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Heft 1

Beiträge

Rainer Waßner
Nicht-Verfaßte Religiosität und Gesellschaft
Beobachtungen und Bemerkungen eines Soziologen

Christian Deike und Rainer Hering
Bibliographie Hans-Dieter Loose 1963 bis 1995
Zu seinem 60. Geburtstag zusammengestellt (Teil 1)

Herwarth von Schade
Sieben will ich singen Für Max zum 20. Nov. 1996

Klaus Tormählen
Fliegender Wechsel
Die wichtigsten Änderungen beim Umstieg von Windows 3.1/3.11 nach Windows 95

Diplomarbeiten am Fachbereich Bibliothek und Information der Fachhochschule Hamburg

Buchbesprechungen

Herwarth von Schade: Zu Gottes Lob in Hamburgs Kirchen. Eine Hamburgische Gesangbuchgeschichte. Herzberg: Bautz, 1995 (Arbeiten zur Kirchengeschichte Hamburgs 20) (Joachim Kremer)

Rainer Hering: Die Bischöfe Simon Schöffel, Franz Tügel. Hamburg: Verlag Verein für Hamburgische Geschichte, 1995 (Hamburgische Lebensbilder 10) (Manuel Ruoff)

Hamburg-Bibliographie. Hrsg. von der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Bearb. von Ulrich Hagenah und Cleme ns Heithus. Bd. 1 1992. München: Saur, 1995 (Ludger Syré)

Stefan Zweig Briefe 1897-1914. Hrsg. von Knut Beck, Jeffrey B. Berlin und Natascha Weschenbach-Feggeler. Frankfurt am Main: S. Fischer, 1995
Émile Verhaeren: Correspondance Générale I. Émile et Marthe Verhaeren - Stefan Zweig (1900-1926). Édition établie, présentée et annotée par Fabrice van de Kerckhove, Bruxelles: Edition Labor et Archives et Musée de la Littérature, 1996 (Catherine Krahmer)

Neuerscheinungen

Mitteilungen

Heft 2

Beiträge

Jürgen Lüthje
Die Hamburger Lichtwarkschule - eine Reformschule im Höheren Schulwesen der Weimarer Republik

Hannelore Schmidt
"Der Glücksfall einer besonderen Schule"

Reiner Lehberger
Die Lichtwarkschul-Ausstellung des Hamburger Schulmuseums
Kontext und Konzeption

Der Artikel - eine Ansprache zur Eröffnung der Lichtwarkschul-Ausstellung des Hamburger Schulmuseums - skizziert den historischen Kontext und die Konzeption dieser Ausstellung unter drei Aspekten:

  • Alfred Lichtwark und die Schulreform vor dem Ersten Weltkrieg;
  • Ziel und Legitimation historischer Ausstellungen allgemein;
  • Ziel der Lichtwarkschul-Ausstellung im besonderen: die Belebung der aktuellen pädagogischen Diskussion um den Gymnasialunterricht durch die Darstellung eines reformpädagogischen Schulmodells der Weimarer Republik.

Jürgen Neubacher
Cod. hans. III, 65, 3: eine bislang unbeachtete Quelle zur hamburgischen Geistesgeschichte des 16. bis frühen 18. Jahrhunderts

Ein chronologisch angelegtes Verzeichnis der Hamburger Geistlichen sowie des Lehrpersonals am Akademischen Gymnasium und der St. Jojannisschule für den Zeitraum von 1521 bis 1742 wird als Quelle für personenbezogene Fragestellungen beschrieben. Anhand zweier Beispiele aus der Musikgeschichte Hamburgs wird die bislang ungeklärte Besetzung des städtischen Kantorats zwischen 1637 und 1641 beantwortet und der Zeitraum des Einsetzens einer Spezialisierung der städtischen Kantoren auf den rein musikalischen Bereich in der Amtszeit des kantors Thomas Selle nachgewiesen.

