs sowie frühe Abschriften von Werken Georg Philipp Telemanns, Carl Philipp Emanuel Bachs und Johann Adolf Hasses bedeutende Akzente in der rund 3.000 Musikhandschriften umfassenden Sammlung dar. Große Teile derselben gehen auf den Musikforscher Friedrich Chrysander als Vorbesitzer zurück. Erschlossen sind die Musikhandschriften durch das Répertoire International des Sources musicales (RISM A/II) und den handschriftlichen Realkatalog ND VI.

Händels Direktionspartituren

G.F. Händel

Die seit 1868 in der Bibliothek verwahrte Sammlung umfaßt 129 handschriftliche Bände zu rund 60 Opern und Oratorien Händels, aus denen der Komponist einst selbst dirigierte und zahlreiche aufführungsspezifische Bearbeitungsspuren darin hinterließ. Daraus ermißt sich die außerordentlich hohe Bedeutung dieses Quellenbestands sowohl für die Händel-Forschung als auch die Musikpraxis.

Opernsammlung der Hamburger Stadttheater-Gesellschaft

Die 1929 von der Stadttheater-Gesellschaft übernommene Sammlung enthält historische Aufführungsmaterialien (Partituren, Sing- und Orchesterstimmen) zu rund 450 musikalischen Bühnenwerken aus der Zeit von etwa 1765 bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Große Teile davon stammen aus der Ära des Theaterdirektors Friedrich Ludwig Schröder, darunter aufschlußreiche Quellen zur frühen Mozart-Rezeption in Hamburg. Ergänzend liegt unter der Bestandsbezeichnung „Theater-Bibliothek“ eine rund 2.900 Bände umfassende Sammlung handschriftlicher und gedruckter Textbücher vor, bei denen es sich um die Souflier- und Inspizientenbücher der Stadttheater-Gesellschaft aus dem Zeitraum von 1765 bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts handelt. Erschlossen ist die Opernsammlung durch das Répertoire International des Sources musicales (RISM A/II) und den handschriftlichen Realkatalog ND VII.

  • Partiturausschnitt Opernsammlung
  • Partiturausschnitt Opernsammlung

Brahms-Archiv

Johannes Brahms

Diese auf einer Stiftung von Brahms' Stiefbruder Fritz Schnack fußende, später durch antiquarische Zukäufe erheblich ausgebaute Sammlung von Brahms-Dokumenten zählt zu den drei oder vier größten Brahms-Sammlungen weltweit. Enthalten sind rund 18 eigenhändige Musikhandschriften und 25 Stichvorlagen zu Kompositionen von Brahms, Notenmanuskripte aus den Nachlässen der Brahms-Freunde Joseph Joachim und Julius Spengel, ca. 2.600 Briefe (darunter 880 eigenhändige Briefe von Brahms und 730 Briefe an Brahms), Urkunden und Familienpapiere, Fotos, Brahms' Sammlungen von Dichter-Autographen und Veduten, Konzertprogramme und andere Dokumente aus dem Besitz oder Umfeld von Brahms. Erschlossen wird das Brahms-Archiv durch den HANS-Katalog.

Musiknachlässe

Unter ihren Nachlässen verwahrt die Bibliothek rund 25 Musiknachlässe unterschiedlichen Umfangs von zumeist Hamburger Persönlichkeiten (u.a. Friedrich Chrysander, Gustav Fock, Manfred Gurlitt, Ernst Gernot Klussmann, Leopold Ludwig, Heinrich Marschner, Johann Mattheson, Ferdinand Thiériot). Erschlossen werden die Nachlässe über den HANS-Katalog und Findbücher.

Service Handschriftenlesesaal

Handschriften, Autographen, Nachlässe, Inkunabeln, Karten und andere seltene und wertvolle Bestände dürfen nur im Handschriftenlesesaal benutzt werden und unterliegen besonderen Benutzungsbedingungen. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht. Die Bestellung erfolgt auf weißem Bestellschein oder per Anfrage via E-Mail, Telefon oder Brief. Am darauffolgenden Tag werden die Materialien bereitgestellt (Merkblatt für die Benutzung von Handschriften und wertvollen Drucken).

Grundlegende Nachschlagewerke wie Einführungen, Findbücher, Kataloge, Bibliographien, Faksimiles und laufende Zeitschriften stehen in einer Handbibliothek für Sie bereit.

Die Herstellung von Reproduktionen richtet sich nach den konservatorischen Gegebenheiten der Vorlage und muss im Einzelfall genehmigt werden. Bitte wenden Sie sich an die zuständigen SondersammlungsreferentInnen.