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Heft 1

Beiträge

In eigener Sache

Rainer Hering
Margot Scharpenberg 

Aus Anlass des 80. Geburtstages der in New York lebenden Schriftstellerin Margot Scharpenberg widmet ihr die Auskunft einen Themenschwerpunkt. Neben einer biographischen Einführung werden Lesezeichen-Gedichte ihres neuesten Lyrik-Bandes abgedruckt. Die bislang umfassendes Bibliographie ihrer zahlreichen Veröffentlichungen und der Publikationen über sie verdeutlicht ihre literarische Vielfalt und ihre internationale Bedeutung.

Margot Scharpenberg
Lesezeichen

In ihrem neuesten Band „Von Partituren, Lesezeichen und so weiter“ hat Margot Scarpenberg 20 Gedichte zum Thema Lesezeichen veröffentlicht, von denen hier zehn vorgestellt werden.

Rainer Hering
Margot Scharpenberg – Bibliographie 1955 bis 2005

Georg Ruppelt
Schiller und Hamburg 

Alexander Weidauer; Dirk Alvermann
Archive in der Informationsgesellschaft
Modell eines Integrationswerkzeuges zur Vernetzung archivischer Datenbanken im Internet

Derzeit wird im deutschen Archivwesen intensiv über ein koordiniertes bundesweites Angebot deutscher Archive im WWW auf einer gemeinsamen Plattform nachgedacht. Der vorliegende Aufsatz schlägt zur Erreichung dieses Ziels die Entwicklung eines Baukasten-Systems vor, das ausschließlich OpenSource-Komponenten verwendet und auf einem Model/View/Controller/Storage-System (MVC-S) unter Verwendung des Open Archive Initiative Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) fußt. Dieser Baukasten wird die Grundstruktur zur Auszeichnung und Beschreibung archivischer Metadaten und deren Implementierung auf einem Netzserver, der die Daten via OAI-Standard verfügbar macht, bereitstellen. Auf dieser Grundstruktur kann eine Entwicklungsumgebung entstehen, welche die problemlose, von Fachkräften begleitete, Integration von Metadaten aus bestehenden externen Anwendungen ermöglicht. Dadurch werden Voraussetzungen zur Vernetzung der so entstandenen Datenplattformen geschaffen, wodurch die Gestaltung skalierbarer homogener Netzwerktopologien mit archivischen Inhalten ermöglicht werden kann. 

Rainer Hering
Glaube in Reich, Republik und Region
Literatur zur Kirchen- und Religionsgeschichte

Der Literaturbericht stellt neuere Publikationen zur Kirchen- und Religionsgeschichte vor allem der Neuzeit und Zeitgeschichte vor. Neben Nachschlagewerken und Überblicksdarstellungen sowie Arbeiten zu Personen und überregionalen Themen werden gerade Veröffentlichungen der kirchlichen Regionalgeschichte besprochen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Kirchengeschichte Westfalens.

Fundstücke

Mirko Nottscheid
Unbekannte Briefe von Hugo von Hofmannsthal (1902) und Max Liebermann (1927) an den Germanisten Otto Pniower 

Die beiden hier erstmals abgedruckten Korrespondenzen stammen aus der Autographensammlung des Germanisten Ulrich Pretzel, dessen Nachlass sich im Besitz der Hamburger Staatsbibliothek befindet. Sie werfen Schlaglichter auf die Verbindungen eines durchaus traditionellen Philologen zu zwei Protagonisten der Moderne. Der Berliner Germanist Otto Pniower (1859-1932), jüdischer Herkunft und daher im antisemitischen Hochschulmilieu seiner Zeit an einer Universitätslaufbahn gehindert, machte sich vor allem als Goethe- und Fontane-Forscher einen Namen und wurde später Direktor des Märkischen Provinzialmuseums zu Berlin. Auf seine Anregung und Vorarbeiten geht das bis heute bearbeitete Goethe-Wörterbuch zurück.

Buchbesprechungen

Mitteilungen

Heft 2

Beiträge

Uwe M. Borghoff; Peter Rödig; Jan Scheffczyk; Lothar Schmitz
Langzeitarchivierung digitaler Dokumente
Technische Grundlagen, Initiativen und Projekte

Der Beitrag ergänzt zwei Vorträge zur Fortbildungsveranstaltung „Archivierung von Netzpublikationen“, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft der bibliothekarischen Verbände in Schleswig-Holstein am 12. November 2004 an der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein. Der erste Teil beschreibt die technischen Grundlagen der Langzeitarchivierung, wie Migration, Emulation und Dokumentenformate. Der zweite Teil stellt Initiativen und Projekte vor, wie OAIS (Open Archival Information System) und darauf aufbauende Aktivitäten, sowie einschlägige Studien des eigenen Instituts und als möglicherweise richtungsweisende Entwicklung den UVC (Universal Virtual Computer).