Renate Cohrs
Das Neue Steuerungsmodell der Hamburger Verwaltung

Der Artikel beschreibt die mit der Einführung des Neuen Steuerungsmodells für die Hamburger Verwaltung angestrebten Veränderungen. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, ob das Neue Steuerungsmodell nicht vielmehr ein "Neues Sparmodell" ist. Es werden die Instrumente der neuen Steuerung und ihre gewünschte Wirkung auf die ausführenden Stellen der Verwaltung skizziert. Erste Erfahrungen aus den Einführungsprojekten werden zusammenfassend dargestellt. Abschliessend wird auf die Sonderstellung der "Nettoveranschlagten Bereiche", zu denen auch die Hamburger Bibliotheken gehören eingegangen.

Christian Deike und Rainer Hering
Bibliographie Hans-Dieter Loose 1963 bis 1995
Zu seinem 60. Geburtstag zusammengestellt (Teil 2)

Buchbesprechungen

Reinhold Pabel: Hamburger Kultur-Karussel zwischen Barock und Aufklärung. Zeitzeugen aufgespürt und kommentiert. Neumünster: Wachholtz, 1996 (Hans-Werner Engels)

Joachim Hasebrook: Multimedia-Psychologie. Eine neue Perspektive menschlicher Kommunikation. Heidelberg: Spektrum Akadem. Verl., 1995 (Thomas Hapke)

Heinz Lanzke: Wo finde ich Informationen über Musik, Noten, Tonträger, Musikliteratur, Bd. 2b: Musikbibliographie. Tonträgerverzeichnisse (Musikaufnahmen und ihre Ausgaben) - Bibliographie der Musikliteratur (Bücher über Musik, Musikperiodika). Mit einem Anhang "Nationale Dokumentations- und Informationseinrichtungen auf dem Gebiete der Musik". Berlin: Berlin Verlag, 1996 (Orientierungshilfen 22/2b) (Jürgen Neubacher)

Hans Wißkirchen: Spaziergänge durch das Lübeck von Heinrich und Thomas Mann. Unter d. Mitarb. von Klaus F. v. Sobbe. Zürich, Hamburg: Arche-Verlag, 1996 (Georg Ruppelt)

Taube & Franzbrot. Das Lübecker Hauskochbuch der Familie Mann. Mit einem Vorwort hrsg. von Felix Höpfner. Heidelberg: Winter, 1995 (Georg Ruppelt)

Neuerscheinungen

Mitteilungen

Heft 3

Beiträge

Vorwort

Bernd M. Kraske
Leben - Werk - Wirkung. Rede zur Eröffnung der Wolfgang Borchert-Ausstellung im Willigis-Gymnasium Mainz am 24. April 1997

Der Vortrag zur Eröffnung der Wolfgang Borchert-Ausstellung zeichnet skizzenhaft die Lebensbahn des Autors nach und stellt die Frage nach der Aktualität des Werkes. Fünfzig Jahre nach Borcherts Tod hat seine Sprache nichts von ihrer schnörkellosen Eindringlichkeit verloren. Sie wird insbesondere von jungen Menschen verstanden, wie auch die bohrenden Fragen Borcherts. So wendet sich die Ausstellung auch zuerst an Heranwachsende. Vielleicht, daß sich an Borcherts Texten und an seinen Fragen jugendliches Nachdenken und Nachfragen entzündet?

Hans Quest
Für Wolfgang Borchert. Zwei Briefe

Klaus Juncker
Erinnerungen an Hans Quest

Bernd M. Kraske
"Draußen vor der Tür" als Hörspiel.
Anmerkungen zur Rezeption

Aufgrund der Aussendung des Hörspiels Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert im Frühjahr 1947 erhielt der Nordwestdeutsche Rundfunk ca. 150 Hörerbriefe. So groß die Resonanz auf Borcherts Hörspiel war, so geteilt war sie. Glühende Zustimmung und schroffe Ablehnung hielten sich die Waage. Der Vortrag stellt das Für und Wider der Diskussion in ausgesuchten Beispielen vor und ermöglicht somit einen Einblick in die Situation des Jahres 1947. Erhellt wird schlaglichtartig die geistige Verfassung der Menschen im geteilten Nachkriegsdeutschland. Es entstehen Momentaufnahmen einer Gesellschaft, der es nur mühsam gelang, die Wahrheit des Krieges und seiner Folgen zu begreifen und sich ihr zu stellen.

