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Dr. Hans-Walter Stork

Handschriftensammlung

Ausschnitt Holtzbecker-Handschrift groß

Die Staats- und Universitätsbibliothek verfügt über einen großen Bestand mittelalterlicher Handschriften aus verschiedensten thematischen Bereichen. Bislang knapp die Hälfte davon sind in der Druckreihe Katalog der Handschriften der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Hamburg/Stuttgart 1967ff.) erschlossen.

Die Geschichte der Handschriftensammlung reicht zurück bis in die Anfänge der Bibliothek vor mehr als 500 Jahren. Stetig vermehrt durch Stiftungen Hamburger Bürger und Gelehrten zeichnet sich die Sammlung vornehmlich aus durch umfangreiches Material unter anderem zu europäischer und hamburgischer Wissenschafts- und Bildungsgeschichte und zur Geschichte der Reformation sowie der norddeutschen Aufklärung.

Besonderes Gewicht haben darunter Legate von Persönlichkeiten aus dem Kreis der Gelehrtenschule des Johanneums und des Hamburger Akademischen Gymnasiums wie beispielsweise Senator Sebastian von Bergen (1554–1623), die Professoren Rudolph Capellus (1635–1684), Johann Adolph Tassius (1585–1654), Marquard Schlegel (1605–1653), Joachim Jungius (1587–1657), die Familie Lindenbrog (Stiftung: 1649), Lucas Holstenius (1596–1661) und Vincent Placcius (1642–1699).

Den größten Zuwachs an kostbar illuminierten Handschriften verdankt die Bibliothek den beiden Brüdern Johann Christoph (1683–1739) und Johann Christian Wolf (1690–1770), die ihrerseits 2.000 kostbarste Bände aus der Bibliothek des Frankfurter Patriziers Zacharias Conrad von Uffenbach (1683–1734) erwarben.