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Zu Carl von Ossietzky - Erinnerung, Maler: Detlef Kappeler
  • Zu Carl von Ossietzky - Erinnerung, 1990
    Maler: Detlef Kappeler
Johann Melchior Goeze, Maler: Franz Conrad Löhr
  • Johann Melchior Goeze (1717-1786)
    Maler: Franz Conrad Löhr, nach Georg Ludwig Eckhardt (um 1735-1812)
    Goeze war ab 1755 Hauptpastor an S. Katharinen zu Hamburg und von 1760 bis 1770 Senior des Geistlichen Ministeriums.
Friedrich Gottlieb Klopstock, Maler: Anton Hickel
  • Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803)
    Maler: Anton Hickel (1745-1798)
    Anton Hickel kam 1797 nach Hamburg und wurde hier in kurzer Zeit der beliebteste Modemaler. Sein Bruder Joseph Hickel, k.u.k. Hofmaler, schenkte das Klopstock-Porträt um 1789 der Stadt Hamburg.
Die Vorlesung oder Das Bild der Teone, Maler: Johann Heinrich Tischbein d.Ä.
  • Die Vorlesung oder Das Bild der Teone.
    Maler: Johann Heinrich Tischbein d.Ä. (1722-1789)
    Für Klopstocks Lesegesellschaft 1773 gemalt. Gleim verfasste ein Loblied auf dieses Gemälde.

Lesesaal 1

Paul Marquard Schlegel, Maler: unbekannt
  • Parlatorium, links:
    Paul Marquard Schlegel (1605-1653)
    Maler: unbekannt (17. Jahrhundert)
    Schlegel war Physikus in Hamburg und gründete hier 1653 das Theatrum anatomicum, an dem er als erster in Hamburg Anatomie lehrte. Seine Bibliothek und sein Porträt gelangten 1657 in den Besitz der Stadtbibliothek.
Johann Friedrich Tönnies, Maler: Anton Paulsen
  • Parlatorium, rechts:
    Johann Friedrich Tönnies (1662-1736)
    Maler: Anton Paulsen (1690-ca. 1750)
    Das um 1720 entstandene Ölbild zeigt den Kaufmann Johann Friedrich Tönnies als Halbfigurenbildnis. Der Maler Anton Paulsen war Schüler der Kopenhagener Akademie und arbeitete zumeist in Leipzig. Von 1718-1730 war er in Hamburg und erwarb sich schnell die Gunst der hiesigen Kaufherren. Er kam ihrem Repräsentationsbewusstsein durch seine farblich ausdrucksvolle und technisch routinierte Malweise sehr entgegen.
Johann Christian Wolf, Maler: Theodor Friedrich Stein
  • Trennwand zur Handschriftenabteilung, links:
    Johann Christian Wolf (1689-1770)
    Maler: Theodor Friedrich Stein (um 1730-1788)
    Der jüngere Wolf war Professor am Akademischen Gymnasium und Bibliothekar der Stadtbibliothek.
Johann Christoph Wolf, Maler: unbekannt
  • Trennwand zur Handschriftenabteilung, rechts:
    Johann Christoph Wolf (1683-1739)
    Maler: unbekannt (18. Jahrhundert)
    Der ältere Wolf war Professor am Akademischen Gymnasium und Pastor an der Katharinenkirche.

