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Heft 1/2

Themenheft:

Die Germanistin Agathe Lasch (1879-1942). Aufsätze zu Leben, Werk und Wirkung

Christine M. Kaiser
Zwischen »Hoffen« und »Verzagen«. Die Emigrationsbemühungen Agathe Laschs - Ein Werkstattbericht

Ingrid Schröder
Agathe Lasch und die Hamburger Lexikographie

Andreas Stuhlmann
»Sprache ist Geschichte; Sprache bedeutet Geschichte«. Agathe Lasch als Rezensentin

Matthias Harbeck, Sonja Kobold
Die Rekonstruktion einer Forscherbibliothek. Reste der Privatbibliothek Agathe Laschs an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Mirko Nottscheid
Die Germanistin und Niederlandistin Annemarie Hübner (1908–1996). Zur wissenschaftlichen Biografie einer Hamburger Sprachforscherin zwischen Weimarer Republik und Nachwendezeit.
Mit unveröffentlichten Briefen von Agathe Lasch

Moritz Terfloth
»Wer oder was ist bzw. war ‚Lasch’?« Zur Benennung des Agathe-Lasch-Wegs in Hamburg

Dieter Möhn
Der Agathe Lasch-Preis. Memorial und Verpflichtung

Brit Bromberg
Agathe Laschs Korrespondenz in der Arbeitsstelle Hamburgisches Wörterbucharchiv (1917–1934). Ein Verzeichnis

Heft 3/4

Beiträge

Sabine Walter
Liliencron reloaded. Eine Spurensuche anlässlich des 150. Geburtstages Detlev von Liliencrons.

Sabine Walter
»Nie lernt ich im Leben fasten noch sparen.« Liliencron als Schlemmer, Schnorrer, Schürzenjäger

In dem Beitrag werden Liliencrons Bitt- und Bettelbriefe vorgestellt, in denen der Schriftsteller gekonnt und stilsicher alle Register der Schreibkunst zieht und sich als liebenswerter Lebenskünstler präsentiert.

Herwarth von Schade
Will euch eins singen

Hans Kurig
Jacob Bernays

Jacob Bernays wurde 1824 als Sohn des Rabbiners Isaac Bernays in Hamburg geboren, wo er von 1840-1844 das Johanneum besuchte. Anschließend studierte er Klassische Philologie in Bonn, dort wurde er 1866 Nachfolger Friedrich Ritschls als Bibliotheksdirektor. In seinen Vorlesungen über die Geschichte über die Klass. Philologie suchte er die Bibel mit der griechisch-römischen Bildung zu  verbinden. Er begann ihre Geschichte mit der Gründung christlicher  Bildungsanstalten unter Kaiser Theodosius, behandelte die  philologischen  Leistungen der Kirchenväter, der mittelalterlichen Chronisten und Dantes. Bei  der Behandlung der Philologie seit Petrarca berücksichtigte er die Bibel, das Recht und die Geschichte.
Robert Münzel (1859-1917), Leiter der Hamburger Stadtbibliothek seit  1902, hat Bernays Vorlesung im Wintersemester 1878-79 aufgezeichnet. Seine Nachschrift ist nach heutiger Kenntnis die einzige Quelle zu diesem Lehrbereich des jüdischen Gelehrten, der zu seinem 100.Todestag 1981 mit einem Symposium in  Tel Aviv geehrt worden ist.

Antonia Leugers
Katholische Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Kriegserfahrungen Die Auswertung von Feldpostbriefen wirft ein neues Licht auf die Haltung katholischer Soldaten

Der im Tübinger Sondersforschungsbereich 437 "Kriegserfahrungen" entwickelte Forschungsansatz liefert auch bei der Auswertung von Feldpostbriefen katholischer Soldaten im Zweiten Weltkrieg differenzierte Ergebnisse, wie die jüngste Publikation "Jesuiten in Hitlers Wehrmacht. Kriegslegitimation und Kriegserfahrung" (Verlag Ferdinand Schöningh) erweist. Katholische Soldaten kämpften ihren eigenen katholischen Krieg im Krieg Hitlers. Sie griffen in ihrer Kriegslegitimation zurück auf das, was sie bereits durch ihre katholische Sozialisation und Bildung an kulturellem Wissen mitgebracht hatten. Sie formten als Einzelne und in ihrer katholischen Bezugsgruppe ihre eigenen Kriegswahrnehmungen, -deutungen und -handlungen. Sie machten ihre "Kriegserfahrungen". Im Vergleich zu älteren Publikationen wird der methodische Ansatz im Beitrag exemplarisch erläutert.

Rainer Hering
Kirchen- und Religionsgeschichte Deutschlands. Neue Veröffentlichungen

Der Literaturbericht stellt Neuerscheinungen zur deutschen Kirchen- und Religionsgeschichte vor, wobei neben Überblicksdarstellungen vor allem Arbeiten zum 20. Jahrhundert rezensiert werden. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Regionalkirchengeschichte dar.

Rainer Hering
Neue Veröffentlichungen zur Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg, ihrem Gründer und ihren Nutzern

Die von dem Kunsthistoriker Aby Warburg (1866-1929) gegründete Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg und die an ihr wirkenden Wissenschaftler, wie z.B. der Kunsthistoriker Erwin Panofsky (1892-1968), sind seit Jahren Gegenstand der interdisziplinären Forschung. Der Literaturbericht präsentiert Quelleneditionen und Neuerscheinungen.

Rainer Hering
Archivische Arbeit. Neue Veröffentlichungen zu Archiven, zur Archivwissenschaft und zu den historischen Hilfswissenschaften

Der Beitrag berichtet über neue Veröffentlichungen zu Archiven, zur Archivwissenschaft und zu den historischen Hilfswissenschaften.

Rainer Hering

Die biographische Dimension der Geschichte. Neue Veröffentlichungen

Biografien über bekannte Personen sind nach wie vor auf dem Buchmarkt gefragt. Der Beitrag setzt sich mit der Bedeutung der Biografie für die Geschichtswissenschaft auseinander und stellt Neuerscheinungen, z.B. über Otto von Bismarck, Wilhelm II., Paul von Hindenburg, Heinrich Himmler, vor.

Rainer Hering
Nation, Nationalismus, nationale Identität. Neue historische Publikationen

Nation und Nationalismus sind ein Thema der Geschichtswissenschaft wie der politikwissenschaftlichen Diskussion. Der Beitrag stellt neue Arbeiten vor.

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