Rainer Hering
Hochschulen historisch
Neuere Veröffentlichungen zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte

Die Geschichte der eigenen Disziplin oder Hochschule wird für vielfach nur selten thematisiert. Dabei ist ihre Kenntnis für die aktuelle Diskussion um das Hochschulwesen in Deutschland und die Weiterentwicklung der Fächer sowie eine angemessene Verortung des aktuellen Forschungsstandes ausgesprochen nützlich. Der Beitrag stellt Neuerscheinungen aus dem Bereich der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, insbesondere für die Zeit des "Dritten Reiches" vor.

Franz Obermeier
Ruy Tapioca und der neue historische Brasilienroman

Fundstücke

Peter Rau
Richard Dehmel und Wilhelm Luetjens
Ein Autographenfund vom Antiquariatstisch

Als kleine Ergänzung zu dem in der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek aufbewahrten Nachlass Richard und Ida Dehmels wurden zwei Autographen von Dehmels Hand an den damals jungen Hamburger Dichter Wilhelm Luetjens gefunden: ein an L. adressierter leerer Umschlag zu einem Brief, der sich in dem Nachlass befindet, und eine Postkarte Dehmels an L., einen Besuchstermin L.s bei D. betreffend. Kontext und Inhalt der Begegnung werden interpretiert.

Buchbesprechungen

Mitteilungen

Heft 3

Beiträge 

Klaus W. Jonas
Thomas Mann und Cynthia Sperry
Versuch einer Dokumentation 

Die vorliegende Dokumentation enthält sämtliche Äußerungen Thomas Manns über seine Begegnung im Sommer 1945 in einem New Yorker Ferienhotel mit der mehr als 50 Jahre jüngeren Amerikanerin Cynthia, die den Autor ihrer Ferienlektüre „The Magic Mountain“, schwärmerisch bewundert. Diese Begegnung findet ihren Niederschlag in seinem Roman „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“. Wiederholt weist Thomas Mann auf Goethes Marienbader „Ulrike-Erlebnis“ hin und vergleicht seine Faszination durch Cynthia mit derjenigen des alten Goethe durch die 17-jährige Ulrike von Levetzow. Zeit seines Lebens empfindet Mann eine mythische Übereinstimmung mit Goethes Vita.

Herbert Blackert
Peter Rau zur Verabschiedung 

Am 29. Juni 2005 verabschiedete die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ihren Leitenden Direktor, Prof. Dr. Peter Rau. In der Abschiedsrede lässt der Stellvertretende Direktor, Herbert Blackert, den beruflichen Werdegang, die erfolgreichen Strategien, Konzeptionen und Organisationsformen Revue passieren, die Peter Raus Arbeit an der Hamburger Bibliothek charakterisierten. Daneben werden auch konkrete Einblicke in das Management der Alltagsarbeit des Direktors gegeben.

Peter Rau
Vom langen Gedächtnis der Bibliotheken und vom Management

Rainer Hering
Protestantische Lebenswelt in der säkularisierten Großstadt
Die Evangelisch-lutherische Kirche im Hamburgischen Staate im „Dritten Reich“ 

Der Beitrag untersucht die die Geschichte der Evangelisch-lutherischen Kirche im Hamburgischen Staate im „Dritten Reich“, die sich auf der Ebene der Kirchenpolitik in vier Phasen einteilen lässt: 1. Die Umgestaltung der Kirche durch die Einführung eines hierarchischen und mit einem Ermächtigungsgesetz ausgestatteten Amtes eines Landesbischofs unter maßgeblicher Beteiligung Simon Schöffels (Januar 1933 bis März 1934). 2. Der Machtwechsel an der Spitze zugunsten des engagierten Nationalsozialisten, Deutschen Christen und Antisemiten Franz Tügel (März 1934 bis August 1935) mit einer Opposition der Bekenntnisgemeinschaft. 3. Die Politik der Verständigung Tügels, die mit seinem Austritt aus der Gruppierung eine Annäherung an die Bekenntnisgemeinschaft nach sich zog (August 1935 bis September 1939). 4. Die Kirche im Zweiten Weltkrieg (September 1939 bis Mai 1945), die weitgehend durch die Kriegssituation bestimmt war.

Buchbesprechungen

Heft 4

Beiträge

Rüdiger Schütt
Silberhochzeit!
Die AUSKUNFT im Wandel der Zeit 

Wolfgang Scherwath
25 Jahre AUSKUNFT
Die AUSKUNFT im Zahlenspiegel 

Johannes Marbach
25 Jahre AUSKUNFT
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Thomas Feldhaus
SUB Cod. 115 und die Folgen