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Heft 2

Beiträge
Hartmut Walravens
Franz Blei – Bibliographie

Thomas Krause
Die Kollegnachschriftensammlung des Juristischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Rainer Hering
Akademiker im Alldeutschen Verband

Wolfgang Beutin
Kurt Hillers „helles Ethos silberner Beschwingung“
Rede zu seinem 125. Geburtstag am 5. August 2010 bei der Eröffnung der Ausstellung

Franz Obermeier
Carl Friedrich Cramer und Heinses „Ardinghello“

Assia Harwazinski
„Religion – A Human Phenomenon“
Der 20. Weltkongress der “International Association for the History of Religions”

Franz Obermeier
Neuere Lateinamerikaliteratur

Rainer Hering
Geschichte griffig
Neue und neu aufgelegte Standardwerke

Fundstücke
Janina Fuge
Keine Wiederholung der „kleine(n) Berliner Aktion“
Warum Thomas Mann nicht bei der Hamburger Verfassungsfeier 1931 sprach

Buchbesprechungen

Anschriften der Autorinnen und Autoren

Heft 1

Beiträge
Ansprachen zur Präsentation des Buches Hamburger Schulen im „Dritten Reich“ von Uwe Schmidt am 7. Juli 2010 im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky in Hamburg

Gabriele Beger
Begrüßung

Joist Grolle
Uwe Schmidt: Hamburger Schulen im „Dritten Reich“

Rainer Hering
Uwe Schmidt - ein Historiker und sein Werk

Hannelore Schmidt (†)
Als Schülerin im „Dritten Reich“

Hans-Peter de Lorent

Die Aufarbeitung der NS-Schulpolitik in Hamburg

Claus Gossler
Hans Leip, Ulrich Nabel, Ludwig Uphoff, Hans Podeyn und andere
Kommilitonen des Jahrgangs 1908/14 am zweiten Hamburger Lehrerseminar am Steinhauerdamm

Der Aufsatz gibt einen Einblick in die soziale Herkunft und die Entwicklung von sechs der 16 namentlich bekannten und 1961 noch lebenden Abgänger des Jahrganges 1908/14 des als „Universität des kleinen Mannes“ bezeichneten zweiten Hamburger Lehrerseminars. Betrachtet werden auch Aspekte ihres Zusammenlebens am Lehrerseminar und Kontakte, die sie nach ihrer Lehrerausbildung zu einander aufrecht erhielten. Während zwei Teilnehmer über ihre Stellungen als Volksschullehrer hinaus Karriere machten, führte bei vier Teilnehmern die Unzufriedenheit mit ihrem Dasein dazu, sich entweder völlig anderen Berufen zuzuwenden - in einem Fall allerdings erfolglos - oder sich ehrenamtlichen Engagements zu widmen, die für sie einen größeren Stellenwert als das Volksschullehrerdasein hatten.
 
Gunnar B. Zimmermann
”Die Verpflichtung zum Dienst an der Volksgemeinschaft tritt immer mehr ins Bewußtsein.“ 
Die Ausstellungspraxis der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg im Nationalsozialismus

Bei Auseinandersetzung mit nationalsozialistischer Kulturpropaganda ist die Frage nach dem Wirken kultureller Institutionen, wie zum Beispiele Archiven, Bibliotheken und Museen von zentraler Bedeutung. Als Multiplikatoren vor Ort konnten diese Einrichtungen jenseits der Berliner Propagandamaschinerie die Menschen direkt in ihrem gewohnten Lebensumfeld ansprechen und durch ein mit Lokalkolorit angereichertes Programm einen spezifischen Beitrag zur Stabilisierung des Unrechtssystems leisten. Für die Beurteilung solchen Handels gilt es möglichst genau auszuloten, wo Kulturträger hierbei Vorgaben von NS-Staat und Parteiapparat folgten und wo Freiräume zur eigeninitiativen Gestaltung bestanden. Neuere Untersuchungen zur Entwicklung der Wissenschaften in Deutschland zwischen 1933 und 1945 sowie zum Grad der Reichweite von Vorgaben der Berliner Zentralgewalt im Kultursektor zeichnen hierbei ein deutliches Bild: Bei Beachtung gewisser Rahmenbedingungen konnten lokale und regionale Kulturträger weitgehend selbstständig agieren, wobei Impulse und Anregungen zur Beteiligung an nationalsozialistischer Kulturpropaganda vielfach von den Institutionen selbst ausgingen. Vor diesem Hintergrund ist die Ausstellungspraxis der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg unter ihrem Direktor Gustav Wahl bis 1943 ein besonders eindringliches, weil von Eigenständigkeit und Aktivität geprägtes Beispiel der unrühmlichen Kooperation deutscher Kulturinstitutionen mit dem nationalsozialistischen Regime. 

Małgorzata Świder
„Ich bedaure, dass dies nun notwendig war“
Helmut Schmidt, die SPD und der Kriegszustand in Polen

Dietmar Schenk
Leopold von Ranke im Bergwerk der Papiere
Ein archivgeschichtlicher Essay

Dieser Beitrag befasst sich mit der Entdeckung der Archive durch die Geschichtsschreibung im frühen 19. Jahrhundert. Leopold von Ranke (1795-1886) verfasste historische Werke in den Anfängen seiner Laufbahn ganz ohne Rückgriff auf archivalische Quellen. Deren Wert entdeckte er erst mit der Zeit. Eine ausgedehnte Archivreise führte ihn von 1827 bis 1831 nach Österreich und Italien. Die ‚Erfahrung des Archivs', die er gewann, bestärkte und motivierte seinen Glauben an die Unmittelbarkeit geschichtlicher Erkenntnis: Ranke ist überzeugt, im Archiv nicht nur Spuren der Vergangenheit, sondern gleichsam diese selbst zu finden. Diese romantische Idee prägt seine Geschichtsauffassung. Mit ihr gerät das Archiv allerdings, so enthusiastisch sich ihm Ranke zuwendet, in gewisser Weise auch wieder aus dem Blick.

Rainer Waßner

Helmut Schelsky (1912-1984)
Ein Soziologe für die Bundesrepublik Deutschland   

Rüdiger Schütt

Durchbruch in Hamburg
Vor 125 Jahren wurde die Ausdruckstänzerin Mary Wigman geboren

Assia Harwazinski
Tanz: Porträts und Kritiken

Fünfmal Tanz: Ein ausführliches Portrait des US-amerikanischen Tänzers, Tanzpädagogen und Choreographen Joe Alegado, Corpus Christi/Prag; ein Bericht über den dritten Tanzabend der „Poetry in Motion“ am Landestheater Tübingen mit der Uraufführung neuer Stücke der neu gegründeten Jalegado Dance Company, Prag; eine Kritik des Stückes „Bahok“ der Akram Khan Company; ein Portrait mit Interview der New Yorker Tänzerin und Tanzpädagogin Risa Steinberg, Regisseurin der Werke von José Limón; eine Beschreibung der Arbeit des Kathak-Flamenco-Projekts des Music Ensemble of Benares von Günter Paust; sowie die Besprechung von vier unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeiten zu Tanz und Philosophie, Tanz als Wissenskultur, neuen therapeutischen Ansätzen mit Tanz und der Aufarbeitung zeitgenössischer politischer deutscher Tanzgeschichte.

Rainer Hering

Biographien
Neue Veröffentlichungen

Fundstücke

Rüdiger Jung
Ein Hauch von Fernost
Margot Scharpenbergs Gedicht „Jahreszeiten“

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Mitteilungen