Gerd Winter
"Wovon soll ich leben? Mit wem? Für was?"
Viermal die Figur des unbehausten Heimkehrers
Wolfgang Borchert und Bert Brecht, Ernst Toller und Fred Denger

Der Beitrag belegt die deutliche Dominanz der Heimkehrermotivik in der Literatur, dem Hörspiel und dem Theater der unmittelbaren Nachkriegszeit und vergleicht Borcherts Draußen vor der Tür mit Brechts Trommeln in der Nacht, Tollers Hinkemann und Fred Dengers Wir heißen euch hoffen (1946). Es erweist sich, daß Borcherts Stück durch die Steigerung des unbehausten Heimkehrers ins Allgemeinmenschliche in Verbindung mit der im tiefsten nicht politisch, sondern vom Einzelschicksal her begründeten Kritik am Töten sich deutlich von Brecht abhebt, sich aber mit Tollers Stück berührt, während Dengers Zeitstück durch die Wendung des Problems ins trivial Pragmatische deutlich abfällt.

Marianne Schmidt
Vierzehn Gedichte Wolfgang Borcherts

Zum 50. Todestag Wolfgang Borcherts und zum 50. Jahrestag der Theater-Uraufführung von Draußen vor der Tür wird nach der Wirksamkeit seiner Texte im Verlauf dieser Jahrzehnte gefragt. Das gilt für das Theatererlebnis wie für das Gesamtwerk - Lyrik Dramatik, Prosa -, zu dem das Stück u.a. auch als Lesetext gehört. Stationen der Wirkung reichen von der unmittelbaren Betroffenheit der Zeitgenossen bei seinem Entstehen über gelegentliche Distanzierungen als "nicht mehr zeitgemäß", über die Verwendung seiner Worte in der Friedensbewegung bis zur nachhaltigen Wirkung auf jüngere, nachwachsende Generationen. Was teilweise als "historisches Dokument" mißverstanden wurde, erweist sich als bleibende, fortwirkende Dichtung. Das Werk ist zwar aus der Kriegs- und Nachkriegserfahrung entstanden, aber nicht an sie gebunden. Seine Bedeutung reicht weit darüber hinaus.

Gordon J. A. Burgess
"Ich fühle, daß mein Tag kommt."
Aus den Briefen des Schriftsteller-Schauspielers Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert ist als Verfasser von Kurzgeschichten und vor allem als Autor des Dramas Draußen vor der Tür berühmt. Erst jetzt wurde jedoch anhand von bisher unveröffentlichten Briefen Borcherts bekannt, daß er sich in erster Linie nicht als Schriftsteller betrachtete, sondern als Schauspieler: das Schreiben war für ihn praktisch ein Ersatz für eine künstlerische Tätigkeit, die er aus Krankheitsgründen nicht mehr ausüben konnte. Hinzu kommt, daß er in den Nazijahren dem Theater eine besondere kulturelle Rolle zuschrieb, die er später vor allem mit Draußen vor der Tür aber auch in seinen Kurzgeschichten in der Nachkriegszeit zu realisieren versuchte. Somit versteht sich dieser Beitrag als eine Korrektur zum Gesamtbild dieses frühverstorbenen Dichters und seiner Werke.
http://www.abdn.ac.uk/~ger042
g.burgess@aberdeen.ac.uk

Buchbesprechungen

Wolfgang Borchert: Allein mit meinem Schatten und dem Mond. Briefe, Gedichte und Dokumente. Hrsg. von Gordon J. Burgess und Michael Töteberg unter Mitarbeit von Irmgard Schindler. Reinbek: Rowohlt 1996 (rororo 13983) (Bernd M. Kraske)