Lesesaal 2

Georg Friedrich Händel, Maler: Thomas Hudson
  • Treppenaufgang:
    Georg Friedrich Händel (1685-1759)
    Maler: Thomas Hudson (1701-1779)
    Händel ließ sich 1749 und 1756 von dem Londoner Maler Thomas Hudson porträtieren. Das ältere der beiden Bilder wurde 1869 von dem Hamburger Händel-Forscher Friedrich Chrysander bei Nachkommen Händels in Calbe an der Saale entdeckt und erworben. Er überließ das Gemälde dem Hamburger Kaufmann Friedrich Gültzow mit der Bedingung, es nach seinem Tod der Hamburger Stadtbibliothek zu übereignen, was 1883 geschah.
Charles François Dominique de Villers, Maler: Friedrich Carl Gröger
  • Parlatorium, links:
    Charles François Dominique de Villers (1765-1815)
    Maler: Friedrich Carl Gröger (1766-1838), wirkte in Lübeck, Hamburg und Kopenhagen.
    Villers lebte als französischer Emigrant in Lübeck und Hamburg, gab in Hamburg die Zeitschrift "Spectateur du Nord" heraus und gehörte zum engen Freundeskreis um Klopstock, Büsch, Reimarus und Sieveking. 1811 Professor der Philosophie in Göttingen.
Heinrich Langenbeck, Maler: Anselmus von Hulle
  • Parlatorium, rechts:
    Heinrich Langenbeck (1603-1669)
    Maler: Anselmus von Hulle (1601-1674)
    Langenbeck, ein gebürtiger Hamburger, war Kanzler im Dienste der Herzöge von Braunschweig. Seine Bibliothek und sein Porträt kamen 1694 in den Besitz der Stadtbibliothek.
Lucas Holstenius, Maler: unbekannt
  • Steinwand (mit Uhr):
    Lucas Holstenius (1596-1661)
    Maler: unbekannt (17. Jahrhundert)
    Holstenius war Kustos der Vatikanischen Bibliothek und Consultator Rotae des päpstlichen Stuhls.
Johann Jakob Bodmer, Maler: Johann Caspar Füßli d.Ä.
  • Steinwand:
    Johann Jakob Bodmer (1698-1783)
    Maler: Johann Caspar Füßli d.Ä. (1706-1782), Kopie
    Bodmer war einer der bedeutendsten Literaturkritiker im 18. Jahrhundert. Das Porträt kam über Friedrich von Hagedorn in den Besitz der Stadtbibliothek.

Hamburg-Lesesaal

Bildnis Richard Dehmel, Maler: Ludwig Krüger
  • Bildnis Richard Dehmel, 1888
    Maler: Ludwig Krüger
    Der Lyriker und Dramatiker Richard Dehmel (1863-1920) studierte Naturwissenschaften, Volkswirtschaft, Soziologie und Philosophie in Berlin und Leipzig und arbeitete seit 1895 als freier Schriftsteller. 1914 zog er als Freiwilliger in den Ersten Weltkrieg. Im literarischen Leben der Jahrhundertwende genoss Dehmel höchste Verehrung; seine Wirkung vor allem auf die Generation der expressionistischen Lyriker vor dem Ersten Weltkrieg war enorm. In seinen Anfängen stand er dem Kreis der Berliner Naturalisten nahe; die zum Teil emphatische, mit nietzscheanisch leidenschaftlicher Gebärde vorgetragene Betonung der Gefühlwelt führte ihn jedoch bald über den Naturalismus hinaus. Dabei steht auch seine soziale Lyrik stets unter dem Vorzeichen eines harmonisierenden Weltbilds.
    Ludwig Krüger (1858-1907), ausgebildet an der Berlin Akademie, war als Bildnismaler überwiegend in Berlin tätig, bevor er 1890 für elf Jahre nach Rom übersiedelte, wo er ein "wunderliches Bohemienleben" (Thieme-Becker) führte.
    (aus: Kunst an der Universität Hamburg. Ein Inventar. Hamburg: Johns & Reifenrath, 1991)

Atrium (Informationszentrum)

  • Bodo Baumgarten:
    David zieht sich aus, Bathseba ist etwas hart gelandet, 1985.

Atrium (Lesesaal)

  • Karina Raecke:
    Oase, 1985.

Altbau (Treppenhaus)

Ida Dehmel, Malerin: Julie Wolf-Thorn
  • Ida Dehmel (1870-1942)
    Malerin: Julie Wolf-Thorn (1868- um 1944)

Vor dem Gebäude (Grindelallee)

  • Detlef Birgfeld:
    Gedankenflug, 1983.