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Retrodigitalisierung landesgeschichtlich und landeskundlich relevanter Materialien

Hamburger Adressbuch 1905, Titelblatt

Den Kernbestand vielgenutzter Quellen zu Hamburgs Geschichte und Landeskunde zu digitalisieren, ist seit 2008 ein Programmschwerpunkt der Stabsstelle Digitalisierung, präsentiert unter dem Titel "Hamburgensien digital". Begonnen wurde mit der traditionsreichen "Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte", sukzessive ergänzt um das "Mitteilungsblatt" desselben Vereins (später "Hamburgische Geschichts- und Heimatblätter") und diverse andere regionale Zeitschriften.

Über 200 historische Karten von Hamburg bis 1880 - spätere werden folgen -, rund 60 Stadtansichten und die ersten 360 von über 1.500 Portraits Hamburger Persönlichkeiten sind als graphische Materialien unter den "Hamburgensien digital" präsent. In dem Großprojekt "Hamburger Adress- und Fernsprechbücher" (rund 450.000 Seiten) sind die Hamburger, Altonaer und fast alle sonstigen Vorstadt-Adressbücher mit komfortabel durchsuchbaren Alphabetteilen online publiziert worden. Die Fernsprechbücher sind teilweise veröffentlicht, die übrigen werden folgen.

Über 850 Bände  Monographien und Nachschlagewerke sind online verfügbar, darunter das "Lexikon der hamburgischen Schriftsteller" von Hans Schröder. Neben weiteren kleinen und größeren Darstellungen zur Geschichte werden die historische Statistik, die gedruckten Parlamentaria sowie Gesetz- und Verordnungssammlungen als Quellen online bereitgestellt.2013 werden sieben digitalisierten Hamburger und Altonaer Zeitungen im Gesamtumfang von über 2 Mio. Seiten publiziert werden, darunter der "Correspondent", die "Hamburger Nachrichten" und der "Hamburger Anzeiger". Sie werden auch über das EU-Projekt "Europeana Newspapers" in die europäische digitale Bibliothek Europeana eingehen.
Weitere Zeitungstitel sind in Vorbereitung.

Aus dem Bereich der Sondersammlungen sind die Briefkopierbücher Richard Dehmels bereits publiziert. In DFG-Projekten werden der Nachlass des Gelehrten Joachim Jungius sowie die im Verzeichnis der Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17) katalogisierten Drucke aus Hamburg und Umgebung digitalisiert.

Neben der eigenen Digitalisierungstätigkeit bemüht sich die SUB kontinuierlich, auch die an anderen Orten digitalisierten "Hamburgensien" zu ermitteln. Sie werden im Campus-Katalog und in der Hamburg-Bibliographie (Zugang u.a. auch von "Hamburgensien digital" aus) zugänglich gemacht, z.Zt. rund 250 Monographien und 30 Zeitschriften.