"Pack das Leben bei den Haaren." Wolfgang Borchert in neuer Sicht. Hrsg. von Gordon Burgess und Hans-Gerd Winter. Hamburg: Dölling und Galitz, 1996 (Schriftenreihe der Hamburgischen Kulturstiftung 5) (Bernd M. Kraske)

Bernd M. Kraske: Wolfgang Borchert. Leben-Werk-Wirkung. Ausstellungskatalog. Glinde: Verlag Hans-Jürgen Bückel, 1996 (Martina Landscheidt)

Hertha Borchert: Barber Wulfen. Een Geschicht vun grote un lütte Veerlanner Lüd. Aus dem Nachlaß hrsg. von Irmgard Schindler und Jürgen Meier. Neumünster:Wachholtz Verlag, 1996 (Jürgen Meier)

Heft 4

Beiträge

Joachim Stüben
Der Inkunabelzensus der kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum im Bereich der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche

Jürgen Neubacher
Zum Mozart-Fund in einer Hamburger Musikhandschrift

Angela Graf
Offline-Datenbanken mit benutzerfreundlicher Oberfläche - deutsche Buchgestalter der niederländischen Exilverlage Querido und Allert de Lange

In der Informationsgesellschaft gerät die Buchkunst immer stärker in Vergessenheit. Kurt Löb (geb. 1926), als Kind mit den Eltern in die Niederlande emigriert, hat das Lebenswerk von Henri Friedlaender (1904 -1996) und Paul Urban (1901 - 1937/38?) erforscht und festgehalten. Beide waren deutsche Typographen wie Löb und haben als Emigranten von 1932 bis 1950 für die deutschsprachigen Amsterdamer Exilverlage Querido und Allert de Lange Bedeutendes geschaffen. Rezension von Kurt Löb: Exil-Gestalten. Deutsche Buchgestalter in den Niederlanden 1932 - 1950. Arnhem: Gouda Quint, 1955.

Rainer Waßner
Zur Philosophie des Staates
Zwei Reden Ernst Cassirers aus seiner Hamburger Zeit

Rainer Hering
Institutionalisierte Religion zwischen Reich und Republik
Neue Veröffentlichungen zur Kirchen- und Religionsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts

Herwarth von Schade                                                                                                         Hans Werner Seidel (1917-1997)

Buchbesprechungen

Uni-Formierung des Geistes. Universität Kiel im Nationalsozialismus. Band 1. Hrsg. von Hans-Werner Prahl. Kiel: Malik-Regional-Verlag, 1995 (Veröffentlichung des Beirats für Geschichte der Arbeiterbewegung und Demokratie in Schleswig-Holstein 16) (Rainer Hering)

Dagmar Henze: Zwei Schritte vor und einen zurück. Carola Barth - eine Theologin auf dem Weg zwischen Christentum und Frauenbewegung. Neukirchen-Vluyn: Neukirchener, 1996 (Neukirchener Theologische Dissertationen und Habilitationen 2) (Rainer Hering)

Bücherschicksale. Die Dombibliothek Hildesheim. Im Auftrag der Dombibliothek Hildesheim und des Vereins für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim hrsg. von Jochen Bepler und Thomas Scharf-Wrede. - Hildesheim: Bernward, 1996 (Joachim Stüben)

Kursbuch Internet. Anschlüsse an Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kultur. Hrsg. von Stefan Bollmann und Christian Heibach. - Mannheim: Bollmann, 1996 (Thomas Hapke)

Tradition und Wandel. Festschrift für Richard Landwehrmeyer aus Anlaß seines Ausscheidens aus dem Amt des Generaldirektors der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz am 28. Februar 1995. Hrsg. von Daniela Lülfing und Günter Baron. - Berlin: SBB-PK, 1995 (Horst Gronemeyer)

Das deutsche Buch in Ostmitteleuropa. Bestände und Rezeption. - Lüneburg: Nordostdeutsches Kulturwerk, 1995 (Nordost-Archiv; NF 4,1) (Horst Gronemeyer)

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